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Zusammenfassung

  • Wolfgang Schlote
Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie book series (MONOGRAPHIEN, volume 131)

Zusammenfassung

Die Gewebselemente im normalen N. opticus der Ratte sind dicht gefügt. Die filamentreichen Fortsätze der Astrocyten sind vorwiegend quer zur Verlaufsrichtung der Nervenfasern angeordnet. Die feinen Fortsätze der Oligodendrocyten verlaufen regellos, sie lassen sich nicht bis zu den Markmänteln verfolgen. Der Volumenanteil der Astroglia nimmt vom Bulbus oculi zum Chiasma opticum ab, zugunsten des Volumenanteils der Markfasern, der gegen das Chiasma zunimmt. Bei konstantem Axondurchmesser muß eine Zunahme des Markmantelvolumens angenommen werden. Die Zahl der Gliazellkerne und die Capillardichte nehmen gegen das Chiasma opticum ab. Die Bemarkung der Fasern beginnt etwa 0,5 mm entfernt vom Eintritt des Nerven in den Bulbus oculi (Area praelaminaris). Dieser Abschnitt des N. opticus enthält besonders breite interfasciculäre astrogliöse Zellstreifen und ist zwiebelförmig aufgetrieben. Oligodendrocyten fehlen. In der Durchtrittszone selbst (Area laminaris) liegen die marklosen Axone eng, der Gesamtdurchmesser des N. opticus beträgt hier 0,3 mm. Der Abschnitt enthält capilläre Spezialgefäße mit weiten perivasculären Räumen und Hemi-Desmosomen der perivasculären Gliazellteile. Das Hüllmesenchym des N. opticus der Ratte besteht aus einer dünnen Vagina interna (Kontinuität mit der Pia mater des Gehirns), einer arachnoidalen Deckzellenschicht und einer derben Vagina externa (Kontinuität mit der Dura mater des Gehirns), in welcher der Nerv frei verschieblich ist.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1970

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Schlote
    • 1
  1. 1.Institut für Hirnforschung, Fachbereich Theoretische MedizinUniversität TübingenDeutschland

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