Einleitung

  • Werner Schaaffs

Zusammenfassung

Schon in alter Zeit lehrte der Atomtheoretiker Demókritos, daß sich die Materie aus kleinsten unteilbaren Teilchen, die ihrer Substanz nach gleichartig, an Gestalt und Größe aber verschieden seien, aufbaue. Durch die Hypothese der Unteilbarkeit, die im Rahmen der damaligen, aber auch der heutigen Mechanik noch immer gilt, erhielten diese Elementarteilchen den Namen „Atome“. Mit ihnen erklärten schon die atomistischen Physiker der Griechen das Entstehen und Zerfallen der Dinge. Das Entstehen eines Körpers deuteten sie als das Zusammentreten von Atomen, das Vergehen eines Körpers als Trennung von Atomen. Sie arbeiteten also schon mit dem Begriff der Atomkombinationen, welche wir nach einem Vorschlage von S. Cannizaro seit etwa 100 Jahren Moleküle nennen. Über die wahre Größe von Atomen und Molekülen konnte aber in alter Zeit nicht einmal eine vage Hypothese aufgestellt werden.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1963

Authors and Affiliations

  • Werner Schaaffs
    • 1
  1. 1.Technischen Universität BerlinBerlinDeutschland

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