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Klumpfußkorrektur mit dem Ringfixateur

  • G. Mayer
  • H. Seidlein
Conference paper

Zusammenfassung

Die operative Korrektur von kontrakten, schwer deformierten Klumpfüßen ist bei älteren Kindern wegen der noch nicht abgeschlossenen Wachstumsvorgänge problematisch. In der Regel handelt es sich um Rezidive, die sich nach unzureichender und verspäteter Erstbehandlung oder bei besonders therapieresistenten Klumpfüßen trotz exakter Redressionsbehandlung und frühzeitig vorgenommener zusätzlicher Weichteileingriffe entwickelt haben. Das betrifft sowohl kongenitale wie die durch schlaffe und spastische Lähmungen entstandenen neurogenen Klumpfüße und zwar speziell Lähmungsklumpfüße bei Meningomyelozele. Deren Redression ist wegen der Ausfälle der Unterschenkelmuskulatur, der Sensibilitätsstörungen und der begleitenden trophischen Schäden besonders schwierig und risikoreich, so daß sehr oft Korrekturfehlschläge resultieren (Sharrard u. Grosfield 1968).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • G. Mayer
  • H. Seidlein

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