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§ 7. Die Gemeinde im Blickfeld der Soziologie

  • René König
Chapter
Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiet der Physiologie der Pflanzen und der Tiere book series (volume 1)

Zusammenfassung

Es besteht wohl kein Zweifel darüber, daß die Gemeinde neben der Familie eine der wichtigsten sozialen Grunderscheinungen darstellt; dennoch muß zugestanden werden, daß die soziologische Forschung auf diesem Gebiet — wenigstens in Europa — noch ungemein unsicher ist, so daß die Verwendung dieses Begriffes eine höchst vielfältige und gelegentlich alles andere als klare ist1. Zumeist wird einfach so verfahren, als sei es ganz selbstverständlich, was unter Gemeinde zu verstehen ist, oder man wirft den Begriff mehr oder weniger willkürlich mit anderen zusammen, wobei dann teils historisch teils systematisch bedingte Vermengungen unterlaufen. Es muß in diesem Zusammenhang auch an eine gewisse sprachliche Vieldeutigkeit des Wortes Gemeinde (Gemeinschaft, Gemeine, Gemeinderschaft) und an eine Reihe damit aufstehender Verwechslungsmöglichkeiten gedacht werden, die — wie schon eine kurze Betrachtung der Literatur zeigen kann — gelegentlich sehr unangenehme sachliche Konsequenzen haben mögen. Schließlich wird diese Situation noch durch eine Reihe verwandter (teils weiterer, teils engerer), sachlich damit verbundener, aber nicht unbedingt identischer Begriffe und durch eine Reihe von Vorbegriffen verunklart, die zwar bestimmte Elemente mit der Gemeinde teilen, aber eben nicht alle.

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Literatur

  1. 1.
    Dies wurde vor einiger Zeit auch in Amerika hervorgehoben, wo an sich die Technik der Gemeindeuntersuchungen außerordentliche Fortschritte gemacht hat, z. B. von August B. Hollingshead, Community Research: Development and Present Condition, in: American Sociological Review XIII, 1948, S. 145.Google Scholar
  2. 1a.
    Dasselbe bei Pauline V. Young, Scientific Social Surveys and Research, New York 1949, S. 491 ff.Google Scholar
  3. 1b.
    vor allem bei Julian H. Steward, Area Research: Theory and Practice, New York 1950.Google Scholar
  4. 1c.
    Vorher schon in gleichem Sinne Logan Wilson, Sociography of Groups, in: Twentieth Century Sociology, ed. by G. Gurvitch and W. E. Moore, New York 1945.Google Scholar
  5. 1d.
    Eine gute Zusammenfassung gab auch Carl T. Taylor, Techniques of Community Study and Analysis as Applied to Modern Civilized Societies, in: The Science of Man in the World Crisis, ed. by Ralph Linton, zuerst New York 1945, wo vor allem auf die Probleme der ländlichen Gemeinde eingegangen wird. Jüngstens noch an grundsätzlicher Diskussion dieses Problems: Conrad M. Arensberg, The Community Study Method, in: American Journal of Sociology, Sept. 1954, S. 121; ders.: Ergebnisse der deutschen Gemeindestudie im internationalen Vergleich, in: Gerhard Wurzbacher, Herausg., Das Dorf im Spannungsfeld industrieller Entwicklung, Stuttgart 1954. Obwohl wir uns mit C. M. Arensberg in den meisten entscheidenden Fragen einig wissen, möchten wir ihm nicht ganz in dem Radikalismus folgen, wie er die Gemeindeforschung ausschließlich unter methodologischen Aspekten als eine Art der Feldbeobachtung bezeichnet, die ihre Gegenstände im natürlichen Milieu untersucht (etwa im Gegensatz zur Laboratoriumsforschung). Der Sinn dieser Methode sei “to. use the community as a setting for the exploration, discovery or verification of interconnections among social and psychological facts and processes”. Mit anderen Worten: “It is a tool of social science, not a subject matter” (The Community Study Method, S. 110/1). So sehr wir im ersten Teil des Argumentes mit ihm einig sind, so bleiben wir doch der Meinung, daß die Gemeinde überdies ein Gegenstand eigener Natur ist, den wir im Text zu umschreiben suchen. — Die in Deutschland nach dem Kriege unternommenen Gemeindeuntersuchungen waren überwiegend an der Forschung als solcher interessiert und stellten daher die begriffliche Problematik in den Hintergrund. Die wenigen Erörterungen mehr grundsätzlicher Natur sind daher meist recht unsicher.Google Scholar
  6. 1e.
    Wir erwähnen hier vor allem Kurt Utermann, Aufgaben und Methoden der gemeindlichen Sozialforschung, in: W. G. Hoffmann, Herausg., Beiträge zur Soziologie der industriellen Gesellschaft, Dortmund 1952.Google Scholar
  7. 1f.
    Im gleichen Bande zwei interessante konkrete Untersuchungen von Dietrich von Oppen und Helmut Croon. Ganz ungewöhnlich unklar die Arbeit von Karl G. Specht, Mensch und räumliche Umwelt. Bemerkungen zur Geschichte, Abgrenzung und Fragestellung der Sozialökologie, in: Soziale Welt IV, 3 (1953).Google Scholar
  8. 1g.
    Über die unter dem Einfluß von L. v. Wiese zustande gekommenen Arbeiten dieser Art orientiert Harriet Hoffmann, Die Beziehungslehre als sozialwissenschaftliche Forschungs-methode, in: Soziologische Forschung in unserer Zeit, Herausg. K. G. Specht, Köln 1951. Da aber auch hier sowohl die begrifflichen Voraussetzungen wie die Methodik der Forschung äußerst ungenügend sind, führt das Erreichte nicht viel weiter. Um so erforderlicher wäre eine systematische Besinnung gewesen, wenn man schon der Frage ein Sonderheft widmen wollte, wie das jüngstens in der Sozialen Welt V, 2 (1954) geschehen ist; stattdessen werden nur einige, überdies sehr unvollständige bibliographische Notizen gegeben bei Harriet Hoffmann, Amerikanische Community-Forschung, a. a. O. Immerhin wird hier wenigstens gezeigt, daß die Gemeinde ein ungemein komplexes Gebilde darstellt. Unvollständig und ohne Gesichtspunkte Ernst Stauffer, Gemeindeforschung in Deutschland, a. a. O. Ebenso unklar die Art. Community, Gemeinde, Sozialökologie, in: W. Bernsdorf und F. Bülow, Wörterbuch der Soziologie, Stuttgart 1955.Google Scholar
  9. 1.
    Dies Mißverständnis findet sich bedauerlicherweise sogar bei einem Soziologen wie Leopold v. Wiese, System der allgemeinen Soziologie, 2. Aufl., München und Leipzig 1933, S. 400, der die Gemeinde als „Körperschaft“ ansieht, also als „abstraktes Kollektivum“; dies wird aber m. E. der soziologischen Sachlage keineswegs gerecht.Google Scholar
  10. 2.
    Wir ziehen diese Bezeichnungen den früher üblichen von der „autonomen“, „autarken“ oder „selbstgenügsamen“ Gemeinde vor, weil diese alle gleichmäßig bestimmte Entscheidungen über die Isolierung der Gemeinde aus anderen Zusammenhängen beinhalten, was hier gar nicht zur Diskussion steht. Eine selbstgenügsame Gemeinde hat es, außer in sehr primitiven Gesellschaften, wohl keine gegeben; immer findet man wenigstens ein Minimum an Fernhandel, und sei es nur für Salz und Metalle. Dieser Umstand ist aber völlig bedeutungslos gegenüber der Tatsache, daß die Gemeinde eine „soziale Totalerscheinung“ (und nicht nur Teil-erscheinung) ist, was allein in obigen Begriffen ausgedrückt ist. Dabei ziehen wir den Terminus „globale Gesellschaft“ dem von der „Vollgruppe“ vor, da er uns weiter zu sein scheint und seiner sprachlichen Form nach nicht ausschließt, daß eine solche Gemeinde von einer Fülle von Einzelgruppen und anderen sozialen Beziehungen und Gebilden (auch kulturellen Ordnungen) aufgebaut sei. Der Terminus „globale Gesellschaft“ von Georges Gurvitch, Vers une sociologie différentielle, in: La vocation actuelle de la sociologie, Paris 1950;Google Scholar
  11. 2a.
    der Terminus „Vollgruppen“ bei Karl Dunkmann, Lehrbuch der Soziologie, Berlin 1931, S. 189/9 (dort auch Hinweise auf andere, die den Begriff brauchen), aber bezeichnenderweise mit der Vorstellung der „Autarkie“ gekoppelt. Letzteres wird dadurch nicht ausgeglichen, daß Dunkmann von „Volk“ spricht, während der Begriff der Gemeinde bei ihm überhaupt nicht vorkommt; aber auch das Volk ist weder autark noch selbstgenügsam.Google Scholar
  12. 1.
    Vgl. R. König, Art. „Familie“, in: Wörterbuch der Soziologie, herausg. von W. Bernsdorf u. Fr. Bülow, Stuttgart 1955. Dies schließt keineswegs die Bildung von „Bünden“ und „Amphiktyonien“ aus, sofern darin nur ein historischer Prozeß und keine grundsätzliche Entscheidung über die „Zusammensetzung“ der Gesellschaft aus einzelnen „Teilen“ gemeint ist.Google Scholar
  13. 2.
    Vgl. W. Lloyd Warner and Paul S. Lunt, The Social Life of a Modern Community (Yankee City Series Vo. I), New Haven 1941, 8. Aufl., 1950, S. 16/17: „The word community denotes a number of people sharing certain interests, sentiments, behaviour, and objects in common by virtue of belonging to a social group. The researcher among the simpler people terms their communities “tribes”, “bands”, “villages”, or “clans”; the social scientist who studies modern life designates certain of the local groups as “metropolitan area”, “cities”, “towns”, “neighbourhoods”, “villages”, and “rural areas”. Nevertheless, the several varieties of modern and primitive groups, although varying widely among themselves, are essentially the same in kind. All are located in a given territory which they partly transform for the purpose of maintaining the physical and social life of the group, and all the individual members of these groups have social relations directly or indirectly with each other. The social relations are ordered and their totality forms the social structure of the group. With an amount of change that is proportionately small, the structure of a group continues through the changing generation of individuals born into it. There may or may not be great variation in the autonomy exercised by any one group and in its differentiation from other communities, yet all local groups differ sufficiently everywhere for the individuals in them to be aware of belonging to one group and not to another, even though the other may be little different from their own”. Der alte Fehler, die Gemeinde als selbstgenügsam anzusehen, weil sie eine Fülle verschiedener Lebenskreise in sich einschließt, wird jüngstens wieder begangen von Robert Redfield, The little Community, Chicago 1955.Google Scholar
  14. 1.
    Vgl. dazu Th. Geiger, Art. „Gemeinschaft”, in Handwörterbuch der Soziologie, Stuttgart 1931, S. 173.Google Scholar
  15. 2.
    Vgl. dazu Alfred Vierkandt, Gesellschaftslehre, 2. Aufl., Stuttgart 1928, S. 208 ff. Es ist logisch, wenn etwa Th. Geiger, a. a. O. S. 178, bemerkt, im hier gebrauchten Sinne könne es Gemeinschaft nur zwischen Personen und nicht zwischen Personen und Sachen geben, was doch der Hauptsinn des Wortes „Gemeinschaft“ im alten Sinne gewesen war. Unangesehen des Problems, das sich dahinter verbirgt, bemerken wir nur, daß die Frage äußerst erleuchtend ist für die verschiedene Bedeutung des Wortes Gemeinschaft früher und heute.Google Scholar
  16. 1.
    Nur wenn man, wie Günther Ipsen, Die Gemeinde als Gemeinschaft, in: Jahrbuch für Kommunalwissenschaft III, 1936, S. 1–12 von der „völkischen Idee des Nationalsozialismus“ ausgeht, kann die obige Problematik mit dem Hinweis darauf aus der Welt geschafft werden, daß die landlosen Dorfbewohner (Gesinde, Gutsarbeiter, gewerbliche Tagelöhner) als Gegenbild zu den Bauerngeschlechtern „die letzte soziale Schicht ausgesprochener Dorfarmut“, „das sich selbst fortzeugende Elend rassischer Gegenauslese darstellt“, wie es so schön im nationalsozialistischen Jargon der Zeit heißt (S. 5), die dann — wie wir hinzufügen können — für „echte Gemeinschaft“, wie sie dem Verf. vorschwebt, unerheblich wäre.Google Scholar
  17. 1a.
    Romantisch und stark literarisch-ideologisch gefärbt ist Max Rumpf, Deutsches Bauernleben, Stuttgart 1936,Google Scholar
  18. 1b.
    während Hans F. K. Günther, Das Bauerntum als Lebens- und Gemeinschaftsform, Leipzig und Berlin 1939, wieder reinsten nationalsozialistischen Geist atmet; hier wird einfach behauptet, daß die Gemeinschaft der Gemeinde durch die Verschiedenheit nicht gefährdet werde, während dann in der Stadt das System der sozialen Klassen die Gemeinschaft zerreiße.Google Scholar
  19. 2.
    Bezeichnend für diese Denkart Robert M. MacIver, Community, New York 1930; ders. Society, New York 1937, wie G. Gurvitch, a. a. O. S. 106/7 hervorhebt.Google Scholar
  20. 1.
    Vgl. dazu G. Gurvitch, a. a. O. S. 146.Google Scholar
  21. 2.
    Gustav Mensching, Soziologie der Religion, Bonn 1947, S. 180 ff. Der emphatische Sinn, in dem hier das Wort Gemeinschaft gebraucht wird, tritt etwa in folgenden Worten zutage: „Wir verwenden.. . zur Bezeichnung der soziologischen Gebilde auf dem Boden der Religion die Bezeichnung „Gemeinschaft“, weil es sich auch hier um ein Begründetsein der Gemeinschaftsformen im innersten Wesensverlangen des religiösen Menschen handelt und nicht um rationalistisch motivierte Zweckinstitutionen im Sinne der Gesellschaft“ (S. 23 u. ö.). Wie schon aus der angeführten Bestimmung hervorgeht, hat dieser Begriff der Gemeinschaft in der Soziologie überhaupt nichts zu suchen. Dies drückt sich auch darin aus, daß selbstverständlich jede konkrete Gemeinde, ungeachtet des Grades der inneren Verbundenheit, auch ihre äußere Organisationsform hat, insofern sie eine Körperschaft und eine Verwaltungseinheit ist, aber darüber hinaus noch in mannigfaltigen anderen Hinsichten.Google Scholar
  22. 3.
    Ein ähnlicher Ton klingt heute noch nach bei E. A. Gutkind, Community and Environment, London 1953 wie überhaupt (unter dem Einfluß von L. Mumford) bei manchen englischen Stadtplanern.Google Scholar
  23. 1.
    Vgl. Th. Geiger, a. a. O., S. 175;Google Scholar
  24. 1.
    dto. G. Gurvitch, a. a. O. S. 212 ff.Google Scholar
  25. 2.
    Vgl. Richard Thurnwald, Werden, Wandel und Gestaltung von Staat und Kultur, Berlin 1935, S. 41 ff.Google Scholar
  26. 1.
    Vgl. Walter H. Terpenning, Village and Open-Country Neighbourhood, New York 1931.Google Scholar
  27. 1.
    Vgl. Berthel Huppertz, Räume und Schichten bäuerlicher Kulturformen in Deutschland, Bonn 1939, S. 131 ff.Google Scholar
  28. 2.
    Max Weber, Wirtschaft und Gesellschaft, 3. Aufl., Tübingen 1947, S. 199.Google Scholar
  29. 1.
    Jüngstens gab M. Janowitz, The Community Press in an Urban Setting, Glencoe, Ill. 1952, eine interessante Widerlegung dieses Vorurteils.Google Scholar
  30. 1.
    Dazu wichtig die Unterscheidung zwischen „physischer“ und „funktionaler“ Distanz von Leon Festinger, Stanley Schachter and Kurt Back, Social Pressures in Inforal Groups, New York 1950.Google Scholar
  31. 1a.
    Die Überlegenheit der kulturellen Faktoren vor der räumlichen Nähe mehrfach betont bei Charles P. Loomis and J. Allan Beegle, Rural Sozial Systems, New York 1950.Google Scholar
  32. 1.
    So führte Emile Durkheim eine spezielle Rubrik über soziale Morphologie in der «Année Sociologique» schon seit 1897/8 ein (Bd. II, S. 520). Deutlich erscheint hier neben anderem das Problem der Gemeinde (vor allem der städtischen). Vgl. zu dieser Entwicklung heute Maurice Halbwachs, Morphologie sociale, Paris 1938, 2. Aufl. 1946.Google Scholar
  33. 2.
    Bei Robert E. Park, Human Communities, Glencoe, Ill. 1952, S. 17/8, 78 u. ö. treten die Begriffe “neighbourhood” und “natural area” bezeichnenderweise noch ungeschieden auf, was dann auch für die Schwierigkeiten verantwortlich ist, die später aufgetaucht sind (siehe weiter unten im Text).Google Scholar
  34. 3.
    Heute führt übersichtlich ein P. V. Young, a. a. O., S. 430 ff., 491 ff.Google Scholar
  35. 1.
    Mit der Erforschung der Regionen beschäftigt sich die regionalistische Gruppe um Howard W. Opum. Von diesem orientiert heute am besten: American Sociology, New York 1951, vor allem S. 353–360.Google Scholar
  36. 2.
    So besonders bei R. E. Park, a. a. O., S. 88 u. ö., wo er den Begriff der “local community” prägt, um die Stadtquartiere zu bezeichnen.Google Scholar
  37. 3.
    Milla A. Allihan, Social Ecology: A Critical Analysis, New York 1938.Google Scholar
  38. 4.
    Sehr wichtig dazu neuerdings Paul K. Hatt, The Concept of Natural Area, in: American Sociological Review XI, 1946.Google Scholar
  39. 5.
    So zeigte auch jüngstens für die Stadt Zürich mein Schüler Max Leutenegger, Großstadtsoziologie, Probleme der Stadt Zürich, Zürcher Diss. 1953, wie irreführend die quartiersmäßigen Durchschnittswerte für die Bevölkerungsdichte sind, um nur ein einziges Merkmal zu nehmen. Wenn man ein Quartier eingehender analysiert, dann ergeben sich von Block zu Block derart große Abweichungen nach oben und nach unten, daß man sie nicht mehr mit den üblichen Streuungswerten erklären kann.Google Scholar
  40. 5a.
    Dieser Ansatz neuerdings fruchtbar weitergeführt bei Max Leutenegger, Die Sozialstruktur der Zürcher Innenstadt, in: Zürcher Statist. Nachrichten 1954, Heft 4.Google Scholar
  41. 5b.
    Jüngstens ist ein deutsches Werk erschienen von Hermann Peters, Biologie einer Großstadt, Heidelberg 1954, das in naivster Weise alle diese Warnungen in den Wind schlägt und in der Tat auf die Vorstellung der Quartiere als „Biozönosen“ im Sinne der Biologie zurückfällt, was nicht einmal R. E. Park im Auge gehabt hatte, als er von der Symbiose in den einzelnen Stadtteilen sprach.Google Scholar
  42. 6.
    Dies tritt selbst bei P. K. Hatt, a. a. O., S. 425/6 ganz eindeutig hervor.Google Scholar
  43. 1.
    So auch hervorgehoben von meinem Schüler Hansjürg Beck, Der Kulturzusammenstoß zwischen Stadt und Land in einer Vorortgemeinde, Zürich 1952.Google Scholar
  44. 2.
    Jüngstens berichtete der Amerikaner Walter Firey, Grenzen als Faktoren in der Gemeindeplanung, in: Soziale Welt V, 2 (1954) auch in Deutschland über die Bedeutsamkeit dieser sozialen Grenzen der Gemeinde, womit „eine Auffassung der Gemeinde bekundet (wird), die mehr umgreift als die Einheit im rechtlichen Sinne“ (S. 114).Google Scholar
  45. 1.
    Vgl. dazu Ruth Glass, The Social Background of a Plan: A Study of Middlesborough, London 1948, S. 18 ff.Google Scholar
  46. 2.
    R. Glass, a. a. O., S. 39 ff.Google Scholar
  47. 3.
    Peter H. Mann, The Concept of Neighbourliness in: American Journal of Sociology, Sept. 1954, S. 163. Ähnliche Probleme tauchen schon früh bei Bessie Averne McClenahan, The Changing Urban Neighborhood, Los Angeles 1929, auf, wo das räumliche Zusammensiedeln (“nigh dwelling”) von Nachbarschaft im Sinne integrierter Nachbarschaft unterschieden wird.Google Scholar
  48. 4.
    Z. B. bei Harold Orlans, Stevenage. A Sociological Study of a New Town, London 1952, S. 97 ff.Google Scholar
  49. 5.
    C. M. Arensberg, a. a. O., S. 124.Google Scholar
  50. 6.
    Dies im Guten wie im Bösen. Ein typisches Beispiel dafür vom Gesichtspunkt des Nationalsozialismus aus gibt G. Ipsen, a. a. O. S. 7, wobei die fad-geschwollene Sprache mindestens genau so aufschlußreich ist wie der infame Inhalt: „Der Aufbau der Partei und vieler ihrer Gliederungen nach dem Grundsatz der Nachbarschaft greift als ein magnetisches Feld politischer Erziehung in das Neben- und Mit- und Gegeneinander unseres örtlich gebundenen Daseins hinein und schöpft aus diesem schlichten Sachverhalt eine Bestimmungsgewalt, die hinreißend ist. Ihre Wirkung beginnt mit der äußeren Gleichrichtung des Handelns und Verhaltens; dann greift sie tiefer, rüttelt auf und setzt in Marsch, bis sie zuletzt Gesinnungen einschmilzt und umschmilzt. Hat ihre Wirkung aber erst solchen Tiefgang erreicht, dann verdichtet sich der öffentliche Anspruch zur Unentrinnbarkeit: ein öffentlicher Lebensverhalt der Nachbarschaft ist im Entstehen, der nicht nur einsatzbereite Kräfte freimacht und das kleine und große Übel der Trägheit und Gemeinheit niederhält, sondern nun auch tragfähig wird für neue Ordnungen... Mit diesem Vorgang, der ans Wunderbare grenzt, wird noch ein anderes bewiesen. Die Mobilmachung der im nachbarlichen Verhältnis schlummernden Kräfte zur Einung ist auch dort noch möglich, wo der Blutzusammenhang der Sippschaft nicht mehr besteht — in der Bevölkerungsflut der industriellen Ballung. Und zwar ist es nun gerade die Unmittelbarkeit des Vollzugs im Beisammen des Alltags, die das nachbarliche Verhältnis politisch griffig macht.“ G. Ipsen gibt hiermit eine ausgezeichnete Beschreibung des Block-warts, die leider nicht polemisch, sondern ernst gemeint ist, unter dem Eindruck eines Geschehens, das bei ihm offensichtlich die Gesinnung recht schnell „eingeschmolzen“ hat. Man kann nicht bestreiten, daß diese Herren nicht genau gewußt hätten, was sie taten.Google Scholar
  51. 1.
    Die Dreiteilung in ökologische, strukturelle und typologische Betrachtung geht zurück auf A. B. Hollingshead, a. a. O., S. 139 ff.Google Scholar
  52. 2.
    Vgl. dazu R. König, Soziologie heute, Zürich 1949.Google Scholar
  53. 3.
    Von amerikanischer Seite vor allem hervorgehoben bei P. V. Young, a. a. O., S. 496.Google Scholar
  54. 4.
    Ein gutes Beispiel dafür gibt jüngstens in Europa Louis Chevalier, La formation de la population parisienne au 19e siècle, Paris 1950. Über die im Text verwendeten Begriffe der Sozialökologie vgl. Emma Llewellyn and Audrey Hawthorn, Human Ecology, in: G. Gurvitch and W. E. Moore, a. a. O. Mittlerweile ist auch eine interessante ökologische Untersuchung der Stadt Paris erschienen, vgl. P. H. Chombart de Lauwe, Paris, 2 Bde., Paris 1952.Google Scholar
  55. 1.
    R. D. Mackenzie, The Metropolitan Community, New York 1933;Google Scholar
  56. 1a.
    neuerdings Donald J. Bogue, The Structure of the Metropolitan Community, Ann Arbor, Mich. 1949.Google Scholar
  57. 1b.
    Wilbur C. Hallenbeck, American Urban Communities, New York 1951.Google Scholar
  58. 2.
    Vgl. dazu René König, Banlieues, déplacements journaliers, migrations de travail, in: Georges Friedmann, édit., Villes et Campagnes, Paris 1953, S. 191 u. ö.Google Scholar
  59. 3.
    Z. B. W. Lloyd Warner und manche Mitglieder seiner Gruppe.Google Scholar
  60. 1.
    So z. B. schon recht früh C.C. Zimmerman, The Changing Community, New York 1938.Google Scholar
  61. 1.
    P. A. Sorokin and C. C. Zimmerman, Principles of Rural-Urban Sociology, New York 1929.Google Scholar
  62. 2.
    Vgl. statt vieler Louis Wirth, Urbanism as a Way of Life, in: Soziologische Forschung in unserer Zeit, a. a. O. (Zuerst in Amer. Journal of Sociology, 1938).Google Scholar
  63. 3.
    Max Weber, Die Stadt, Kap. XIII von Wirtschaft und Gesellschaft, 3. Aufl. Tübingen 1947;Google Scholar
  64. 3a.
    Werner Sombart, Städtische Siedelung, in: Handwörterbuch der Soziologie, Herausg. A. Vierkandt, Stuttgart 1931; Leopold v. Wiese, Ländliche Siedelungen, in: Handwörterbuch der Soziologie.Google Scholar
  65. 4.
    Über den neuesten Stand orientieren am besten heute Charles P. Loomis and J. Allan Beegle, Rural Social Systems, New York 1950;Google Scholar
  66. 4a.
    J. H. Kolb and Edmund G. Brunner, A Study of Rural Society, New York 1950.Google Scholar
  67. 5.
    Paul Hesse, Grundprobleme der Agrarverfassung, Stuttgart 1949.Google Scholar
  68. 1.
    H. A. Finke, Soziale Gemeindetypen, in: Geographisches Taschenbuch, Stuttgart 1953, S. 509–512.Google Scholar
  69. 2.
    Ein ähnlicher Gesichtspunkt Stabilität-Instabilität stand im Zentrum einer Reihe von Gemeindeuntersuchungen, die vom Agrikulturministerium der Vereinigten Staaten durchgeführt wurde; davon wurden sechs veröffentlicht: Culture of a Contemporary Rural Community, Rural Life Studies, Numbers 1–6, United States Department of Agriculture, Washington, D. C. 1941–1943.Google Scholar
  70. 3.
    M. Schwind, Typisierung der Gemeinden nach ihrer sozialen Struktur als geographische Aufgabe, in: Berichte zur deutschen Landeskunde, 8. Band, Stuttgart 1950.Google Scholar
  71. 1.
    Auf Paul Hesse stützt sich vor allem Gerhard Wurzbacher, Herausg., Das Dorf im Spannungsfeld industrieller Entwicklung, Stuttgart 1954. Die bedeutendste Gemeindeuntersuchung dieser Art wird jedoch durch die 9 Monographien der sog. Darmstädter Untersuchung dargestellt, die sich ebenfalls an P. Hesse orientiert.Google Scholar
  72. 1a.
    Vgl. H. Kötter, Struktur und Funktion von Landgemeinden im Einflußbereich einer deutschen Mittelstadt, Darmstadt 1952;Google Scholar
  73. 1b.
    K. G. Grüneisen, Landbevölkerung im Kraftfeld der Stadt, Darmstadt 1952;Google Scholar
  74. 1c.
    G. Teiwes, Der Nebenerwerbslandwirt und seine Familie, Darmstadt 1952;Google Scholar
  75. 1d.
    G. Baumert, Jugend der Nachkriegszeit, Darmstadt 1952;Google Scholar
  76. 1e.
    G. Baumert und E. Hüninger, Deutsche Familien nach dem Kriege, Darmstadt 1954; I. Kuhr, Schule und Jugend in einer ausgebombten Stadt;Google Scholar
  77. 1f.
    G. Koepnik, Mädchen einer Oberprima, Darmstadt 1952;Google Scholar
  78. 1g.
    K. A. Lindemann, Behörde und Bürger, Darmstadt 1952;Google Scholar
  79. 1h.
    A. Mausolff, Gewerkschaft und Betriebsrat im Urteil der Arbeitnehmer, Darmstadt 1952. Früher die von uns geleitete Gemeindeuntersuchung von Hansjürg Beck, a. a. O.;Google Scholar
  80. 1i.
    ebenfalls unter unserer Leitung entstanden: Hans Weiss, Eine bäuerliche Gemeinde auf dem Wege zum Industriedorf, Zürcher Diss. 1954, erscheint demnächst;Google Scholar
  81. 1k.
    im Abschluß begriffen Manfred Sieben, Die Prüfung der Validität von Untersuchungsmethoden zur Analyse von Genossenschaften. Eine Befragung in zwei ländlichen Gemeinden, Kölner Diss. 1955.Google Scholar
  82. 2.
    H. Kötter, a. a. O., S. 70.Google Scholar
  83. 1.
    Vgl. E. König, in: Villes et Campagnes, S. 194.Google Scholar
  84. 2.
    Hansjürg Beck, a. a. O.Google Scholar
  85. 3.
    Elisabeth Pfeil, Großstadtforschung, Bremen 1950.Google Scholar
  86. 4.
    Alexander Rüstow, Ortsbestimmung der Gegenwart, I. Bd., Zürich 1950, S. 262.Google Scholar
  87. 5.
    Lewis Mumford, The Culture of Cities, New York 1938, der kulturelle Gesichtspunkt weniger wertend hervorgehoben auch bei dem schon erwähnten C. C. Zimmerman, a. a. O.Google Scholar
  88. 6.
    E. Pfeil, a. a. O., S. 105.Google Scholar
  89. 7.
    E. Pfeil, a. a. O., S. 240 ff. Mehr vom Standpunkt der gemeindlichen Sozialpolitik spricht Gerhard Weisser, Soziologische Forschung im Dienste der Gemeinden, in: Soziale Welt V, 2 (1954).Google Scholar
  90. 1.
    Robert C. Angell, The Moral Integration of American Cities, Beiheft zum American Journal of Sociology, July 1951.Google Scholar
  91. 2.
    R. C. Angell, a. a. O., S. 119–122.Google Scholar
  92. 1.
    Über „informelle Gruppen“ in der Gemeinde siehe W. Lloyd Warner and Paul S. Lunt, The Social Life of a Modern Community, New Haven zuerst 1941, S. 301 ff., 350 ff.Google Scholar
  93. 1a.
    Fast gleichzeitig Charles P. Loomis, Social Relationships and Institutions in Seven New Rural Communities, Washington D. C. 1940.Google Scholar
  94. 2.
    W. Lloyd Warner, William F. Whyte, Conrad M. Arensberg, u. a. Vgl. dazu als Einführung Peter Heintz, Neue Forschungsergebnisse der Soziologie der Gruppenführung, in: Schweiz. Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, 90. Jahrg., 1954.Google Scholar
  95. 3.
    Vgl. René König, Einleitung zu einer Soziologie der sog. rückständigen Gebiete, Mailänder Kongreß für das Studium des Problems der rückständigen Gebiete, 10.–15. Okt. 1954, Milano 1954; s. a. Köln. Ztschr. f. Soz. VII, 1 (1955).Google Scholar
  96. 4.
    Renate Pflaum, Politische Führung und politische Beteiligung als Ausdruck gemeindlicher Selbstgestaltung, in: G. Wurzbacher, Das Dorf im Spannungsfeld industrieller Entwicklung, S. 271: „Nach allem Gesagten verlangt die Bevölkerung besonders aktive, gemeindeinteressierte und für die Gemeindeinteressen oder Ortsinteressen arbeitende Persönlichkeiten als Leiter der Selbstverwaltung, und die Parteien entsprechen diesem Verlangen, indem sie die entsprechenden Kandidaten zu gewinnen trachten. Heute wie früher gibt es in der Gemeinde eine Anzahl von Persönlichkeiten, die man als natürliche Führer oder auch, will man einen neuen unbelasteten Begriff verwenden, als „Sozialaktive“ bezeichnen kann. Es sind dies Männer, die in ihrem Heimatort durch ihren Lebenswandel und ihren Charakter angesehen sind, die dazu aber als Ratgeber und Helfer von den Dorfeinwohnern in Anspruch genommen werden, ob es sich nun um die Schlichtung von Streit, um die Abfassung eines Gesuches, die Vertretung eines Interesses oder den Kauf eines Schweines handelt. Die Einwohnerschaft der Orte, in einzelnen Fällen auch größerer Bezirke, erkennt einmütig diese Persönlichkeiten und ihre inoffizielle Sonderstellung an.“Google Scholar
  97. 1.
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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • René König
    • 1
  1. 1.Universität KölnDeutschland

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