Die chirurgische Behandlung einer umschriebenen narbigen Alopecie beim Kind nach Geburtstrauma

  • R. Schmelzle
Conference paper
Part of the Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie book series (PLASTISCHE CHIR, volume 19)

Zusammenfassung

Das Cephalhämatom gehört zu den bekanntesten Geburtstraumen. Es entwickelt sich zwischen Schädelkalotte und Periost der bedeckenden Weichteile des Schädels. Die Veränderung ist relativ harmlos und heilt, wenn keine Infektion hinzukommt, ab. Verletzungen der Weichteildecke über dem Cephalhämatom sind, auch wenn sie sehr klein sind, als Eintrittspforte für Infektionserreger anzusehen. Deshalb wird auch vor Punktionen des Hämatoms gewarnt (Obladen 1981). Infektionen sind deshalb so gefürchtet, weil Nekrosen der Kopfschwarte und des knöchernen Schädeldaches vorkommen. Langwierige Behandlungen und Narbenbildungen sind einige Nachteile dieser teilweise lebensbedrohlichen Komplikation. Der vorliegende kasuistische Beitrag bezieht sich auf einen Patienten mit einer großflächigen narbigen Alopecie, welche nach erfolgreich behandelter Infektion eines Cephalhämatoms zu-rückblieb und chirurgisch behandelt werden konnte.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1983

Authors and Affiliations

  • R. Schmelzle
    • 1
  1. 1.TübingenDeutschland

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