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Irland und der Seelteil

  • Eberhard F. Bruck
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Zusammenfassung

Zum zweiten Male — und in weit stärkerem Maße als im Westgotenreich — treffen wir die Seelquote im Abendlande in Irland an. Irland gehörte gleichfalls zu den „Fransen“ der römisch-griechischen Welt, weit ab vom Orient. Aber es bestanden Verbindungen mit dem Osten. Das Auftreten der griechisch-syrischen Quote fügt sich der Übernahme anderer Kulturgüter aus dem christlichen Orient passend ein.

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Literatur

  1. 1.
    Professor Rudolf Thurneysen, „sans contest le maître des études de philologie irlandaise“ (J. Vendryes, Revue Celtique, XXXIX, 1922, S. 360Google Scholar
  2. 1a.
    vgl. James F. Kenney, The Sources for the Early History of Ireland, I, Ecclesiastical, New York, 1929, S. 79), verdanke ich verschiedene Übersetzungen irischer Rechtsquellen.Google Scholar
  3. 2.
    R. Thurneysen, Keltisches Recht, Zeitschr. Sav. St., germ. Abt., 55 (1935), S. 85Google Scholar
  4. 2a.
    John Cameron, Celtic Law, London, 1937, S. 12 f.; Kenney, a.a.O., S. 2; D.A. Binchy, The Irish Law Tracts, 1943, S. 1 ff.Google Scholar
  5. 3.
    Ferner haben die Herausgeber, auch wenn mehrere Handschriften eines Textes vorhanden sind, immer nur eine Handschrift abgedruckt, obwohl die Handschriften, die zum Teil über ein halbes Jahrtausend nach der Niederschrift des Originaltextes angefertigt worden sind, stark differieren. Thurneysen, S. 95; Binchy, S. 5 ff., Cameron, S. 42 ff.Google Scholar
  6. 4.
    R. Thurneysen, Irisches Recht, I. Dīre, ein altirischer Rechtstext (Abhandlungen der Preußischen Akademie der Wissenschaften, 1931, Phil.-hist. Klasse no. 2, S. 1–60). — Über die Bedeutung des Wortes „Dīre“ s. unten, § 27, Anm. 20. — Über Rechtssammlungen neben dem Senchas Mär („reflecting early differences in local custom“) s. Binchy, S. 17.Google Scholar
  7. 6.
    Eoin MacNeilly Studies in Early Irish Law, published by the Royal Irish Academy, Dublin, 1922, Bd. XI, Nr. 41, S. 25.Google Scholar
  8. 6a.
    Ebenso Thurneysen, Das keltische Recht, Zeitschr. Sav. St., germ. Abt., 55, 1935, S. 86 f.; Binchy, The Irish Law-Tracts, S. 17Google Scholar
  9. 6b.
    John Cameron, Celtic Law, London, 1937, S. 32 f.Google Scholar
  10. 6c.
    Es sei in diesem Zusammenhang daran erinnert, daß die Iren die Entstehung Irlands sogar mit dem Alten Testament in Zusammenhang gebracht haben, ein Verfahren, das an die Sagen von der Gründung Roms erinnert, das mit Troja in Verbindung gebracht worden ist (P. Fournier, Le liber ex lege Moysi, Revue Celtique, XXX, 1909, S. 225: „un vif désir de faire concorder avec la Bible les origines de l’Irlande, et de donner à la science des jurisconsultes d’Irlande une source biblique“). — Nach einer von einem alten „filid“ berichteten Erzählung ist ein anderer Ire (Fénius-Fersaid mit Namen), in Ägypten häufig mit Moses zusammen gekommen und war dann ein Zeuge der Sprachen Verwirrung beim Turmbau zu Babel (Fournier, S. 225).Google Scholar
  11. 8.
    Vgl. oben, § 19, Anm. 8 und unten, § 28 bei Anm. 12. Auch die „Urteile“, die gelegentlich in den irischen Rechtstexten erwähnt sind, sind fiktiv, etwa einer Figur der alten Sage in den Mund gelegt, oder auch dem vermutlich historischen, aber von der Sage umwobenen König Cormac, der etwa um die Mitte des 3. Jahrhunderts regiert hat und „gewissermaßen zum Numa Pompilius der Iren geworden ist“. Thurneysen, s. Z. 55, S. 92.Google Scholar
  12. 7.
    Binchy, Crith Gablach, Dublin, 1941, S. XIII; Thurneysen, Keltisches Recht, S. 88, 97. Nach MacNeill (Mitteilungen an Cameron, a. a. O., S. 35) begann „the process of reducing the laws to writing“, „about the middle of the 7th century“.Google Scholar
  13. 8.
    Zum Beispiel rechtfertigt der alte Text Eriu, XII, § 57, den Brauch, neben der Hauptgattin Nebenfrauen zu haben, auf Grund des Alten Testaments, da ja auch „Auserwählte Gottes“ mehrere Frauen gehabt hätten (Thurneysen, a. a. O., S. 87).Google Scholar
  14. 9.
    Moderne Autoren haben dies manchmal übersehen, indem sie die zu verschiedenen Zeiten entstandenen Aufzeichnungen wie ein einheitliches Gesetzbuch behandeln (Thurneysen, S. 96; Cameron, S. 24 f., 102). Das Glossieren der kanonischen Texte begann bald nach ihrer Kompilation und wurde dann durch mehrere Jahrhunderte fortgesetzt (Binchy, Irish Law Tracts, S. 19).Google Scholar
  15. 10.
    Thurneysen, S. 88; Cameron, S. 26 ff.Google Scholar
  16. 11.
    Die Handschriften, in denen der Sendoas Mār mit den Glossen und Kommentaren überliefert ist, sind verhältnismäßig jungen Datums. Sie sind meist zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert geschrieben. Die älteren Handschriften sind in den irischen Klöstern entstanden, die jüngeren in bestimmten Familien, in denen sich die Tradition der Kunst, solche Abschriften anzufertigen, fortpflanzte. Die späte Entstehung der Handschriften gibt eine weitere Erklärung für die zahlreichen Interpolationen und Widersprüche im Texte des Senchas Mär und seiner Kommentare (Thurneysen, S. 88; Cameron, S. 18 ff.).Google Scholar
  17. 12.
    Dom Louis Gougaud, Les chrétientés celtiques, 2. Aufl., Paris, 1911, S. 279Google Scholar
  18. 13.
    P. Kattenbuch, Irland in der Kirchengeschichte, in „Theologische Studien und Kritiken“, Gotha, 1921, XCIII, S. 11 f., 16 f.; Fournier-Le Bras, Histoire des collections canoniques en occident, I, S. 51; Kenne y, I, S. 157, 291 f.; von Schubert, Geschichte der christlichen Kirche im frühen Mittelalter, S. 208Google Scholar
  19. 13a.
    P.W. Tinsterwalder, Irische und Angelsächsische Mission, Zeitschrift f. Kirchengeschichte, XLVII, 1928, S. 209Google Scholar
  20. 13b.
    Hieronymus Frank, Die Klosterbischöfe im Frankenreich (Beiträge zur Geschichte des alten Mönchtums, Heft 17, Münster i. W., 1932), S. 6 f.Google Scholar
  21. 13.
    Sie entstanden in Masse seit dem 8. Jahrhundert (Thurneysen, Aus dem irischen Redit, Zeitschr. f. Celtische Philologie, XVIII, 1930, S. 396).Google Scholar
  22. 13a.
    Das Wort cäin bezeichnet sowohl kirchliche wie weltliche Gesetze. Auch hierin kommt die enge Verbindung zwischen weltlicher und kirchlicher Gesetzgebung zum Ausdruck (Kenney, I, S. 476 f., Walter Delius, Geschichte der irischen Kirche von ihren Anfängen bis zum 12. Jahrhundert, 1954, München und Basel, S. 75).Google Scholar
  23. 14.
    In Südirland erfolgte der Anschluß an Rom um 630. „The North Irish Church obstinately refused for nearly sixty years to enter the unitas catholica“ (H. Zimmer, The Celtic Church, S. 61, 76 ff., 79).Google Scholar
  24. 15.
    Siehe unten, § 28, I und § 29 bei Anm. 18.Google Scholar
  25. 1.
    Siehe unten, § 29.Google Scholar
  26. 2.
    Cumal ist die „Werteinheit“. Im irischen Recht wird das wergeld nach cumala (cumhals) berechnet, was ursprünglich „Sklavinnen“ bedeutete, zur Zeit der Texte aber nur noch eine bestimmte Anzahl von Kühen (Thurneysen, Z. Sav. St., germ. Abt. 55, S. 99, D. A. Binchy, Crith Gablach, Dublin, 1941, S. 48, 81). Eine Sklavin wurde mit drei Kühen berechnet (Ancient Laws of Ireland, III, S. 98, cf. Cameron, Celtic Law, S. 125, Anm. 98). 7 cumal bildeten den Betrag des Wergeids für Mord (Cameron, S. 91, Anm. 3; S. 125, Anm. 98). — Dieses Wergeidsystem hat sich Jahrhunderte hindurch erhalten. „As late as 1554... the Earl of Kildare obtained by a decision made under Brehon Law an ,eric“ — fine of 300 cows for the killing of his foster brother“ (Cameron, S. 141).Google Scholar
  27. 3.
    Über das entsprechende irische Wort s. unten, Anm. 12.Google Scholar
  28. 4.
    Siehe die vorausgehende Anm. 2.Google Scholar
  29. 5.
    Ob diese Übereinstimmung auf autochthoner Parallelentwicklung in Irland oder auf Beziehungen zum griechischen Orient beruht, wird unten (§ 30) im Zusammenhange untersucht werden.Google Scholar
  30. 6.
    Vgl. für das griechische Recht Bruck, Totenteil und Seelgerät, S. 75–116.Google Scholar
  31. 7.
    Anders Dire, § 35.Google Scholar
  32. 8.
    Anders unten, bei Anm. 23.Google Scholar
  33. 9.
    Thurneysen, Irisches Recht, I, Dire. Ein altirischer Rechtstext (vgl. oben, § 26, Anm. 4). — Über das Wort „Dire“ siehe diesen §, Anm. 20. — Die Quote wird allerdings noch nicht in dem Texte selbst erwähnt, vielmehr erst in den zu ihm verfaßten Kommentaren (s. unten).Google Scholar
  34. 10.
    Nur in § 35 ist „dire“ kurz erwähnt.Google Scholar
  35. 11.
    Der Text gibt Thurneysens Übersetzung wieder, Dire, S. 33 (des Sonderabdrucks), unter Benützung der Übersetzung von Binchy, The Irish Law Tracts, S. 26 f.Google Scholar
  36. 12.
    Im irischen Text steht hier das Wort gelfine (auch geilfine oder fine), das hier mit „Sippe“ wiedergegeben ist. Vgl. Cameron, Celtic Law, S. 102, 104, und bes. 111: „Geilfine consisted of a number of related households, and was the minimum family commune. It was composed of ‘five persons’, by which we are to understand, not five individuals, but five heads or categories under which the persons were classified. From the standpoint of the younger members of the ‘geilfine’, the group contained five classes: (1) ourselves, (2) our father, (3) our grandfather, (4) our uncles, (5) our uncles’ sons. These constituted the family group.“ Vgl. ferner Eoin MacNeilly Celtic Ireland, Dublin, 1920, S. 161, und Binchy, Crith Gablach, S. 53 v. „fine“ (= skin, family, sept).Google Scholar
  37. 13.
    Dies bezieht sich auf die Haftung der Familie für Delikte ihres Mitglieds.Google Scholar
  38. 14.
    § 34 lautet (nach Thurneysens Übersetzung, S. 32): „Jede Frau, die kein (zu büßendes) Vergehen noch (aufzuziehende) Kinder, noch (sonstige) Mühe im Stamm (clan?) hinterläßt, ist berechtigt, den Ertrag ihrer beiden Hände der Kirche zu vermachen.“ — Die Zulassung von Verfügungen an die Kirche gerade von Frauen in Dīre, § 34, bildet ein Analogon zu Codex Euricianus, Kap. 319. Daß die Massen, über die die Frau selbständig verfügen darf, verschieden sind (in der Dire: ihr Selbsterwerb, im Codex Euricianus: Schenkungen ihres Mannes), ist in unserm Zusammenhang von untergeordneter Bedeutung. Wesentlich ist, daß hier wie dort gerade Frauen zu solchen Verfügungen zugelassen werden (siehe oben, § 22, I, zu Euricianus, 319; ferner unten, § 28, über Collectio Hibernensis, XLI, Kap. 10, Waschersieben, S. 161, Satz 2).Google Scholar
  39. 15.
    Eine Andeutung in dieser Richtung erscheint z. B. in der Legende von Tire-chàn über die Bekehrung der Töchter des Königs Loigaire (J. B. Bury, The Life of St. Patrick, London, 1905, S. 138 f., 250). — In diesem Zusammenhange sei bemerkt, daß St. Patrick (in seiner Confessio) es billigte, wenn Mädchen im Gegensatz zu den Wünschen ihrer Väter in ein Kloster eintraten (Kenney, Sources, I, S. 245). — Ähnliches geschah, als die orientalischen Religionen im römischen Reich eindrangen. Die Frau war „die Einbruchsstelle“ der neuen Lehren. (Ulrich Kahrstedt, Kulturgeschichte der römischen Kaiserzeit, München, 1944, S. 416 f.; F. Cumont, Die orientalischen Religionen im römischen Heidentum, Leipzig, 1931, S. 42, 55, 61, 63 f.).Google Scholar
  40. 16.
    a. a. O. (oben, Anm. 1), S. 56–59.Google Scholar
  41. 17.
    Thurneysen, Z. Sav. St., 55, S. 86; siehe oben, S. 171.Google Scholar
  42. 18.
    Kommentar b (Thurneysen, S. 57) spricht von Verfügungen „eines Menschen“. Google Scholar
  43. 19.
    Vgl. Arbois de Jubainville, Nouvelle Revue historique du droit français et étranger, V, 1881, S. 55; Kurt Latte, Beiträge zum griechischen Strafrecht, Hermes, LVI, 1931, S. 31.Google Scholar
  44. 20.
    Das irische Wort für „Ehrenpreis“ ist lóg n-enech in den alten Rechtstexten, eneclann in den späteren Rechtsglossen. „Dire“ bezeichnet allgemein die Busse, begegnet aber auch öfters spezialisiert im Sinne von „Ehrenpreis“. (Thumeysen, Zeitschrift für celtische Philologie, XX, 1935, S. 210. Vgl. auch denselben in Z. Sav. St., germ. Abt., 55, S. 90, 101, ferner: Irisches Recht, Abhandlungen der Preuß. Akademie der Wissenschaften, 1931, Phil. Hist. Classe, Nr. 2, S. 3). Siehe auch noch MacNeill, Proceedings of the Royal Irish Academy, XXXVI, Nr. 16, 1923; Cameron, S. 94, 186, 189, 199; Binchy, Crith Gablach, S. 50, 84 ff.Google Scholar
  45. 21.
    Thurneysen, Irisches Recht, Dīre, S. 57.Google Scholar
  46. 22.
    Vgl. unten, § 28, I.Google Scholar
  47. 23.
    Die Unterscheidung zwischen Vergabung bei voller Gesundheit und auf dem Siechbette findet sich auch in germanischen Rechten. S. unten, § 39, I.Google Scholar
  48. 24.
    Thurneysen übersetzt, a. a. O., S. 58: „ferner darf ein (voll-)rechtlicher Mensch beim Tod (also nicht bloß bei voller Gesundheit wie oben in Kommentar b) alle seine bewegliche Habe sei es seiner eigenen Kirche, sei es einer auswärtigen geben, und — zugunsten seiner eigenen Kirche — ein Almosen von dem Uberschuß, der da über ein Drittel des honor price hinaus besteht.“Google Scholar
  49. 25.
    Thourneyseriy Zu den unteren Ständen in Irland (Zeitschrift für Celtische Philologie, XV, S. 238 ff., XVI, S. 211 ff.)Google Scholar
  50. 25a.
    Ryan, Irish Monasticism, London, 1931, S.316.Google Scholar
  51. 26.
    Ancient Laws of Ireland, I, S. 345.Google Scholar
  52. 1.
    von Schubert, Geschichte der christlichen Kirche im Frühmittelalter, S. 273. — Die Collectio Hibernensis wurde von H. Wasserschieben, Die irische Kanonensammlung, 2. Aufl., Leipzig, 1885, herausgegeben.Google Scholar
  53. 1a.
    Vgl. S. Hellmann, Sedulius Scot-tus (Quellen und Untersuchungen zur lateinischen Philologie des Mittelalters, herausgegeben von Ludwig Traube, I, 1, München, 1906), S. 144Google Scholar
  54. 1b.
    Fournier-le Bras, Histoire des collections canoniques en occident, I, 1931, S. 62; Kenney, Sources, I, S. 247 f.Google Scholar
  55. 2.
    Gegen 700 (Thurneysen, Zur irischen Kanonensammlung, Zeitschrift für kirchliche Philologie des Mittelalters, VI, 1907, S. 1 f.; Fournier — le Bras, I, S. 62Google Scholar
  56. 2a.
    W. Levison, Die Iren und die fränkische Kirche, Historische Zeitschrift 109, 1912, S. 9); Ende des 7. oder Anfang des 8. Jahrhunderts (Wasserschieben, 2. Aufl., S. XIII; von Schubert, S. 273, 533); im ersten Viertel des 8. Jahrhunderts (Gougaud, S. 280; Kenney, S. 250).Google Scholar
  57. 3.
    Hellmann, Sedulius Scottus, S. 144, ferner 136 ff., 141, und Pseudo-Cyprianus de XII abusivis saeculi, Texte und Untersuchungen zur Geschichte der altkirchlichen Literatur, herausgegeben von Harnack und C. Schmidt, 3. Reihe, Band 4, Leipzig, 1909, S. 6.Google Scholar
  58. 4.
    Vgl. oben, § 26, Anm. 14.Google Scholar
  59. 5.
    Wasserschieben, S. XIII, 35 ff.; P. Fournier, De l’influence de la collection canonique irlandaise sur la formation des collections canoniques, Nouvelle Revue historique du droit francais et étranger, XXIII, 1899, S. 28; Hellmann, Pseudo-Cyprianus, S. 10; Kenney, S. 250; Gougaud, S. 278.Google Scholar
  60. 6.
    Wasserschieben, S. XIII, XIX f.; Kenney, I, S. 249 f.: „not only the canons attributed to ,Synodus Hibernensis‘, but also many of those having the reference simply ,Synodus‘, or (even) ,Synodus Romana‘, appear to be drawn from the acts of Irish councils.“Google Scholar
  61. 7.
    von Schubert, S. 533.Google Scholar
  62. 8.
    Gemäß Brunner, 2. Sav. St., germ. Abt., 19, S. 125 (= Abhandlungen zur Rechtsgeschichte, II, 1931, S. 298) bezeichnet „bereditas“ unbewegliches Gut, und zwar nur solches, welches mit Königs- und Kirchenzins belastet ist (vgl. den in diesem Paragraph in Anm. 14 zitierten Beschluß des „Sinodus“: „omnis hereditas sub censu regis et ecclesiae ligata“).Google Scholar
  63. 9.
    Liber, XXXII, Kap. 13 (Wasserschleben, S. 113): „De divisione hereditatis in tres partes.“ „Origines in libris de heredibus ait: Pater moriens det tertiam partem filiis et tertiam Caesari et tertiam ecclesiae. Si non habuerit ecclesiam, det paupe-ribus; si non habuerti Caesarem, dividat inter filios et ecclesiam, si non habuerit Caesarem nec ecclesiam, dividat inter filios et pauperes.“Google Scholar
  64. 10.
    Vgl. oben §27, I,1; III.Google Scholar
  65. 11.
    So auf Grund einer Mitteilung Harnacks Brunner, 2. Sav. St., 19, S. 124, Anm. 1 (= Abhandlungen, II, S. 297, Anm. 1). — Über die „zahlreichen Pseudo-epigrapha“ in der Collectio Hibernensis (z. B. das falsche Zitat von Hieronymus in XI, la) siehe Hellmann, Pseudo-Cyprianus, S. 6, ferner Wasserschieben, S. XVI; von Schubert, S. 533. — Über Fälschungen und Interpolationen in der mittelalterlichen Literatur Irlands im allgemeinen vgl. Dom Louis Gougaud, Modern Research with special reference to Early Irish Ecclesiastical History, Dublin, 1929, S. 11.Google Scholar
  66. 12.
    Vgl. oben, § 19, Anm. 8; § 26 bei Anm. 6 und in diesem Paragraph, Anm. 15 am Schluß.Google Scholar
  67. 13.
    Hellmann Pseudo-Cyprianus, S. 19 f. — Die Etymologiae des Isidor von Sevilla (560–636) wurden auch „origines“ genannt (Altaner, Patrologie, 1938, S. 320) wobei dieser Titel zuweilen mit dem Kirchenvater „Origines“ verwechselt wurde, z.B. von dem Verfasser des Sachsenspiegels Eike von Repgow (vgl. Beryl Smalley, in der Zeitschrift „Traditio“, II, 1944, S. 526).Google Scholar
  68. 14.
    Collectio Hibernensis, XLVIII, Kap. 1 (De divisione regionis census in III partes): Sinodus: Omnis hereditas sub censu regis et ecclesiae alligata in tres partes dividatur. Prima pars heredibus sine sorte datur, secunda regibus, Christus enim dicit: Pro me et te Petro, tertia vero Deo3 ut Domini est terra et reliqua.Google Scholar
  69. 15.
    Vgl. diesen Paragraph bei Anm. 6. — Das Dekret stellt sich als eine etwas kürzere Fassung eines Synodalbeschlusses dar, der in dem Manuskript der Biblio-theca Valicellana im Anschluß an die angeblich von Origines stammende Stelle mitgeteilt ist. Der Zusatz in dem Manuskript des Valicellanus (aus dem 10. Jahrhundert) lautet (Wasserschieben, S. 113): „Sinodus. Omnis hereditas sub censu regis et ecclesiae ligata in tres partes dividatur: prima pars heredibus sine sorte datur, ut in lege homo cum moritum (sic!) fuerit, relinquat partem filiis suis aut fratribus et non transferatur ad alıam tribum; secunda regibus, dicitur enim: da illis pro me et te; tertia Deo, cui dicitur; exurge Deus, judica terram tuam. Item Joseph totam Egyptum in potestatem Pharaonis redegit, tantam partem heredibus reliquit. Item Paulus partem Deo dabat et alıam regi et aliam sibi servabat et heredibus post se.“ — Die Schlußworte, die sich auf Joseph und Paulus berufen, stammen wohl von dem Kompilator, wieder aus dem Bestreben heraus, die wichtige Bestimmung zu betonen — ebenso wie dies in XXXII, 13 durch Hinzufügung des Namens „Origines“ geschehen ist.Google Scholar
  70. 16.
    „De eo, quod debet ecclesia partem suam dare cognatis defuncti. Cum quis moritur, omnia quae habet, commendet Deo, et partem Caesari tribuat, et Deus per manus hominum tribuet filiis eius aut propinquis.“ Im Codex Valicellanus folgt noch: „Item. Hic ordo a patribus carnalibus servatur, ut unusquisque moriens sua propria relinquat filiis aut fratribus. Deus autem, qui omnia tradidit, non requi-ratur, qui filios alit et patrem.“Google Scholar
  71. 17.
    In Coll. Hib., XXXII, Kap. 20 (Wasserschleben, S. 116) heißt es: „Sinodus Hibernensis: Sciendum est, utrum dabunt partem Domino; si tacuerint propinqui earum, Domini erit, quod dabunt, sin autem, irritum erit.“ — In einem Zusatz heißt es, daß Frauen ohne Söhne der Kirche einen Teil ihrer hereditas geben dürfen.Google Scholar
  72. 18.
    Dies ist nach Wasser schieb en, S. 161, der Sinn des korrupten Textes. Coll. Hib. XLI, 10, wo es heißt „Sinodus Hibernensis: ... ecclesiae, cui servierit (scil, die Frau), quamdiu cum viro suo fuerit, ex consensu viri tertiam partem substantiae suae dabit (eine etwas abweichende Lesart im Valicellanus: „si autem monachi vota[?] cuidam ecclesiae se conjunxerit ex consensu viri, tertiam partem substantiae suae ecclesiatico iure tradet), sed vir eius distribuet, cetera vero viri sui et filiorum eius erunt.“Google Scholar
  73. 19.
    Vgl. oben, § 27, Anm. 24 und unten 39, I bei Anm. 9.Google Scholar
  74. 20.
    Coll. Hib., XXXI, Kap. 22: „De testamento infirmi.“ „Sinodus Hibernensis: Testamentum infirmi est, ut suo ministro partem de mobili substantia et alıam partem heredibus, alıamque ecclesiae tribuat in pretium sepulcri. Hereditas autem dividitur inter regnum (cod. Valicellanus : regem) et ecclesiam et heredes. Si autem non habuerit regnum, tertia pars ministrorum erit, si autem non habuerit ecclesiam, divident propinqui et ministri.“Google Scholar
  75. 1.
    Corns Bescna, Ancient Laws of Ireland, III, S. 48, nach dem verbesserten Text von Thurneysen, vgl. oben, § 27, I.Google Scholar
  76. 2.
    Kommentar a zu Dīre (vgl. oben, § 27, III).Google Scholar
  77. 3.
    Kommentar b, Absatz 2 zu Dīre (siehe oben, §27, III); vgl. Coll. Hib., XXXII, 13 (oben, §28, II, Anm. 9); ebenso den Zusatz des Valicellanus zu dieser Stelle; XLVIII, Kap. 1 (oben. § 28, Anm. 15).Google Scholar
  78. 4.
    Ancient Laws of Ireland, I, S. 345 (oben, § 27, IV).Google Scholar
  79. 5.
    Coll. Hib., XLI, 10 (vgl. oben, § 28, III, Anm. 18).Google Scholar
  80. 6.
    Coll. Hib., XXXII, 22 (oben, § 28, IV, Anm. 20).Google Scholar
  81. 7.
    Corns Bescna (Ancient Laws of Ireland, S. 48, mit der Verbesserung Thur-neyses, vgl. oben, § 27, 1); in den Kommentaren a und b zu §§ 34 und 35 von Dīre (oben, § 27, III); im Verhältnis der Pächter zu Kirchen und Klöstern (Ancient Laws of Ireland, I, S. 345, vgl. § 27, IV); in Coll. Hib., XXXII, Kap. 13; im Zusatz des Valicellanus zu dieser Stelle; in XLVIII, 1; in XLI, 10 un XXXII, 22 (oben, § 28, II).Google Scholar
  82. 8.
    Corus Bescna (Ancient Laws of Ireland, III, S. 48, verbesserter Text von Thurneysen, vgl. oben, § 27, III); im Kommentar b zu Dīre (oben, § 27, III).Google Scholar
  83. 9.
    Corus Bescna (Ancient Laws of Ireland, III, S. 48, verbesserter Text von Thurneysen).Google Scholar
  84. 10.
    Coll. Hib., XLVIII, Kap. 1 und Zusatz des Valicellanus zu XXXII, Kap. 13 (vgl. §28,11,2).Google Scholar
  85. 11.
    Coll. Hib., XLVIII, Kap. 1; Valicellanus zu XXXII, 13; Coli. Hib. XXXII, Kap. 14; XXXII, Kap. 20; XLI, 10; XXX, 22.Google Scholar
  86. 12.
    Vgl. oben, § 26, II am Ende.Google Scholar
  87. 13.
    Kommentar b, Absatz 2 (oben, § 27, III).Google Scholar
  88. 14.
    Patricks Confessio, c. 53 zeigt ein ähnliches Verfahren: „Vos autem experti estis quantim ego erogavi illis qui iudicabant per omnes regiones quos ego frequentais visitabam. Censeo enim non minimum quam pretium quindecim hominum distribui illis.“Google Scholar
  89. 15.
    Für das griechische Recht siehe Belege bei Bruck, Totenteil und Seelgerät, S. 101–110. Für das germanische Recht siehe Walther Schönfeld, Das Rechts-bewußtsein der Langobarden (Festschrift für Alfred Schultze, Weimar, 1934, S. 368 f.). Auch im römischen Recht tritt derselbe Gedanke beim peculium castrense auf, das den ältesten Fall einer selbständigen Verfügung des films familias bildet (Kunkel, Römisches Privatrecht, 3. Aufl., 1949, S. 291).Google Scholar
  90. 16.
    Coll. Hib., XXXII, Kap. 13; Zusatz des Valicellanus hierzu (oben, §28, Anm.15); XLVIII.Google Scholar
  91. 17.
    Siehe oben Vorbemerkung zu Kap. VI. Vgl. Binchy, The Irish Law Tracts, S. 27, Anm. 1 (im Hinblick auf die Glossatoren und Kommentatoren von Dīre, §33).Google Scholar
  92. 18.
    Auch in anderen Beziehungen stellt die irische Mönchskirche geringere Ansprüche als die römische Kirche (siehe unten, § 33, IV).Google Scholar
  93. 19.
    Parallelen hierzu bietet das syrische Recht (oben, § 19).Google Scholar
  94. 20.
    Oben, §27, I and III.Google Scholar
  95. 21.
    Coll. Hib., XXXII, 13; XLI, 10, Fall 3.Google Scholar
  96. 22.
    Zusatz des Valicellanus zu XXXII, 13 (oben, §28, Anm.15); XLVIII, 1 (oben, § 28, Anm. 14); XXXII, 22 (oben, § 28, IV).Google Scholar
  97. 23.
    S. oben, § 28, I. — Über den Gegensatz zwischen dem Geist der alten keltischen Kirche und dem neuen römischen Geist siehe Heinrich Zimmer, The Celtic Church in Britain and Ireland, London, 1902, S. 115 f., 129 f. — Über römische Einflüsse in der Coll. Hib. siehe Wasserschieben, S. 35 f. und Hellmann, Pseudo-Cyprianus, S. 10.Google Scholar
  98. 24.
    Confessio, § 52, „Interim praemia dabam regibus praeter quod dabam mefcedem filiis ipsorum, qui mecum ambulant“. Vgl. auch „Book of Armagh“, Tir. 19b: „Patrick had struck a bargain with Loiguire (dem Oberkönig) that he should not be slain in his kingdom“ (/. Ryan, Irish Monasticism, 1931, S. 77, Anm. 10).Google Scholar
  99. 25.
    Siehe oben, § 27, II bei Anm. 10.Google Scholar
  100. 26.
    So in den späten Kommentaren a, Absatz 4, b, Absatz 1 und c zu Dīre, § 35. In Kommentar b, Absatz 1 heißt es — besonders weitgehend — „Ein Mensch (also Mann und Frau) gibt alle seine bewegliche Habe bei voller Gesundheit und beim Tod dem Vorsteher seiner Kirche“. — Diese Bestimmung geht noch weiter als Kommentar a (vgl. oben, § 27, III), wonach ein Mann die gesamte bewegliche Habe nur bei voller Gesundheit der Kirche geben darf, beim Tode (d. h. in der letzten Krankheit) dagegen nur ein Drittel des Ehrenpreises.Google Scholar
  101. 27.
    Col. Hib. XXXII, 14.Google Scholar
  102. 28.
    Ober andere orientalische Eigentümlichkeiten der irischen Kirche siehe unten, § 30.Google Scholar
  103. 29.
    S. in diesem § Abschnitt III.Google Scholar
  104. 30.
    Oben, § 27, III. 31 Oben, § 28, II.Google Scholar
  105. 32.
    Coll. Hib., XXXII, 14 (oben, § 28, Anm. 16 und § 29, Anm. 10).Google Scholar
  106. 1.
    Oben, §§ 2, 4, 5, 19.Google Scholar
  107. 2.
    Oben, § 29, Anm. 10.Google Scholar
  108. 3.
    Oben, § 5, IV.Google Scholar
  109. 4.
    Oben, § 18.Google Scholar
  110. 5.
    Oben, § 29, a.Google Scholar
  111. 6.
    Oben, §28, II, 1 and IV.Google Scholar
  112. 7.
    Oben, § 29, a.Google Scholar
  113. 8.
    F. E. Warren, The Liturgy and Ritual of the Celtic Church, Oxford, 1881, S. 46 ff.Google Scholar
  114. 8a.
    Heinrich Zimmer, The Celtic Church in Britain and Ireland (Übersetzung des Art. „Keltische Kirche“ in Realenzyklopädie für protestantische Theologie und Kirche, X, 3. Aufl.), London, 1902, S. 155 ff., 129 ff.Google Scholar
  115. 8b.
    Edmund Bishop, Journal of Theological Studies, VIII, 1907, S. 279, und Liturgica Historica, Oxford, 1918, S. 161 ff., 166 Anm. 1; L. Gougaud, Christianity in Celtic Lands, S. 61 f., 335, 633Google Scholar
  116. 8c.
    James F. Kenney, The Sources for the Early History of Ireland, I, 1929, S. 250 ff., 664; von Schubert, a.a.O., S. 208, 568Google Scholar
  117. 8d.
    Paul Willem Finsterwalder, Irische und angelsächsische Mission, Zeitschrift für Kirchengeschichte, 47 (1928), S. 210 f.Google Scholar
  118. 8e.
    F. J. Babcock, A portion of an Early Anatolian Prayer-Book, Journal of Theological Studies, XXXII, 1932, S. 167–180.CrossRefGoogle Scholar
  119. 9.
    Vgl. oben, § 24, II.Google Scholar
  120. 10.
    E. Bishop, einer der besten Kenner der Geschichte der Liturgie (vgl. Kenney, S. 684), Liturgica Historica, S. 161–163, 166, Anm. 1, verweist z.B. auf die Anordnung der angerufenen Heiligen in der irischen „Litany of Saints“, in „which the name of the Blessed Virgin does not come first“ — „the single example in the West“. Dies „is the order in the normal and general liturgy of the Syrian Jacobite Church“. Hier zeigt sich „the indubitale influence of Syrian ... devotion and piety on Ireland“. S. auch denselben. Journal of Theological Studies, VIII, 1907, S. 279; Gougaud, S. 335; Kenney, S. 684; Babcock, a. a. O., Anm. 8; Delius, a. a. O., S. 70, 72.Google Scholar
  121. 11.
    Bishop, Liturgica Historica, S. 161 f., s. auch Babcock, a. a. O.Google Scholar
  122. 12.
    Bishop, a. a. O., S. 162 f.; von Schubert, S. 208; Finsterwalder, S. 211.Google Scholar
  123. 13.
    S. unten, § 36, Anm. 9.Google Scholar
  124. 14.
    Delius, S. 100. — Weiteres über das peregrinari pro Christo s. unten, Einleitung zu Kapitel VIII bei Anm. 1.Google Scholar
  125. 15.
    Ottmar Dörr, Das Institut der Inclusen in Süddeutschland, Beiträge zur Geschichte des alten Mönchtums, Heft 18, Münster i. W., 1934, S. 24 f.; siehe auch unten, § 36, Anm. 16 und 17.Google Scholar
  126. 16.
    Bishop, S. 162. — Über den Geist des irischen Christentums siehe auch Zimmer, a. a. O., S. 115 ff. und 129 ff.Google Scholar
  127. 17.
    Finsterwalder, S. 210.Google Scholar
  128. 18.
    Zimmer, S. 76, 110; J. B. Bury, Life of Patrick, London, 1905, S. 43; Kenney, S. 210 ff.Google Scholar
  129. 18a.
    F. M. Stenton, Anglo-Saxon England, Oxford, 1943, S. 119; von Schubert, S. 266, 269, 568.Google Scholar
  130. 19.
    Delius, S. 61. — Aus Ägypten stammte das Amt des minister, einer Art Privatsekretär des Abts, der auch die Verbindung mit dem Kloster herstellte. (Sulpicius Severus, ep. II, Corpus scriptorum ecclesiasticorum Latinorum, I, S. 143, vgl. Delius, S. 48.Google Scholar
  131. 20.
    J. Fendel, Ursprung und Entwicklung der christlichen Klosteranlage, Bonn, 1927, S. 12; Gougaud, S. 633; Suse Pfeilstücker, Spätantikes und germanisches Kunstgut in früh angelsächsischer Zeit, Berlin, 1936, S. 14.Google Scholar
  132. 20a.
    Vergl. noch Amadeo Silva Taronca, Humanistische Tradition und östliche Geisteshaltung im Mittelalter, Innsbruck, 1947, S. 9 f. Dort ist zitiert von demselben, Stilgesetze des frühen Abendlandes, Mainz, 1943 (unzugänglich).Google Scholar
  133. 21.
    Joseph Strzygowski, Die Baukunst der Armenier in Europa, Wien, 1918. Delius, S. 87 (s. auch ebenda S. 88 über die Abhängigkeit vom Osten und Ägypten). — Auch die in Kleinasien nachgewiesene Sitte, Kirchen in Gruppen zu 7 zu bauen, findet sich in Irland (Delius, S. 40, 89 f. über das Auftreten der 7-Zahl auch noch in anderer Beziehung, im Osten wie in Irland). — S. auch diesen §, Anm. 46.Google Scholar
  134. 22.
    S. die in diesem §, Anm. 8 zitierten.Google Scholar
  135. 23.
    Dies vermutet Koranyi, Grundlagen des mittelalterlichen Erbrechts, S. 197, vgl. Bruck, Studi Riccobono, III, S. 403, Anm. 117.Google Scholar
  136. 24.
    S. oben, § 23 bei Anm. 8 bis 14.Google Scholar
  137. 25.
    „Beyond the alphabet and some chance word and phrases, there is no evidence that Greek was studied, known or taught in the early Irish monastic schools.“ (Ryan, Irish Monasticism, London, 1931, S. 382). Vgl. Gougaud, S. 247 f., 308Google Scholar
  138. 25a.
    Mario Esposito, The Knowledge of Greek, I (1912), S. 665 f.Google Scholar
  139. 25b.
    Erst im 9. Jahrhundert hatten die Iren eine wirkliche Kenntnis des Griechischen erlangt. Siehe außer den vorher Zitierten: L. Traube, O. Roma nobilis, Abhandlungen der Philos. Klasse der Münchener Akademie, XIX, 1892, S. 354; von Schubert, S. 726; Kenney, S. 190. Vgl. auch Fournier-Le Bras, I, S. 72.Google Scholar
  140. 26.
    Vgl. hierzu Fournier, Nouvelle Revue historique du droit français et étranger, 34, S. 79.Google Scholar
  141. 27.
    XXXI, 7b. Welcher „Johannes“ hier gemeint ist, insbesondere ob Johannes Chrysostomus in Betracht kommt, steht nicht fest. (Wisserschieben, S. XVIII). Das cognomen „Chrysostomos“ wurde ihm erst lange nach seinem Tode im 6. Jahrhundert beigelegt (vgl. oben, § 5, Anm. 95).Google Scholar
  142. 28.
    Vgl. oben, § 23, Anm. 11 und 12.Google Scholar
  143. 29.
    Vgl. oben, §23, Anm. 18.Google Scholar
  144. 30.
    Vgl. oben, § 27.Google Scholar
  145. 31.
    Kenney, S. 249.Google Scholar
  146. 32.
    Vgl. oben, §§22 und 25. Siehe noch H. Zimmer, Über Dīrekte Handelsverbindungen Westgalliens mit Irland im Altertum und frühen Mittelalter (Sitzungsberichte der Berliner Akademie der Wissenschaften, XIV (1909), S. 363 ff., XV (1909), S. 430 ff., XX (1909), S. 543 ff.Google Scholar
  147. 33.
    Darüber berichtet beiläufig ein Papyrus in Leyden, das „Leyden Glossary“. Vgl. Kenney, S. 142 f., von Schubert, S. 207.Google Scholar
  148. 34.
    Kenney, S. 551, 593.Google Scholar
  149. 35.
    S. unten, § 36.Google Scholar
  150. 36.
    Vgl. oben, § 16 bei Anm. 62; ferner Arnold, Caesarius von Arles, S. 38, Anm. 109.Google Scholar
  151. 37.
    Faustus „ortu Britannum“, Aviti Epist. 6 (Ausg. Peiper, Auct. ant. 6, 2, 30), vgl. W. Levison, Germanus von Auxerre, Neues Archiv für ältere deutsche Geschichtskunde, 29 (1904), S. 128, Anm. 3.Google Scholar
  152. 38.
    von Schubert, S. 281; Caspar, Geschichte des Papstum, II, Tübingen, 1933, S.681.Google Scholar
  153. 39.
    Kenney, I, S. 158 f., ferner S. 191, Anm. 107, wo auf einen Brief Gregors des Großen an den Abt Conon von Lérins hingewiesen ist, in dem er „unsern Sohn Columbus, den Presbyter“ empfiehlt (Epist. XI, 12, Migne, P. L., 77, Sp. 1126). Nach Kenney ist möglicherweise Columbanus gemeint. — S. auch Kenney, S. 191, über einen Brief Columbans an Pabst Gregor den Großen.Google Scholar
  154. 40.
    Ryan, S. 400 f., auch S. 232.Google Scholar
  155. 41.
    Vgl. u.a. Bardenhewer, IV, S. 629 ff.; J. B. Bury, The Life of St. Patrick, London, 1905, S. 39 f., 294 ff., 337, 342; Zimmer, Celtic Church, S. 44 ff.; Kenney, S. 168, 326 ff., 332Google Scholar
  156. 41a.
    Eoin MacNeill, St. Patrick, New York, 1934, S. 38; Ryan, S. 60, 108 ff., 406 f.Google Scholar
  157. 41b.
    W. Levison, Germanus von Auxerre, Neues Archiv für ältere deutsche Geschichtsurkunde, 29, 1904, S. 170 ff., derselbe, Historische Zeitschrift, 109, 1912, S. 4Google Scholar
  158. 41c.
    Karl Müller, Der heilige Patrick, Nachrichten der Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen, Phil. Hist. Klasse, 1930, S. 62–116; Delius, S. 35.Google Scholar
  159. 42.
    In Tirechans Memoir (Stokes, Vita Tripartita, II, 302; vgl. Kenney, S. 329) heißt es von Patricks Reisen: „per Gallias atque Italıam totam atque in insolis quae sunt in mari terreno, ut ipse dixit in commemoratione laborum. Erat autem in una ex insolis quae dicitur aralanensis annis XXX mihi testante Ultano episcopo“. — In den Dicta Patricii (Stokes, II, 301), deren Echtheit außer Zweifel steht (Zimmer, Celtic Church, S. 52) heißt es: „Timorem Dei habui ducem itineris mei per Gallias atque Italıam, etiam in insolis quae sunt in Mari Terreno.“ Diese Angaben sind zwar in seiner Confessio nicht enthalten, aber es heißt dort (Kap. 43), er würde gern seine kirchlichen Brüder in Gallien wieder besucht haben, das er als seine geistige Heimat ansah. (Vgl. Bury, S. 342, Kenney, S. 167, Zimmer, S. 44.) — Auch Patricks Epistola ad Coroticum zeigt Bekanntschaft mit Verhältnissen in Gallien (Kap. 14). — „The biblical quotations which he (Patrick) used, are mainly old Latin, but with a mixture of Vulgate Forms: such a confusion would accord with the Gallic education in the first third of the 5th century“ (Newport J. D. White, The writings of St. Patrick, London, 1918, S. 3; Kenney, S. 167). — Daß Patrick in Gallien war, nehmen u. a. an Zimmer, S. 44, 49 f.; Bury, S. 39 f., 229 f., 337, 342; Gougaud, S. 35 f.; Ryan, S. 406 f.; MacNeill, St. Patrick, S. 38.Google Scholar
  160. 43.
    S. oben, § 16, V, Anm. 62 und diesen §, Anm. 31.Google Scholar
  161. 44.
    Vita Sancti Columbani, auctore Jona, Kap. 41 (Migne, P. L., 87, Sp. 1035). Bréhier, Byzantinische Zeitschrift, XII, S. 16.Google Scholar
  162. 45.
    „Nam et ego advena sum ex longinquo Orientis solo.“Google Scholar
  163. 46.
    Félire Oengusso, Ausg. Henry Bradshaw Society, XXIX, London 1905; vgl. Delius, S. 40, 94. — Hier begegnet auch wieder die orientalische 7-Zahl in Irland. Siehe oben in diesem §, Anm. 21.Google Scholar
  164. 47.
    Vgl. oben, §18, Anm. 5.Google Scholar
  165. 48.
    S. oben, § 26, Anm. 13. — In Irland stand das ganze Volk „unter religiöser Führung“ (Delius, S. 65).Google Scholar
  166. 49.
    Vgl. diesen §, Anm. 2 und 8.Google Scholar
  167. 50.
    Dazu — allerdings ohne Erwähnung des Seelteils — von Schubert, S. 208, 221, 601; Zimmer, S. 115 ff.; Gougaud, S. 81, Anm. 6; Ryan, S. 240 ff.Google Scholar
  168. 51.
    Vgl. unten, § 33, Anm. 59.Google Scholar
  169. 52.
    Beda, Hist, eccl., III, 17. Siehe hierzu Zimmer, S. 130 f. Kenney, S. 230; Stan-ton, Anglo-Saxon England, S. 119.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Göttingen · Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • Eberhard F. Bruck

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