Zusammenfassung

Die Vektorkardiographie hat sich in den letzten Jahren, vor allem dank entscheidender Verbesserung und Vereinfachung der Ableitungstechniken, in zunehmendem Maße als eine klinische Untersuchungsmethode von großem Wert und vielfacher Bedeutung erwiesen. Indem sie das Bild des normalen und pathologischen Erregungsablaufes durch die räumliche Darstellung vervollständigt, tritt sie als wesentliche Ergänzung und Erweiterung neben die konventionelle Elektrokardiographie. Obwohl der Schritt von der Elektrokardiographie zur Vektorkardiographie vorwiegend ein methodischer ist, wird durch die größere Aussagekraft des Vektorkardiogrammes die diagnostische Informationsbreite der elektrischen Vorgänge des Herzens entscheidend beeinflußt, wie zahlreiche Untersuchungen — besonders auf dem Gebiete der Infarktdiagnostik — gezeigt haben. Der fundamentale Unterschied findet sich in der örtlichen Begrenzung der elektrokardiographischen Registrierung gegen#x00FC;ber der mehrdimensionalen, ganzheitlichen des Vektorkardiogrammes.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1969

Authors and Affiliations

  • Paul Lichtlen
    • 1
  1. 1.Medizinischen UniversitätsklinikZürichSchweiz

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