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Die stickstoffhaltigen sekundären Pflanzenstoffe. (Die Verwandten der Aminosäuren)

  • Karl Paech

Zusammenfassung

Es ist durchaus möglich, daß einzelne Vertreter dieser durch die Anwesenheit von Stickstoff im Molekül herausgehobenen Klasse von Verbindungen mit anderen stickstofflosen, in andere Klassen eingereihten Stoffen näher verwandt sind als mit denjenigen, denen sie hier zugeordnet werden. Das muß aber unentschieden bleiben, solange ihre Herkunft noch im Dunkeln liegt. Wir kennen erst wenige chemisch definierte Übergänge von N-freien zu N-haltigen Pflanzenstoffen, z. B. von Brenztraubensäure zu Alanin oder von α-Ketoglutarsäure aus dem Tricarbonsäurekreislauf zu Glutaminsäure. Die Kohlenstoffgerüste aller anderen Aminosäuren und ihrer näheren und ferneren Verwandten, die hier zu besprechen sind, müssen jedoch auch aus dem Kohlenhydratumsatz entnommen werden, denn wir haben keinen Grund, mit einer unmittelbaren Vereinigung von CO2 und anorganischen Salzen zu organischen N-Verbindungen zu rechnen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1950

Authors and Affiliations

  • Karl Paech
    • 1
  1. 1.Universität TübingenDeutschland

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