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Kohle pp 65-72 | Cite as

Die Verformung der Kohlenflöze durch den Gebirgsdruck

  • Walther E. PetrascheckJr.
Chapter
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Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 59)

Zusammenfassung

Nehmen wir ein Stück Steinkohle in die Hand, so erscheint es ziemlich hart, aber jedenfalls spröde. Ganz anders haben sich aber offenbar die Kohlenflöze bei den Schichtstörungen und Faltungen durch den Gebirgsdruck verhalten. Da zeigen sie gegenüber den Nebengesteinen oft solche Verformungsbilder, wie wir es von den plastischen Gesteinen Ton und Salz gewohnt sind. Die Flöze sind zu besonderer Dicke zusammengeschoppt in den sich bildenden Aufblätterungshohlräumen der Faltenumbie-gungen (Abb. 42 b) oder aufgestaut vor den Widerlagern, die durch Schichtenverwerfungen verursacht sind (Abb. 42 a), oder eingepreßt in Spalten des Nebengesteins (Abb. 42 c), oder perlschnurartig verdickt und verdünnt wie eine ungleichmäßig ausgewalzte Platte (Abb. 43). Wie kommt diese Beweglichkeit zustande?

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • Walther E. PetrascheckJr.
    • 1
  1. 1.Geologie und LagerstättenlehreMontanistischen Hochschule LeobenÖsterreich

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