Advertisement

Die praktische Anwendung der Regulationsprüfung

  • Fritz Schellong
Part of the Kreislauf-Bücherei book series (KARDIOLOGIE, volume 2)

Zusammenfassung

Aus der bisherigen Darstellung hat sich ergeben, daß man aus jeder der drei Teilfunktionsprüfungen gewisse Schlüsse ziehen kann auf die Funktion des Herzens oder der Gefäße, auf die organische oder nervöse Natur einer Besonderheit oder Störung. Nunmehr sind die einzelnen Teile zusammenzustellen und als „Regulationsprüfung“ zu betrachten. Unsere Beispiele enthalten zum größten Teil auch das Ergebnis der QRS-Messung. Es wurde eingangs schon erwähnt, daß oft Teil I und II allein schon eine Beurteilung zulassen, und daß Teil III im praktischen Gebrauch meist für bestimmte Fälle vorbehalten bleiben wird. Diese Darstellung kann aber nur vollständig sein, wenn gleichzeitig auch über das Verhalten von QRS berichtet wird. Dadurch wird die Bedeutung und „Indikation“ dieses Teiles der Regulationsprüfung am besten erkennbar. In den Fällen, wo die Störung erst durch die Ausmessung von QRS aufgedeckt oder geklärt wurde, steht bei den einzelnen Beispielen hinter „Beurteilung“ das Zeichen: „QRS!“. Das sind nicht nur solche Fälle, bei denen Teil I und II oder andere Befunde auf eine Störung hinwiesen, die nicht geklärt werden konnte, sondern auch solche, bei denen alle Befunde und auch Teil I und II normal waren. Wenn hier die Beschwerden und der Gesamteindruck doch etwas Krankhaftes vermuten ließen, dann deckte QRS dies in vielen Fällen auf [siehe auch Semadini (91) und Spang (92)]. Ohne QRS-Messung kommt man für gewöhnlich aus, wenn die Patienten nur über Schwindel in aufrechter Stellung klagen. Hier ist vor allem Teil I wichtig. In den meisten „Symptomenkreisen“ kommen aber häufiger Fälle vor, wo die QRS-Ausmessung nötig ist. Der folgende Abschnitt soll darstellen, welche Schlüsse sich im Einzelfall aus der Regulationsprüfung ziehen lassen und wie sie sich in den gesamten Befund eines Kranken oder Gesunden einordnet.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1954

Authors and Affiliations

  • Fritz Schellong
    • 1
  1. 1.Medizinischen Universitätsklinik und Poliklinik in Münster i. W.Deutschland

Personalised recommendations