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Grundlehren des Prädikatenkalküls und die Grundform des juristischen Schlusses

  • Ulrich Klug

Zusammenfassung

Wenn es sich bei der Rechtsfindung, als dem zentralen Anliegen des Juristen, darum handelt, aus den in den gesetzlichen Bestimmungen im weitesten Sinne, also einschließlich des Gewohnheitsrechtes, enthaltenen — als verbindlich vorausgesetzten112 — generellen Direktiven die auf den konkreten Einzelfall anzuwendenden Richtlinien abzuleiten, so liegt es nahe, die Frage aufzuwerfen, ob nicht vielleicht die hauptsächlichsten juristischen Folgerungen dieser Art ein und dieselbe logische Struktur besitzen. Es fragt sich also, ob die Ableitung des für den speziellen Einzelfall der Wirklichkeit geltenden Sollensurteils aus den allgemeinen Sollensurteilen des gesetzten Rechtes nicht in der Mehrzahl der Fälle die gleiche logische Form hat.

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Literatur

  1. 113.
    Stammler, Reditsphilosophie §§ 139 ff. und die dort zitierte zahlreiche ältere Literatur. — Vgl. ferner J. Moor, Das Logische im Redit, Revue Internationale de la Théorie du Droit II, 191 (1927/28).Google Scholar
  2. 148.
    Für Beispiele aus der juristischen Logik und ihre Behandlung nach der Dubislavschen Methode vgl. U. Klug, Zur Lehre von den Kontrapositionsschlüssen, Zeitschrift für philosophische Forschung III, 23 ff. (1949).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1982

Authors and Affiliations

  • Ulrich Klug
    • 1
  1. 1.Kriminalwissenschaftliches InstitutUniversität Albertus Magnus-PlatzKöln 41Deutschland

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