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Das Herz als Wärmezentrum

  • Walter L. von Brunn

Zusammenfassung

Das Herz ist das Warmezentrum des Organismus. Es produziert Wärme und verteilt sie über den Gefäßbaum in alle Teile des Körpers. Schon von vorsokratischen Naturforschern war ihm diese Funktion zugesprochen worden1, und dabei blieb es, mit einzelnen für die Fortentwicklung der Medizin weniger wichtigen Ausnahmen, bis zu den letzten Auflagen des Hallerschen Lehrbuches der Physiologie. 1788 wird in einer Fußnote die Entdeckung des Sauerstoffs durch Priestley erwähnt; ein während 2500 Jahren treu bewahrtes Kernstück der Physiologie wird in Frage gestellt2.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Kudlien, F.: Poseidonios und die Ärzteschule der Pneumatiker. Hermes 90, 420 ff. (1962)Google Scholar
  2. 7.
    Ciceronis, M. Tulli, De natura deorum, ed. A. ST. Pease, Bd. 2, Cambridge/Mass. 1958, p. 605Google Scholar
  3. 16.
    Clagett, M.: Giovanni Marliani and late medieval physics, New York 1941, S. 35 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1967

Authors and Affiliations

  • Walter L. von Brunn
    • 1
  1. 1.Institut für GeschichteMedizin der UniversitätTübingenDeutschland

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