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Von der Allokation der Ressourcen zur personellen Einkommensverteilung

  • Karlheinz Pohmer
Chapter
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Part of the Studies in Contemporary Economics book series (CONTEMPORARY, volume 16)

Zusammenfassung

In einer Marktwirtschaft wird mit der Allokation der Ressourcen über die Distribution der Einkommen entschieden. Das Verständnis der personellen Einkommensverteilung setzt daher das Verständnis einzelwirtschaftlicher Allokationsentscheidungen voraus. Dieses Kapitel demonstriert, wie eine Theorie intertemporaler Allokation individueller Ressourcen zur ökonomischen Erklärung der personellen Einkommensverteilung führen kann.

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Literatur

  1. (1).
    Ähnlich bei Blaug (1976), Seite 830; zum “methodologischen Individualismus” siehe ausführlich bei Gäfgen (1963), Seite 18 ff.Google Scholar
  2. (1).
    Es ist üblich, in Theorien des individuellen Arbeitsangebots zwischen Lohnsatz und Preis für die Einheit Humanvermögen zu unterscheiden, um unterschiedliche Arbeitsqualitäten berücksichtigen zu können. Siehe dazu Ben-Porath (1967), (1970), Rosen (1972), (1976) sowie Brown (1976) und Taubman (1981). Kritisch äußert sich Wegner (1981), Seite 51 ff.Google Scholar
  3. (2).
    Ausführlich siehe dazu Blinder und Weiss (197.6), (1974); ähnlich gehen Rosen (1972) und Heckman (1976) vor.Google Scholar
  4. (3).
    Der Punkt über einer Variablen bezeichnet die Ableitung nach der Zeit.Google Scholar
  5. (1).
    Zur Lösung von Differentialgleichungen siehe beispielsweise Gandolfo (1980), Seite 420 ff.Google Scholar
  6. (1).
    Siehe dazu Schmähl (1981), Seite 6 sowie die Diskussion zu Weizsäcker (1978) in Krelle und Shorrocks (1978), Seite 106 ff.Google Scholar
  7. (2).
    Zum Verlauf von Lebenseinkommen siehe Helberger (1983), Schmähl und Göbel (1983), Clement, Tessaring und Weißhuhn (1980), Ruggles und Ruggles (1977) wie auch Mincer (1974), Seite 64 ff. Zur Konstruktion von Lebenseinkommensverläufen siehe Dörfel (1970).Google Scholar
  8. (3).
    Schmähl (1983), Seite 3.Google Scholar
  9. (4).
    Es gibt zahlreiche empirische Bestätigungen dafür, daß sich Haushalte bei ihren Konsumentscheidungen tatsächlich am erwarteten Einkommen orientieren, wie es die life-cycle-Modelle postulieren, die basierend auf Fisher (1907) von Modigliani und Brumberg (1954), Friedman (1957) sowie Strotz (1955–56) und Yaari (1964) entwickelt wurden. Für neuere empirische Tests siehe Franz (1977), Schmitz (1979) und Wolff (1981).Google Scholar
  10. (5).
    Ein besserer Indikator für ökonomische Wohlfahrt wäre — wenn man schon bei der Periodenbetrachtung bleiben will-, die Höhe der Konsumausgaben eines Wirtschaftssubjekts. Dies ist tatsächlich vorgeschlagen worden: Kaldor (1955), Weisbrod und Hansen (1968).Google Scholar
  11. (1).
    Als Untersuchungseinheiten kommen wie bei der Periodeneinkommensverteilung Personen, Haushalte oder Familien, aber auch Altersjahrgänge in Frage; siehe Schmähl (1983), Seite 11 f. Jedoch ist das Lebenseinkommen von Personen von besonderem Interesse.Google Scholar
  12. (2).
    Schmähl (1983), (1981); Helberger (1983), (1982), (1980); Lillard (1977)Google Scholar
  13. (3).
    Blomquist (1981), Blinder (1974); bei Blomquist (1981) findet sich eine Diskussion über Vor- und Nachteile verschiedener Definitionen von Lebenseinkommen.Google Scholar
  14. (4).
    Siehe Schmähl (1983), Seite 3 sowie Johnson (1973), Seite 207 ff.Google Scholar
  15. (5).
    Siehe Kuznets (1976), (1974) und Hartog (1976).Google Scholar
  16. (1).
    Siehe Brümmerhoff (1977), Seite 50: “Es dürfte daher unzulänglich sein, Einkommen nur punktuell zu betrachten und zu vergleichen und allein darauf eine Umverteilungspolitik aufzubauen. Vielmehr müßte stärker auch auf Verlauf und Verteilung der Lebenseinkommen abgestellt, d.h. weniger Wert auf die Gleichheit der Einkommen eines Jahres gelegt werden.”Google Scholar
  17. (2).
    Liefmann-Keil (1961), Seite 56 folgert konsequent: “Ein interpersonaler Ausgleich der Einkommen scheint dann nur noch vertretbar, wenn man von vorgegebenen Lebenseinkommenskurven ausgeht und nach einer Parallelität der Lebenseinkommenskurven strebt.”Google Scholar
  18. (3).
    Für eine Anwendung dieser Überlegungen in der Bildungspolitik siehe beispielsweise Schellhaaß (1978).Google Scholar
  19. (4).
    Sahota (1978), Seite 25; weitere Gründe, die für eine stärkere Beachtung von Lebenseinkommen sprechen, siehe bei Schmähl (1981), Seite 225 ff; gegenteiliger Ansicht ist Ruggles (1970), Seite 216.Google Scholar
  20. (1).
    Um die Verteilung des “full wealth” zu erhalten, muß man gemäß B.15 zu jedem Lebenseinkommen nur noch die Erstausstattung an Geldvermögen hinzuaddieren.Google Scholar
  21. (2).
    Obwohl Geldvermögen bei der Berechnung des Lebenseinkommens aus Arbeit nicht berücksichtigt wird, wirkt es doch auf die einzelwirtschaftlichen Allokationsentscheidungen: Ceteris paribus wird eine andere Erstausstattung an Geldvermögen zu einem veränderten Profil und Niveau des Lebenseinkommens führen.Google Scholar
  22. (3).
    Genaugenommen tritt jetzt anstelle der Altersstruktur die unterschiedliche Lebensdauer der Wirtschaftssubjekte auf.Google Scholar
  23. (1).
    So zum Beispiel bei Rose und Wiegard (1983) und in vielen der dort angegebenen Untersuchungen.Google Scholar
  24. (2).
    Naust (1982) versucht eine Analyse der Wirkungen unterschiedlicher Steuern auf die intertemporale Allokation der Ressourcen.Google Scholar
  25. (3).
    Littmann (1970), Seite 118 schreibt: “Beim heutigen Stand der Forschung sind die incentives allerdings wahrlich nur als die großen Unbekannten der Ökonomie zu apostrophieren.”Google Scholar
  26. (4).
    Für Beispiele dynamischer Steueranalysen siehe Fullerton und Gordon (1981), Summers (1981), Driffill und Rosen (1981), Driffill (1979) und Schenone (1975).Google Scholar
  27. (5).
    Siehe Hackmann (1983), Seite 303 ff; ebenso Wildasin (1977), Deaton (1977), Okun (1975), Pohmer (1970) oder Weissei (1968), Seite 47 f.Google Scholar
  28. (1).
    Siehe dazu Stolz (1981), Seite 2 f.Google Scholar
  29. (2).
    Siehe Layard (1977), Seite 46.Google Scholar
  30. (3).
    Dies trifft insbesondere auf Maßnahmen der Sozialpolitik zu. Zur Frage nach der Beeinflussung von Lebenseinkommen durch die gesetzliche Rentenversicherung siehe Helberger und Wagner (1981), (1980); durch die Bildungspolitik siehe Helberger (1982), Layard (1977); durch die Krankenversicherung siehe Ott (1981) und Henke (1977) sowie durch die Finanzpolitik Hackmann (1979) und Brümmerhoff (1977).Google Scholar
  31. (4).
    Um Umverteilung zu messen, führen Brutto-Netto-Vergleiche durch: DIW (1983), Blinder, Kristol und Cohen (1980), Frank (1980), Sawyer (1976) oder Schnitzer (1974).Google Scholar
  32. (5).
    Zu orginärer und finaler Verteilung siehe vor allem Weissei (1968), Seite 31 ff, aber auch Zimmermann und Henke (1978), Seite 154 und 198.Google Scholar
  33. (1).
    Einen ausführlichen Überblick über Theorien der personellen Einkommensverteilung gibt Sahota (1978). Siehe auch Blinder (1974) sowie Blümle (1975), (1974), Mincer (1970) und Reder (1969).Google Scholar
  34. (2).
    Ausführliche Darstellungen stochastischer Theorien finden sich in Brown (1976a), Blinder (1974), Lydall (1968), Steindl (1965) und Bjerke (1961).Google Scholar
  35. (3).
    Sahota (1978), Seite 7.Google Scholar
  36. (1).
    Sahota (1978), Seite 7.Google Scholar
  37. (2).
    Gibrat (1931). Gibrat wird zwar in der Literatur als Begründer der stochastischen Theorien der personellen Einkommensverteilung genannt, doch haben schon vor ihm McAlister (1879), Kapteyn (1903) und Edgeworth (1924) Lognormal verteil ungen über ein Produkt vieler unabhängiger Zufall sfaktoren hergeleitet.Google Scholar
  38. (3).
    Gilt x = log y und ist x normal verteilt, so heißt y lognormal verteilt. Ausführlich zur Lognormalverteilung siehe Johnson und Kotz (1970), Seite 112 ff sowie Aitchison und Brown (1957).Google Scholar
  39. (4).
    Dieses Ergebnis, von Galton (1879) entdeckt, folgt aus dem Zentralen Grenzwertsatz, wenn man berücksichtigt, daß sich das Produkt der Zufallsvariablen nach dem Logarithmieren in eine Summe auflöst.Google Scholar
  40. (6).
    Siehe Kalecki (1945).Google Scholar
  41. (1).
    Siehe Pareto (1896).Google Scholar
  42. (2).
    Ausführliche Erläuterungen zur Pareto-Verteilung finden sich in Johnson und Kotz (1970), Seite 233 ff sowie in Peter (1969) und Lydall (1968).Google Scholar
  43. (3).
    Pareto (1896), Seite 371 ff. Ein steigendes α bedeutet, daß die Verteilung gleichmäßiger wird. Siehe dazu auch Peter (1969), Seite 73 ff.Google Scholar
  44. (5).
    Champernowne (1953).Google Scholar
  45. (1).
    Dies bedeutet, daß viele Elemente der Matrix M null sind.Google Scholar
  46. (2).
    Champernowne (1953), Seite 321. Es gilt ja: h(t) = M(t)′h(0); Matrix M(t) entsteht daraus, daß M t-mal mit sich selbst multipliziert wird. Für ein numerisches Beispiel siehe Bronfenbrenner (1971), Seite 55 ff.Google Scholar
  47. (3).
    Wären die Übergangswahrscheinlichkeiten nicht von der Differenz, sondern vom Quotienten der Klassenindices i und j abhängig gemacht worden, so hätte der stochastische Prozeß eine Lognormal Verteilung erzeugt; siehe dazu Aitchison und Brown (1957), Seite 109.Google Scholar
  48. (4).
    Weitere bekannte Ansätze stammen von — wie erwähnt — Kalecki (1945), von Solow (1951), Rutherford (1955) und Mandelbrot (1960), (1961).Google Scholar
  49. (5).
    Für neuere stochastische Ansätze der personellen Einkommensverteilung siehe Wagner (1978) und Champernowne (1978).Google Scholar
  50. (6).
    Siehe Wold und Whittle (1957), Sargan (1957), Creedy (1972), Shorrocks (1975) und Thurow (1975).Google Scholar
  51. (1).
    Lydall (1968), Seite 21, schreibt: “... to much reliance is placed on the laws of chance and too little on specific factors which are known to influence the distribution.” Ähnlich Mincer (1976), Seite 153 ff.Google Scholar
  52. (2).
    Blinder (1974), Seite 7.Google Scholar
  53. (3).
    Zusätzlich müssen stochastische Theorien ihr schlechtes Abschneiden bei empirischen Tests gegen sich gelten lassen. Siehe dazu Taubman (1975), Mincer (1976) und Osberg (1977). Trotzdem sind immer wieder Versuche unternommen worden, diese Theorien zu retten, so von Brown (1976a), Champernowne (1978) sowie Shorrocks (1975) und Wagner (1978).Google Scholar
  54. (4).
    Die Annahme, Fähigkeiten wirkten multiplikativ und nicht additiv zusammen, ist notwendig, weil sonst keine linkssteile, sondern eine symmetrische Einkommensverteilung resultierte.Google Scholar
  55. (5).
    Siehe Haidane (1942) oder Craig (1936). Es ließe sich über den Zentralen Grenzwertsatz sogar eine Lognormalverteilung der Arbeitseinkommen begründen, wenn man annimmt, Produktivität resultiere aus dem Zusammenwirken sehr vieler stochastisch unabhängiger Fähigkeiten, die gar nicht normalverteilt zu sein brauchen.Google Scholar
  56. (1).
    Roy (1950). Roy baute seinen Ansatz auf Arbeiten von Boissevain (1939) und Haidane (1942) auf. Später legten Simon (1957), Mayer (1960), Aitchison und Brown (1957) sowie Atkinson (1975) weitere Ansätze vor, welche die Verteilung von Arbeitseinkommen über die Verteilung von Fähigkeiten erklärten. Ausführliche und kritische Überblicke über ability-Model le finden sich in Staehle (1943), Bjerke (1963), Blinder (1974), Blümle (1975) sowie Sahota (1978).Google Scholar
  57. (2).
    Der Nachweis hierfür findet sich in Haidane (1942).Google Scholar
  58. (3).
    Roy (1950), Seite 491.Google Scholar
  59. (1).
    Ausführliche Kritik des Ansatzes von Roy bei Blümle (1975), Seite 55 f.Google Scholar
  60. (2).
    Roy (1950), Seite 492.Google Scholar
  61. (3).
    Lydall (1981). Siehe auch Taubman (1976), Griliches (1976), (1977).Google Scholar
  62. (4).
    Lydall (1981), Seite 135.Google Scholar
  63. (5).
    Lydall (1981), Seite 135.Google Scholar
  64. (1).
    Lydall (1981), Seite 138.Google Scholar
  65. (2).
    Blinder (1974), Seite 14.Google Scholar
  66. (3).
    Siehe dazu Klanberg (1981), Seite 15 sowie Morgenstern (1972).Google Scholar
  67. (4).
    Siehe Lipsey (1962), Seite 270.Google Scholar
  68. (1).
    Staehle (1943), Seite 82.Google Scholar
  69. (2).
    Staehle (1943), Seite 82. Im Gegensatz zu Staehle nahmen Roy (1950) und Boissevain (1939) linkssteil verteilte Produktivitäten an, die aus normalverteilten Fähigkeiten resultierten.Google Scholar
  70. (3).
    Staehle (1943), Seite 82.Google Scholar
  71. (4).
    Staehle (1943), Seite 82.Google Scholar
  72. (5).
    Diese Möglichkeit einer positiven Korrelation zwischen Lohnsätzen und Arbeitszeiten wird von Staehle nicht explizit diskutiert.Google Scholar
  73. (1).
    Siehe dazu Craig (1936) oder Haidane (1942).Google Scholar
  74. (2).
    Hierarchie-Modelle zur Erklärung der Verteilung von Arbeitseinkommen gehen zurück auf Simon (1957) und Lydall (1959), (1968). Beckmann (1971), (1974) hat diese Ideen weiter entwickelt. Für neuere solche Arbeiten siehe Calvo und Wellisz (1979) oder Wegner (1981).Google Scholar
  75. (3).
    Beckmann (1974).Google Scholar
  76. (1).
    Lydall (1959) geht ähnlich wie Beckmann vor: Auch er nimmt eine konstante Kontrollspanne an; bei ihm ist jedoch das Gehalt eines Vorgesetzten proportional zur Gehaltssumme seiner ihm direkt Untergebenen. Lydall kommt zum gleichen Ergebnis wie Beckmann: Kontrollspanne und Gehaltsstruktur begründen eine Pareto-Verteilung der Arbeitseinkommen.Google Scholar
  77. (2).
    Siehe Blümle (1975), Seite 68.Google Scholar
  78. (3).
    Beckmann (1974), Seite 140.Google Scholar
  79. (1).
    Siehe dazu Beckmann (1974), Seite 140 ff.Google Scholar
  80. (2).
    Siehe Calvo und Wellisz (1979).Google Scholar
  81. (3).
    Zur Kritik an Hierarchie-Modellen siehe auch Blinder (1974), Seite 11 sowie Blümle (1975), Seite 65 ff.Google Scholar
  82. (1).
    Siehe Blümle (1972). Siehe auch Wold und Whittle (1957), die auf etwas anderem Wege Jahre zuvor zum gleichen Ergebnis kamen, das auch Blümles Modell liefert.Google Scholar
  83. (1).
    Der formale Nachweis findet sich in Blümle (1972), Seite 462 f.Google Scholar
  84. (2).
    Siehe Blümle (1972), Seite 463 f.Google Scholar
  85. (3).
    Blümle (1972), Seite 474.Google Scholar
  86. (1).
    Mikroanalytische Simulationsmodelle gehen zurück auf Arbeiten von Or-cutt (1957), Orcutt u.a. (1961), (1976) sowie Krupp (1968). In der Bundesrepublik wird seit 1971 an der Entwicklung solch komplexer Modelle gearbeitet. Eine Übersicht über Entwicklung, Grundlagen und Anwendungen mikroanalytischer Modelle gegen Krupp und Wagner (1982) sowie Krupp (1978). Zur Beschreibung solcher Modelle siehe Helberger (1982), Krupp u.a. (1981) oder Galler (1980). Anwendungen finden sich beispielsweise in Pryor (1973), Krupp u.a. (1981) oder Helberger (1982).Google Scholar
  87. (1).
    Man unterscheidet die Querschnitts- von der Längsschnitts-Simulation. Bei der Querschnitts-Simulation werden jeweils alle Personen der Stichprobe von Jahr t in das Jahr t+1 fortgeschrieben; hingegen wird bei der Längsschnitts-Simulation der Lebenslauf einer Person von ihrer Geburt bis zu ihrem Tode fortschreitend simuliert; erst dann kommt die nächste Person an die Reihe. Näheres siehe bei Helberger (1982), Seite 103 ff.Google Scholar
  88. (1).
    Siehe dazu Helberger (1982), Seite 100.Google Scholar
  89. (2).
    Friedman (1953).Google Scholar
  90. (1).
    Diese Darstellung findet sich in Bronfenbrenner (1971), Seite 59.Google Scholar
  91. (1).
    Friedman (1953), Seite 289.Google Scholar
  92. (2).
    Friedman (1953), Seite 290.Google Scholar
  93. (3).
    Friedman (1953), Seite 278.Google Scholar
  94. (4).
    Friedman (1953), Seite 290.Google Scholar
  95. (1).
    Pestieau und Possen (1979).Google Scholar
  96. (1).
    Siehe dazu auch unter B.II.1.a)Google Scholar
  97. (2).
    Pestieau und Possen (1979), Seite 767 ff.Google Scholar
  98. (1).
    Tinbergen (1956). Siehe auch Tinbergen (1951), (1957), (1971) sowie (1975).Google Scholar
  99. (1).
    Tinbergen (1956), Seite 159. Job-selection-Modelle entworfen haben auch Roy (1951) und Mandelbrot (1962). Diese Ansätze unterstellen bei der Wahl des Arbeitsplatzes einkommensmaximierendes, nicht nutzenmaximierendes Verhalten: Ein Wirtschaftssubjekt strebt den Arbeitsplatz an, der ihm angesichts seiner Fähigkeiten das höchste Einkommen beschert. Tinbergens Modell ist damit aus ökonomischer Sicht allgemeiner gefaßt.Google Scholar
  100. (2).
    Ein Funktional “is a real-valued function defined on a set of functions, that is, the domain is a set of functions”. Siehe Intrilligator (1971), Seite 454.Google Scholar
  101. (2).
    Tinbergen (1956), Seite 156. Detaillierte Kritik an Tinbergen findet sich in Wegner (1981), Seite 58 ff sowie bei Blümle (1975), Seite 79 f.Google Scholar
  102. (1).
    In Tinbergen (1956) wird die Arbeitsnachfrage noch nicht endogen aus kostenminimierenden Entscheidungen der Unternehmen abgeleitet, sondern als von der Lohnstruktur unabhängig angenommen. In spätere Arbeiten ist das Kalkül der Arbeitsnachfrager jedoch systematisch integriert. Siehe dazu Tinbergen (1971) und (1975).Google Scholar
  103. (2).
    Hartog (1981).Google Scholar
  104. (3).
    Es ist ohnehin fraglich, ob ausgebildete Fähigkeiten normal verteilt sind, bedenkt man, daß Bildungsabschlüsse linkssteil verteilt sind. Daß Intelligenzquotienten einer Normal Verteilung gehorchen, ist kein Beweis dafür, sondern liegt an der speziellen Meßmethode. Siehe dazu Blümle (1975), Seite 59. In neueren Ansätzen ersetzt Tinbergen Fähigkeiten durch Ausbildungsgrade. Doch auch dann bleibt die Qualifikationsstruktur der Arbeitsanbieter exogen.Google Scholar
  105. (1).
    Mincer (1958) und (1974) sowie Becker (1962) und (1975).Google Scholar
  106. (2).
    Blinder (1974), Seite 15.Google Scholar
  107. (3).
    Direkte Kosten der Ausbildung — Studiengebühren, Lernmittel usw. — werden von Mincer nicht berücksichtigt.Google Scholar
  108. (2).
    Mincer diskutiert diese Möglichkeit nicht. Siehe aber Neumann (1982), Seite 288 f.Google Scholar
  109. (1).
    Siehe Beckmann (1974), Seite 140 ff bzw. unter B.II.3.a)Google Scholar
  110. (2).
    Siehe Becker (1975), Seite 95 ff. Auch Mincer (1974) hat sein Modell erweitert, um nachschulische Investitionen erfassen zu können.Google Scholar
  111. (3).
    r [c(t)] ist jener Abzinsungsfaktor, der den Kapitalwert dieser Bildungsinvestition zu null macht.Google Scholar
  112. (1).
    Eigentlich müßte unter dem Integral noch ein Faktor f(τ) stehen, der die Amortisationsdauer der Investition c(τ) berücksichtigt. Ist das Erwerbsleben genügend lange, so gilt f(τ)≃1. Dies ist der Einfachheit halber hier unterstellt. Siehe Becker (1975), Seite 96 bzw. (1962), Seite 39 f.Google Scholar
  113. (2).
    s bezeichnet jetzt nicht mehr das Alter, in dem die Schulausbildung beendet wird, sondern das Alter, in dem das on-the-job-training aufhört.Google Scholar
  114. (3).
    Auch hier müßte unter dem Integral der Faktor stehen, der die Laufzeit der marginalen Investition berücksichtigt.Google Scholar
  115. (1).
    Becker (1975), Seite 98.Google Scholar
  116. (2).
    Becker (1975), Seite 100.Google Scholar
  117. (3).
    Becker hält dagegen, daß aus höherer Bildung Produktivitätsgewinne beim Lernen resultieren können, die dem Kostenanstieg entgegenwirken.Google Scholar
  118. (4).
    Becker (1975), Seite 100.Google Scholar
  119. (1).
    Eigentlich ist das Problem komplexer: Es geht nicht allein darum, das optimale C zu bestimmen, sondern auch seine zeitliche Verteilung über die Ausbildungsphase. Doch Becker abstrahiert davon. Erst Ben-Porath (1967) löste es mit einem kontroll theoretischen Ansatz vollständig.Google Scholar
  120. (1).
    B.76 ist Mincers Optimalbedingung (B.58) in allgemeinerer Form.Google Scholar
  121. (2).
    Becker (1975), Seite 110.Google Scholar
  122. (3).
    Marginale und durchschnittliche Renditen sind positiv korreliert. Siehe Becker (1962), Seite 16.Google Scholar
  123. (4).
    Der Nachweis findet sich bei Craig (1936).Google Scholar
  124. (1).
    Becker (1962), Seite 17.Google Scholar
  125. (2).
    Becker (1975), Seite 117.Google Scholar
  126. (1).
    Becker (1962), Seite 48.Google Scholar
  127. (2).
    Siehe beispielsweise Mincer (1974), Seite 112.Google Scholar
  128. (3).
    Siehe Mincer (1974), Seite 101.Google Scholar
  129. (4).
    Mincer (1981), Seite 149.Google Scholar
  130. (5).
    Blaug (1976), Seite 849.Google Scholar
  131. (6).
    Für einen ausführlichen Überblick über empirische Forschungsarbeiten siehe Rosen (1977).Google Scholar
  132. (1).
    Blinder (1974), Seite 15.Google Scholar
  133. (2).
    Siehe dazu auch Hartog (1981), Seite 11.Google Scholar
  134. (3).
    Die Möglichkeit der freien Arbeitsplatzwahl wird von den screening-; Theorien bestritten. Nach ihren Annahmen wählen die Unternehmer die Arbeitskräfte aus, nicht die Arbeitskräfte die Arbeitsplätze. Der einzelne kann diesen worker-selection-Prozeß nur insofern beeinflussen, als er die Wahrscheinlichkeit, ausgewählt zu werden, durch zusätzliche Ausbildung beispielsweise vergrößern kann. Übersichten über screening-Theorien geben Sahota (1978), Seite 17 ff und Blaug (1976), Seite 845 ff. Als Beispiel eines solchen Ansatzes, aus dem auch die personelle Einkommensverteilung abgeleitet werden kann, siehe das job-competition-Modell von Thurow (1975); eine kurze Besprechung findet sich in Klanberg (1981), Seite 20 f.Google Scholar
  135. (4).
    Siehe Mincer (1974), Seite 8.Google Scholar
  136. (1).
    Blinder (1974), Seite 58 ff. Ein ähnliches Modell hatte zuvor Weiss (1972) präsentiert; für einen alternativen Ansatz siehe Heckman (1974). Diese Arbeiten bauen auf Atkinson (1971), Yaari (1964), Friedman (1957), Strotz (1955–56) und Ramsey (1928) auf.Google Scholar
  137. (2).
    Blinder (1974), Seite 17.Google Scholar
  138. (1).
    Für eine Einführung in die Kontrolltheorie siehe Dorfman (1969), Bryson und Ho (1969) oder Takayama (1974); ökonomische Anwendungen finden sich auch in Pitchford und Turnovsky (1977). Die Kontrolltheorie geht zurück auf Pontrjagin u.a. (1964).Google Scholar
  139. (1).
    Konkaver Verlauf der Nutzenfunktion impliziert positive erste und negative zweite Ableitung.Google Scholar
  140. (1).
    Für Einzelheiten siehe Weiss (1972), Seite 1295 ff.Google Scholar
  141. (2).
    Blinders Ansatz kritisch besprochen haben Sahota (1976–77), Drazen (1978) und Wood (1976).Google Scholar
  142. (1).
    Siehe Strotz (1955–56), Yaari (1964), Uzawa (1968), Arrow und Kurz (1969) sowie Blinder (1974), Seite 26 ff. Unsicherheit berücksichtigen Phelps (1962), Yaari (1965) sowie Levhari und Srinivasan (1969); das portfolio-selection-Problem haben Samuel son (1969) und Merton (1969) integriert.Google Scholar
  143. (1).
    Siehe dazu Becker (1965), Bender (1977), Luckenbach (1979), Cremer (1982) oder Walter (1982). Unsicherheit berücksichtigen Block und Heineke (1973).Google Scholar
  144. (2).
    Nach Mincer und Becker haben dynamisch formulierte Humankapital-Modelle vorgelegt: Weizsäcker (1967), Ben-Porath (1967), (1970), Sheshinski (1968), Oniki (1968), (1970), Weiss (1971), Haley (1973), Rosen (1976), Stephan (1976), Williams (1978), (1979) sowie Dietz und Leigh (1981).Google Scholar
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    Siehe auch Blinder (1974), Seite 16 und 163.Google Scholar
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    Blinder (1974), Seite 163.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1985

Authors and Affiliations

  • Karlheinz Pohmer
    • 1
  1. 1.Fachrichtung Wirtschafts- und SozialpolitikUniversität des Saarlandes, Fachberȩich 2SaarbrückenGermany

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