Versuchspersonen, angewandte Präparate und Versuchsanordnung

  • Heinrich Düker

Zusammenfassung

Die Versuche wurden durchgeführt mit Personen, die an Erschöpfungszuständen litten, bei denen aber ein organisch krankhafter Befund nicht vorlag. Die meisten vermochten ihre Berufsarbeit, wenn auch mit Mühe, auszuüben, mehrere waren nicht voll arbeitsfähig, einige sogar arbeitsunfähig. Sie klagten durchweg über starke körperliche und geistige Abspannung, rasche Ermüdbarkeit, schlechtes Gedächtnis, leichte Erregbarkeit, geringe Konzentrationsfähigkeit, Arbeitsunlust, mangelnde Initiative, lang anhaltende schlechte Stimmung, in schweren Fällen auch über Minderwertigkeitsgefühle und Depressionszustände. Es waren größtenteils Berufstätige der verschiedensten Altersstufen und Berufe: Arbeiter, Arbeiterinnen, kaufmännische und technische Angestellte, Beamte aus mittleren und hohen Verwaltungsstellen, Hochschullehrer, Lehrer an höheren Schulen, Stenotypistinnen, Hollerithlocherinnen u. ä. Berufe, ferner Rentner und Handwerksmeister. Ein Teil dieser Personen ist von Ärzten überwiesen worden, über die übrigen wurde fast immer ein ärztlicher Befund eingeholt.

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Copyright information

© Johann Ambrosius Barth München 1957

Authors and Affiliations

  • Heinrich Düker
    • 1
  1. 1.Institut für PsychologieUniversität Marburg-LahnDeutschland

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