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Spezielle pathologische Anatomie und Bakteriologie der Endokarditis (E)

  • R. Böhmig
  • P. Klein
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Zusammenfassung

Diese Entzündungsform der Herzklappen ist so häufig und beginnt so frühzeitig im Leben eines jeden Menschen, daß anscheinend niemand und keine Herzklappe davon verschont bleiben. Wir verfügen über die Beobachtung von bisher 5 Fällen einer E.s. bei Neugeborenen und Totgeburten. Damit ist eine intrauterine Entstehung möglich und bewiesen. Da wir nur ein kleines Sektions-material dieses Lebensalters besitzen, können wir hierzu keine Häufigkeitsangaben machen (s. Abschn. C, VIII, S. 245). — Das Vorkommen bei Kleinkindern der ersten Lebensjahre und bei Jugendlichen bis etwa zum 20. Lebensjahr haben wir in einer besonderen Bearbeitung dargestellt (s. Böhmig: 11, 1950). Wir konnten darin aufzeigen, daß der Beweis, daß jede Herzklappe betroffen ist, nur vom Ausmaß vor allem der mikroskopischen Untersuchung zahlreicher Abschnitte einer Herzklappe abhängt. An erster Stelle stehen die Segelklappen, und unter diesen wieder die Mitralis etwas vor der Tricuspidalis. Dann folgen der Häufigkeit nach die Taschenklappen und hier die Aortenklappen vor der Pul-monalis. Die Pulmonalis haben wir bei unseren Untersuchungen leider etwas vernachlässigt. Wir verfügen über neue, noch nicht veröffentlichte mikroskopische Untersuchungen von je 4 verschiedenen Anteilen der Mitralis, Tricuspidalis und Aortenklappen von 76 Herzen (mindestens 12 Klappenstücke eines Herzens). Wir fanden nur in Ausnahmefällen der Altersklasse 1.–4. Lebensjahr keine Zeichen einer E.s.

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© Springer-Verlag OHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1953

Authors and Affiliations

  • R. Böhmig
  • P. Klein

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