Advertisement

Bestandteile der parenteralen Ernährung und ihre Dosierung

  • Ulrich R. Fölsch
  • Ulrich Junge
Part of the Kliniktaschenbücher book series (KTB)

Zusammenfassung

Zur Beurteilung des Eiweißbedarfs gibt es bisher keine befriedigende Meßmethode. Bei der Bemessung der täglichen parenteralen Zufuhr kann man sich daher nur auf Empfehlungen stützen (Tabelle 34). Zur p. E. werden heute ausschließlich kristalline L-Aminosäure-Losungen verwendet. Die zahlreichen verfügbaren Präparate stimmen in der Proportionierung der essentiellen Aminosäuren überein und unterscheiden sich nur hinsichtlich des Anteils an nichtessentiellen Aminosäuren. Letzteren wird heute eine größere Bedeutung als früher zugemessen [7]. Aus klinischer Sicht sind alle in Tabelle 35 aufgeführten Aminosäurelösungen für den Stoffwechselgesunden geeignet. Bei Leberinsuffizienz (portale Enzephalopathie) sind sie kontraindiziert, weil hierbei ein gestörtes Aminosäurenprofil im Serum vorliegt, das durch Erhöhung zyklischer und Verminderung verzweigtkettiger Aminosäuren charakterisiert ist. Zur Korrektur stehen Lösungen zur Verfügung, die reich an verzweigtkettigen und arm an zyklischen Aminosäuren sind.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • Ulrich R. Fölsch
    • 1
  • Ulrich Junge
    • 2
  1. 1.Medizinische Klinik und PoliklinikGöttingenDeutschland
  2. 2.Medizinische KlinikStädtische Krankenanstalten RosenhöheBielefeld 14Deutschland

Personalised recommendations