Advertisement

Allgemeine Richtlinien der Strahlentherapie

  • H. Kuttig

Zusammenfassung

Die Strahlentherapie nimmt eine unbestrittene Stellung in der Behandlung bösartiger Geschwülste ein. Ausgehend von einer reinen Empirie, konnte sie durch die Entwicklung der klinischen Strahlenbiologie mit ihren neuen Erkenntnissen, einer exakten Dosimetric, den verbesserte Methoden ermöglichenden technischen Fortschritt und durch die Einführung wirkungsvollerer, eine bessere Schonung des gesunden Gewebes und des Patienten gestattender energiereicher Strahlenarten und -qualitäten zu einem anerkannten, naturwissenschaftlich fundierten klinischen Fach werden. Mit dazu beigetragen hat die elektronische Datenverarbeitung mit der Möglichkeit einer exakten Bestrahlungsplanung. So kann praktisch jede Strahlendosis in einer gewünschten Verteilung an jeden Ort des Körpers zur Wirkung gebracht werden. Die Strahlentherapie stellt jedoch ebenso wie die Operation nur eine lokale Maßnahme dar, die zur Behandlung des Primärtumors, der regionären Lymphabflußwege und von solitären oder begrenzten Metastasen herangezogen werden kann. Im Falle einer Generalisation des Tumorgeschehens hat sie jedoch nur noch palliativen Charakter, obgleich die palliative Strahlenanwendung mit ihrer analgetischen und tumorverkleinerten Wirkung in vielen Fällen den lokalen Krankheitsverlauf noch wesentlich beeinflussen kann.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Ackerman LV, Del Regato JA (1970) Cancer. Diagnosis, treatment and prognosis. Mosby, St. LouisGoogle Scholar
  2. Arndt J (1973) Indikationen und Grenzen der Strahlentherapie bosartiger Neubildungen. Fischer, JenaGoogle Scholar
  3. Lissner J (Hrsg) (1979) Radiologic II. Enke, StuttgartGoogle Scholar
  4. Scherer E (Hrsg) (1980) Strahlentherapie. Radiologische Onkologie. Springer, Berlin Heidelberg New YorkGoogle Scholar
  5. Scherer E (1981) Strahlentherapie. Thieme, StuttgartGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1982

Authors and Affiliations

  • H. Kuttig

There are no affiliations available

Personalised recommendations