Pathophysiologie und Klinik

  • Fritz A. Pezold

Zusammenfassung

Über die Wechselbeziehungen des Plasmacholesterinspiegels zur Cholesterinaufnahme mit der Nahrung hegt seit Anitschhows [71 bis 74] Experimenten am Kaninchen (1912) eine sehr umfangreiche Literatur vor. Durch orale Applikation von 0,8 bis 2,0 g Cholesterin pro Tag (in geeigneten Ölen gelöst, mittels Schlundsonde zugeführt) wurden bei Kaninchen Hypercholesterinämien bis zu 3000 % gegenüber dem Normwert erzeugt. Bei Junghühnern wurden Steigerungen des Serumcholesterinspiegels bis zu 600 %, bei Batten und Meerschweinchen um 200 % und bei Affen nur etwa bis 20% erreicht. Die Untersuchung der Freßgewohnheiten verschiedener Tiere hat ergeben, daß der Blutcholesteringehalt bis zu einem gewissen Grad von dem Cholesteringehalt des Futters unbeeinflußt bleibt [2279], In der Tat muß man verhältnismäßig große Mengen von Cholesterin (und in Konzentrationen, wie sie in natürlichen Nahrungsmitteln gar nicht vorkommen) zuführen, um einen Cholesterinanstieg im Blut zu erzwingen [1610].

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© Springer-Verlag oHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1961

Authors and Affiliations

  • Fritz A. Pezold

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