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Zeitabhängige Übergänge

  • Harald Stumpf
Chapter
Part of the Struktur und Eigenschaften der Materie in Einzeldarstellungen book series (STRUKTUR, volume 24)

Zusammenfassung

In den vorangehenden Kapiteln wurden Methoden zur Berechnung der Gesamtkristallwellenfunktionen bei adiabatischer Elektron-Gitterkopplung angegeben. Wir können daher diese Funktionen für das Weitere als bekannt voraussetzen. Für die theoretische Deutung der Ionenkristall-experimente ist ihre Kenntnis jedoch nur von partiellem Wert. Um dies einzusehen, erinnern wir an die einleitenden Abschnitte, in denen jedes Experiment als Wechselwirkung eines Meßsystems mit einem Beobachtungssystem geschildert wurde. Da die Wechselwirkung nur durch eine Energieübertragung stattfinden kann, so wird der Kristall als angenommenes Beobachtungsobjekt energetisch gestört, und dadurch gezwungen, Übergänge zwischen seinen Eigenzuständen auszuführen. Diese Übergänge bilden das eigentliche Thema des Vergleichs von Experiment und Theorie. Um zu einer mathematischen Formulierung solcher Übergänge zu kommen, genügt es nicht, den ungestörten Kristall zu betrachten, vielmehr muß die Störung, d. h. die Wechselwirkung mit der Umgebung, als wesentliches Element in die Theorie aufgenommen werden. Das hatten wir in § 3 durch die Wahl eines Hamilton-Operators H für ein übergeordnetes Gesamtsystem ausgedrückt, welches neben dem Kristall als wichtigstes weiteres Teil- und zugleich Meßsystem das elektromagnetische Feld enthält.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1961

Authors and Affiliations

  • Harald Stumpf
    • 1
  1. 1.Technischen Hochschule StuttgartDeutschland

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