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Schizophrenie pp 356-375 | Cite as

Zusammenfassung der Ergebnisse

  • Gerd Huber
  • Gisela Gross
  • Reinhold Schüttler
Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Psychiatrie book series (PSYCHIATRIE, volume 21)

Zusammenfassung

Die Studie geht aus von den 758 Kranken, die 1945–1959 bei stationärer Aufnahme in der Bonner Universitäts-Nervenklinik als sichere Schizophrenien diagnostiziert worden waren. 502 Patienten konnten 1967–1973 überwiegend im häuslichen Milieu persönlich nachuntersucht werden („Bonner Hauptkollektiv“). Die Diagnose erfolgte nach den Kriterien von K. Schneider und M. Bleuler; sie stützte sich in 78,5% auf Symptome 1. Ranges, in 21,5% auf Symptome 2. Ranges und Ausdruckssymptome nach K. Schneider. Bei den nicht persönlich nachuntersuchten 250 Patienten des Ausgangsmaterials handelt es sich überwiegend um verstorbene Probanden, im übrigen um nur fremdkatamnestisch erfaßbare und um nicht auffindbare oder eine Nachuntersuchung verweigernde Probanden. Der Vergleich mit dem Hauptkollektiv ergibt keine Anhaltspunkte für eine ungünstigere Langzeitentwicklung der drei Teilgruppen der nicht persönlich spätkatamnestisch untersuchten Probanden. Todesursachen sind in annähernd 1/4 Suicid, in 6% perniciöse Katatonien und in 14% indirekte Folgen der Erkrankung. Verweigerung der Nachuntersuchung (12%) ist mit den Faktoren abnorme Primärpersönlichkeit, weiterführende Schulbildung und Zugehörigkeit zu den oberen Sozialschichten positiv korreliert.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1979

Authors and Affiliations

  • Gerd Huber
    • 1
  • Gisela Gross
    • 1
  • Reinhold Schüttler
    • 1
  1. 1.Universitäts-Nervenklinik und PoliklinikBonn 1Deutschland

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