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Eigene Untersuchungen

  • Jürgen Peiffer
Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie book series (MONOGRAPHIEN, volume 100)

Zusammenfassung

Unter unserem Gesamtmaterial von 2243 Gehirnen befinden sich 435 Gehirne von Epileptikern. 376 dieser Kranken litten unter großen Anfällen, 97 hiervon auch an Status, weitere 14 davon erlitten angeblich nur einen Status, keine vereinzelten Anfälle. Da die vorliegenden anamnestischen Unterlagen keine Gewißheit boten, daß früher nicht doch hin und wieder einzelne Anfälle aufgetreten waren, haben wir diese 14 Fälle nur zu einigen Untersuchungen herangezogen (jeweils vermerkt). Meist beschränkten wir uns auf die 362 Grand mal-Fälle mit ausreichend gesicherten klinischen Daten.

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Literatur

  1. 1.
    Meyer u. Beck sowie Cavanagh u. Meyer lenkten die Aufmerksamkeit auf die Veränderungen im Nucleus amygdalae. Wir konnten diese Region nicht mehr bei so vielen Gehirnen untersuchen, daß es sinnvoll gewesen wäre, sie hier statistisch auszuwerten.Google Scholar
  2. 1.
    Morel u. Wildi geben 20,5% an, ausgehend von 16 Fällen von Epileptikern mit Ammonshornausfällen. Auf ihren Tabellen führen sie aber 17 Fälle, die wir mit 21,8% berechneten.Google Scholar
  3. 2.
    Sicherer als mit der Hautableitung sind die pathologischen Entladungsformen mittels Tiefenelektrode zu gewinnen, was auch während des neurochirurgischen Eingriffes von Bedeutung ist (Green, Duisberg u. McGrath 1951, Bickford 1957).Google Scholar
  4. 2.
    Hess u. Webbb (1957) gehen so weit, zu sagen, „wenn von Temporalepilepsie gesprochen wird, versteht man darunter eine elektrencephalographische Diagnose“. Sicher gilt dies für die sog. „abdominelle Epilepsie“u. ä. paroxysmale Organmißempfindungen oder sogar Hustenattacken mit epilepsietypischem EEG (Winaks 1949).Google Scholar
  5. 1.
    Dollinger (1921) äußerte im gleichen Zusammenhang: „Es ist nachdrücklich zu betonen, daß auch ein im geburtshilflich-klinischen Sinne ganz normaler Verlauf für das Objekt ein schweres Trauma bedeuten kann.“Google Scholar
  6. 1.
    Baibd u. Boeofsky (1957) beschrieben diese Form sehr eingehend und setzten sie mit den Blitzkrämpfen von A sal u. Mobo und den Beschreibungen von Hebpin in eine Linie. Es ergeben sich hierbei leicht terminologische Fehlschlüsse, da das, was Lennox als Myoclonic Petit mal beschreibt, kein B.N.S.-Krampf ist, sondern dem Impulsiv Petit mal von Janz entspricht. Symonds (1955) definiert die myoclonic attacks und die akinetic attacks nochmals anders.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag OHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1963

Authors and Affiliations

  • Jürgen Peiffer
    • 1
  1. 1.Neurologie und PsychiatrieOberazt der Neurologischen UniversitätsklinikGiessenDeutschland

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