Advertisement

Methodik

  • Wolfgang Schlote
Chapter
Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie book series (MONOGRAPHIEN, volume 131)

Zusammenfassung

Die Untersuchungen erfolgten an erwachsenen weiblichen Ratten des Wistarstammes, Körpergewicht 150–200 g. Herkunft: Pharmakologisches Institut der Universität Tübingen. Fütterung mit Altromin-Fertignahrung (Firma Altrogge, Lage/Lippe) und Wasser ad libitum. Die operativen Eingriffe wurden in Äthernarkose durchgeführt. Anlage eines bogenförmigen Hautschnittes 0,5 cm hinter dem rechten Auge. Freilegung des oberen Teiles der hinteren Bulbushemisphäre. Die vorderen Augenabschnitte sowie die Skiera bleiben unberührt. Der bei der Freilegung entstehende kammartige Schnittrand entlang der Skiera wird mit einer scharfen Klemme gefaßt, der Bulbus nach vorn gezogen. Dabei spannen sich auf der Oberfläche der hinteren Bulbushemisphäre Augenmuskeln an, die der Reihe nach durchtrennt werden. Der Bulbus wird weiter nach vorn gezogen und leicht nach unten gerollt im Sinne einer Senkung der Blickrichtung. Die Papilla nervi optici hebt sich dabei, der N. opticus wird sichtbar. Durchtrennen der Verbindungszüge zwischen seitlichem Sklerarand und seitlichen Teilen der Periorbita erhöht die Beweglichkeit des Bulbus oculi weiter. Die medial hinter dem Bulbus gelegene voluminöse Tränendrüse wird entfernt, die lateral gelegene Tränendrüse verbleibt in situ. Weiteres Vorgehen unter einem Operationsmikroskop Typ U 7 (Firma Carl Zeiss, Oberkochen). Bei 10–16facher Vergrößerung können Ausmaß und Erfolg von experimentellen Eingriffen verfolgt werden. Nach leichtem Anheben mit einem feinen Haken und stumpfem Abdrängen von Fettgewebe und lockerem Bindegewebe im hinteren Teil der Augenhöhle kann der N. opticus bis nahe an den Eintritt in den Canalis opticus, also über eine Strecke von etwa 5 mm übersehen werden.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1970

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Schlote
    • 1
  1. 1.Institut für Hirnforschung, Fachbereich Theoretische MedizinUniversität TübingenDeutschland

Personalised recommendations