Zusammenfassung

Seit seiner ersten Beschreibung im Jahre 1817 wurde das Parkinsonsyndrom wiederholt sehr eingehend dargestellt. Psychopathologische und neurologische Erscheinungen des Krankheitsbildes fanden dabei mannigfaltige Deutungen. Die Behandlung dieser Krankheit — trotz unbestreitbarer Fortschritte seit der Einführung der „bulgarisch-italienischen Kur“ im Jahre 1934 — erwies sich als eine oft undankbare, ja hoffnungslose Aufgabe. Einen wesentlichen Wandel brachte erst die Möglichkeit der stereotaktischen Operation. Dieser Eingriff besserte meist schlagartig die neurologischen Symptome, und darüber hinaus zeigte sich auch ein positiver Einfluß auf die Psyche der Parkinsonkranken. Diese Wandlung des psychischen Bildes mußte als Reaktion auf die Besserung der körperlichen Symptome angesehen werden. Trat keine Änderung im Psychischen ein, waren andere hirnorganische Ursachen verantwortlich. Aus diesen Beobachtungen ergaben sich Folgerungen für die Indikationsstellung zur Operation.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1967

Authors and Affiliations

  • Ernst Walter Fünfgeld
    • 1
  1. 1.Universitäts-NervenklinikHomburg/SaarDeutschland

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