Membrantheorie der Zylinderschalen

  • Wilhelm Flügge

Zusammenfassung

Neben den achsensymmetrischen Schalen steht als zweite große Gruppe, die sich mit einfachen Mitteln behandeln läßt, die der Zylinder. Wir legen die Schale so, daß ihre Erzeugenden waagerecht laufen und wählen als Koordinaten eines Punktes den Neigungswinkel φ der Normalschnittangente und den Abstand seines Normalschnittes von irgendeinem anderen als x = 0 bezeichneten (Abb. 42). Das dadurch bestimmte Schalenelement zeigt Abb. 45b, wo auch die daran wirkenden Kräfte eingetragen sind.

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Literaturübersicht

Abschnitt 1

  1. Eine über die Behandlung drehsymmetrischer Fälle hinausgehende Theorie der Zylinderschalen gab als erster D. Thoma: Die Beanspruchung frei tragender gefüllter Rohre durch das Gewicht der Flüssigkeit. Z.ges.Turbinenwes. Bd. 17 (1920) S. 49Google Scholar
  2. D. Thoma: Spannungen in dünnen zylindrischen Gefäßwänden. FÖPPL-Festschrift, S. 42. Berlin 1924.Google Scholar
  3. Siehe ferner E. Schwerin: Über die Spannungen in frei tragenden, gefüllten Rohren. Z. angew. Math. Mech. Bd. 2 (1922) S. 340.CrossRefGoogle Scholar
  4. In ganz allgemeiner Form ist die Membrantheorie kreiszylindrischer Rohre dargestellt bei K. Miesel: Über die Festigkeit von Kreiszylinderschalen mit nichtachsensymmetrischer Belastung. Ing.-Arch. Bd. 1 (1930) S. 22.MATHCrossRefGoogle Scholar
  5. Die Erweiterung der Theorie auf Zylinder beliebiger Form und die Anwendung auf Tonnendächer geht von W. Bauersfeld aus. Näheres findet man in dem unter II, 4 zitierten Handbuchartikel von F. Dischinger und in folgenden Arbeiten: U. Finsterwalder: Die Schalendächer des Elektrizitätswerks in Frankfurt a. M. Beton u. Eisen Bd. 27 (1928) S. 205Google Scholar
  6. U. Finsterwalder: Die querversteiften zylindrischen Schalengewölbe mit kreissegmentförmigem Querschnitt. Ing.-Arch. Bd. 4 (1933) S. 44.CrossRefGoogle Scholar
  7. F. Dischinger: Das durchlaufende ausgesteifte zylindrische Rohr oder Zeiß-Dywidag-Dach. Int. Vereinig. Brücken- u. Hochbau Abh. 4 (1936) S. 227.Google Scholar
  8. E. Wiedemann: Ein Beitrag zur Frage der Formgebung räumlich tragender Tonnenschalen. Ing.-Arch. Bd. 8 (1937) S. 301.CrossRefGoogle Scholar

Abschnitte 2 und 3

  1. Angaben über die Formänderungen bei biegungsfreier Beanspruchung findet man in den eben angeführten Arbeiten von K. Miesel: Ing.-Arch. Bd. 1 (1930) S. 22MATHCrossRefGoogle Scholar
  2. K. Miesel: U. Finsterwalder Ing.-Arch. Bd. 4 (1933) S. 44.Google Scholar
  3. Eine Anwendung zur Berechnung eines statisch unbestimmten Systems gab K. Girkmann in zwei Veröffentlichungen: Zur Berechnung zylindrischer Flüssigkeitsbehälter auf Winddruck. Sitzungsber. Akad. Wiss. Wien Bd. 141 (1932) S. 651Google Scholar
  4. K. Girkmann: Berechnung zylindrischer Flüssigkeitsbehälter auf Winddruck unter Zugrundelegung beobachteter Lastverteilungen. Stahlbau Bd. 6 (1933) S. 45.Google Scholar

Abschnitt 4

  1. Die Theorie der Vieleckkuppeln ist von F. Dischinger entwickelt worden. Seine Ergebnisse sind in seinem unter II, 4 zitierten Handbuchartikel enthalten sowie in folgenden Veröffentlichungen: F. Dischinger: Theorie der Vieleckkuppeln und der Zusammenhang mit den einbeschriebenen Rotationsschalen. Diss. Dresden 1929 und Beton u. Eisen Bd. 28 (1929) S. 100.Google Scholar
  2. F. Dischinger u. H. Rüsch: Die Großmarkthalle in Leipzig. Beton u. Eisen Bd. 28 (1929) S. 325. Diese Arbeiten beschränken sich auf symmetrische Lasten und Winddruck. Die hier dargestellte allgemeine Theorie wurde in der ersten Auflage dieses Buches entwickelt.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag OHG, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1962

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Flügge
    • 1
  1. 1.Stanford UniversityUSA

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