Schnellaufende Elektromotoren

  • Fritz Beinert
  • Hans Birett
Part of the Werkstattbücher book series (WERKSTATTBÜCHER, volume 84)

Zusammenfassung

Asynchronmotor. Soweit irgend durchführbar, treibt man Arbeitsmaschinen durch Drehstrom-Asynchronmotoren (gr. synchron = gleichlaufend, asynchron = nichtgleichlaufend, d. h. „mit Schlupf“) an. Dabei wird die einfachste Form mit Käfigläufer (Abb. 5) vorgezogen. Wird die Ständerwicklung eines derartigen Motors an ein Drehstromnetz angeschlossen, so entsteht ein umlaufendes magnetisches Feld (Drehfeld), das in der kurzgeschlossenen Läufer wicklung eine Spannung erzeugt, die ihrerseits wieder einen Strom und damit ein Magnetfeld im Läufer zur Folge hat. Das Drehfeld bildet so in Verbindung mit dem induzierten Läuferfeld ein Drehmoment, das den Läufer im Sinne des umlaufenden Drehfeldes zu beschleunigen sucht. Ist die Umlaufgeschwindigkeit von Ständerdrehfeld und Läufer genau gleich, so spricht man von synchronem Lauf.
Abb. 5.

Käfigläufermotor, a Ständerwicklung; b Lüfterfahne. Der Pfeil bezeichnet den Weg der Kühlluft.

Abb. 6.

Zusammenhang zwischen Drehzahl n, Frequenz f und Polzahl p eines Käfigläufermotors. Die Drehzahlwerte sind theoretische, die wirklichen liegen infolge Schlupf niedriger (vgl. Kap. VI. Normung).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1954

Authors and Affiliations

  • Fritz Beinert
    • 1
  • Hans Birett
    • 2
  1. 1.KleveDeutschland
  2. 2.Frankfurt/MainDeutschland

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