Histologische Untersuchungen des Hodengewebes als diagnostische Maßnahme bei Fertilitätsstörungen des Mannes

  • O. Hornstein

Zusammenfassung

Jeder Histologe, der Hodenbiopsien zu beurteilen hat, steht drei prinzipiellen Schwierigkeiten morphologischer Betrachtungsweise gegenüber: Er soll aus einem kleinen Gewebspartikel auf den Zustand des ganzen Organs und aus einem histologischen Befund, der immer nur eine momentane Phase der Krankheit festhält, auf ein pathogenetisches Geschehen schließen. Außerdem soll er das Gewebsbild funktionell deuten. Es besteht also eine Art von morphologischem Raum-Zeit-Problem, das der diagnostischen Leistungsfähigkeit der Hodenbiopsie gewisse Grenzen setzt. Allerdings kann die histologische Beurteilung durch Kenntnis der übrigen Untersuchungsresultate erleichtert werden, wenn man es nicht vorzieht (wie wir es tun), den eigentlichen histologischen Befund an verschlüsselten Präparaten zu erheben und erst bei der Diagnose die klinischen Daten mitzuberücksichtigen.

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© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1965

Authors and Affiliations

  • O. Hornstein

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