Geburtshilflich-gynäkologische Erkrankungen

  • E. Glatthaar

Zusammenfassung

Gynäkologische und geburtshilfliche Affektionen, bei denen sich die Frage einer Schwangerschaftsunterbrechung vor Eintritt der Lebensfähigkeit des Kindes stellt, sind in praxi zweifellos relativ selten. Überdies handelt es sich dabei teilweise um medizinische Notfallsituationen, die in den Bereich des unmittelbar therapeutischen Handelns gehören und damit sinngemäß nicht mehr unter den Begriff der Schwangerschaftsunterbrechung nach Art. 120 des Schweiz. Strafgesetzbuches fallen. Trotzdem haben wir auch diese letzteren Komplikationen teilweise mitberücksichtigt, weil gelegentlich eine scharfe Abgrenzung der begutachtungspflichtigen Fälle in rein formeller Hinsicht gewisse Schwierigkeiten bereiten kann; außerdem schien uns der Hinweis auf Situationen, bei denen eine Interruptio nicht indiziert ist, keineswegs überflüssig zu sein, nachdem die Fortschritte in der allgemeinen Therapie auch die Möglichkeiten zur Vermeidung einer Interruptio vielfach verbessert haben.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literaturverzeichnis

  1. Bickenbach, W., U. H. J. Soost: Das Kollumkarzinom in der Schwangerschaft; neue Gesichtspunkte zur Therapie. Geburtsh. u. Frauenheilk. 20, 313 (1960).Google Scholar
  2. Lenz, W., U. R. Knapp: Die Thalidomid-Embryopathie. Dtsch. med. Wschr. 87, 1232 (1962).PubMedCrossRefGoogle Scholar
  3. Probst, V.: Komplikationen in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett durch Geschvülste im Bereiche der Genitalien. In: Handb. Seitz-Amreich, Bd. X, S. 818 ff., 1955.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag OHG / Berlin · Göttingen · Heidelberg 1964

Authors and Affiliations

  • E. Glatthaar

There are no affiliations available

Personalised recommendations