Der plastische Ersatz großer infizierter Ulna- und Radiusdefekte durch cortico-spongiöse Beckenkammspäne

  • R. Kleining
  • K.-D. Vitt
Conference paper
Part of the 15. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie 7./8. Oktober 1977, Murnau/Obb. book series (PLASTISCHE CHIR, volume 15)

Zusammenfassung

Als Behandlungsmethode der Wahl für den plastischen Ersatz großer infizierter Knochendefekte wird heute die Transplantation autologer Spongiosa ohne jedes Corticalis-stückchen angesehen. Dabei wird empfohlen, die Spongiosa zu komprimieren. Das kleinste Corticalisstück wird als potentieller Sequester betrachtet und somit für die Transplantation für untauglich gehalten. Auch für den erfahrenen Chirurgen sind Behandlungsfälle, die hier zur Diskussion stehen, äußerst problematisch. Die Problematik liegt in dem gewünschten Behandlungsziel der knöchernen Überbrückung des Defektes und die Beherrschung des Infektes. Es wird heute von niemandem bestritten, daß die Stabilität die wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung des Infektes im Pseudarthrosenbereich und für den Einbau eines Knochentransplantates darstellt und daß der floride Infekt dagegen zur Verminderung der Stabilität führt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1980

Authors and Affiliations

  • R. Kleining
    • 1
  • K.-D. Vitt
    • 1
  1. 1.DuisburgDeutschland

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