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Steuern, Transfers, intertemporale Allokation und personelle Verteilung

  • Karlheinz Pohmer
Chapter
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Part of the Studies in Contemporary Economics book series (CONTEMPORARY, volume 16)

Zusammenfassung

Mit Hilfe des präsentierten Modells des intertemporalen Arbeits- und Kapitalangebots ist es in Kapitel D gelungen, die personelle Verteilung von Periodeneinkommen, Lebenseinkommen und Vermögen zu erklären. Dieses Kapitel zeigt eine von vielen Anwendungsmöglichkeiten des dynamischen Modells: Es wird benutzt, um allokative und distributive Wirkungen verschiedener Steuern und Transfers zu studieren und zu vergleichen.

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Literatur

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    Unter Lebenssteuern wird — analog zum Lebenseinkommen — der Barwert aller Steuern verstanden, die während des ganzen Lebens zu zahlen sind.Google Scholar
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    Dies ist stets der Fall, wenn — wie hier — Vererbungsvermögen im Vergleich zum eigenen Konsum als Luxusgut angesehen wird, wenn also die Elastizität des Grenznutzens des Konsums größer als die Elastizität des Grenznutzens des Endvermögens ist. Siehe dazu auch C.I.3.a).Google Scholar
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    Für eine Diskussion der Wirkungen unterschiedlicher Steuern in einem statischen Modell siehe Rose und Wiegard (1983) oder Ziemes (1982).Google Scholar
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    Zur Berechnung der “excess burden” einer Steuer siehe auch Rose und Wiegard (1983), Driffill und Rosen (1981), Rosen (1978) sowie Levhari und Sheshinski (1972) wie auch Harberger (1971) und (1964). Dort wird die “excess burden” meist über die kompensierende Variation berechnet.Google Scholar
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    Bei Zins- und Vermögenssteuer ist hier kein Verlustausgleich erlaubt.Google Scholar
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    Bei Zins- und Vermögenssteuer ist kein Verlustausgleich zugelassen.Google Scholar
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    Ähnliche Steueranalysen haben Driffill (1979) und Driffill und Rosen (1981) vorgelegt. Driffill und Rosen (1981) errechnen die Mehrbelastung einer Konsumsteuer auf 2.1 bis 8.9 Prozent der “excess burden” einer proportionalen Steuer auf Lohn- und Zinseinkommen.Google Scholar
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    Für die Abschaffung oder Senkung von Zinssteuern wegen der von ihnen ausgehenden Wohlfahrtsverluste haben beispielsweise Feldstein (1976), Atkinson und Stiglitz (1976) oder Kaldor (1955) plädiert.Google Scholar
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    So zum Beispiel in DIW (1983), Frank (1980) oder Sayer (1976).Google Scholar
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    Möglicherweise ändern sich die Verteilungseffekte der Lohnsteuer, weil, wie gezeigt, bei hohen Steuersätzen die Wirtschaftssubjekte ihre Ausbildungs- und Arbeitsanstrengungen zurücknehmen.Google Scholar
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    Siehe dazu Helberger (1982), Seite 140 ff, insbesondere 193 f. Ebenso Helberger (1980), Seite 29 ff.Google Scholar
  12. (1).
    + bedeutet eine Zunahme der Konzentration, — eine Abnahme der Konzentration der Verteilung.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1985

Authors and Affiliations

  • Karlheinz Pohmer
    • 1
  1. 1.Fachrichtung Wirtschafts- und SozialpolitikUniversität des Saarlandes, Fachberȩich 2SaarbrückenGermany

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