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Die Maxwellschen und die Londonschen Spannungen

  • Max Von Laue

Zusammenfassung

a) Kamerling-Onnes hat 1924 (s. § 12g) die Frage gestellt, ob sich die Supraströmung nicht unter dem Einfluß fremder Magnetfelder im Supraleiter verschiebt. Er ging jedenfalls von der Vorstellung aus, daß der sie tragende Mechanismus (im stationären Zustand) von der eigentlichen Materie, den Restatomen und den Trägern des Ohmschen Stroms, keine Kraft erfährt, da sonst Dauerströme nicht möglich wären. Allerdings war seine Fragestellung insofern inkonsequent, als ja der Suprastrom selbst mit dem Magnetfeld so eng verknüpft ist, daß es ein „fremdes“ Magnetfeld gar nicht gibt (§ 7a). Die Vorstellungen über die Stromverteilung waren 1924 noch unentwickelt. Wir können jetzt auf Grund unserer Anschauung über die Konzentration der Strömung in der Schutzschicht und unserer Kenntnis, daß Strömung, Magnetfeld und innere Normale ein Rechtssystem bilden (§ 7), die Frage so stellen: Warum treibt das Magnetfeld, dessen Kraft pro Volumeneinheit \(\frac{1}{c}[I^lH]\) ins Innere des Supraleiters weist (denn Strom, Feldstärke und Kraft bilden ebenfalls ein Rechtssystem), die Strömung nicht dorthin? Warum ist die Strömung in der dünnen Schutzschicht überhaupt beständig ?

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG in Berlin, Göttingen and Heidelberg 1949

Authors and Affiliations

  • Max Von Laue
    • 1
  1. 1.GöttingenDeutschland

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