Französische Erfahrungen mit der parenteralen Ernährung

  • J. Lassner
Part of the Anaesthesiology and Resuscitation / Anaesthesiologie und Wiederbelebung / Anesthésiologie et Réanimation book series (A+I, volume 6)

Zusammenfassung

Es liegt nahe, unter parenteraler Ernährung nur die intravenöse Zufuhr von Zucker, Eiweiß und Fett verstehen zu wollen, doch muß man feststellen, daß man diese Stoffe wohl in ihrer reinen Form essen, nicht aber infundieren kann. Andererseits kann man Wasser nur nach entsprechendem Zusatz von Salzen, Zucker oder ähnlichem intravenös verabreichen. Schließlich ist zu bemerken, daß die Verminderung der Hämoglobinmenge ein entscheidendes Element in der Pathologie des Nahrungsmangels darstellt. Eine Auseinandersetzung über parenterale Ernährung kann daher weder die Fragen des Wasser- und Salzhaushaltes noch die der Blutübertragung ausschalten. Die Entscheidung über die Indikation und die Dauer der parenteralen Infusionen ist weder von der Versorgung des Patienten im Ganzen, noch von der Durchführung der intravenösen Therapie unabhängig. Darum gehören sowohl die Infusionstechnik wie die organisatorischen Probleme der Zusammenarbeit der den Patienten betreuenden Ärzte in den Bereich dieser Ausführungen.

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© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1966

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  • J. Lassner

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