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Allgemeiner Teil

  • Felix O. Höring

Zusammenfassung

Haben wir uns in der Einleitung mit den Begriffen der „Infektionskrankheiten“ und der „Infektions-Lehre“ auseinandergesetzt, so wird es, insbesondere für eine biologische Betrachtungsweise (weniger für die klinische) nun nötig, den Infektions-Begriff zu erläutern. Er ist im täglichen Umgang so selbstverständlich und bewährt, daß es völlig abwegig wäre, etwa auf ihn verzichten zu wollen. Daß jeder Infektionskrankheit eine Infektion zugrunde liegt, müssen wir nach der Zusammensetzung jenes Wortes annehmen. Liegt nun aber auch darüber hinaus jedem Wirt-Gast-Verhältnis und jeder Symbiose eine Infektion zugrunde? Hier stoßen wir wieder auf Widersprüche im Gebrauch eines scheinbar so einfachen und grundlegenden Begriffs, die ähnlich wie bei der Frage: was ist eine Infektionskrankheit? noch nicht zu einer Übereinkunft gebracht werden konnten. undeine solche wurde um so schwieriger, je mehr sich Klinik und Bakteriologie voneinander trennten. Definieren wir mit Doerr Infektion als „Ansiedlung, Wachstum und Vermehrung niedrigstehender Organismen in höher organisierten“, so beruht freilich jedes Wirt-Gast-Verhältnis auf Infektion. Bieling, Gins und andere Fachbiologen definieren aber Infektion als den „Vorgang, daß kleine körperfremde, vermehrungsfähige Wesen, die Krankheitserreger, in die Gewebe und Säfte des menschlichen Körpers eindringen und sich anschließend dort stark vermehren“.

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Schrifttum

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1962

Authors and Affiliations

  • Felix O. Höring
    • 1
    • 2
  1. 1.Freien Universität BerlinDeutschland
  2. 2.Städt. Rudolf-Virchow-Krankenhauses BerlinDeutschland

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