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Die kommunalen Zweckverbände und die sonstigen Gemeinschaftsorganisationen

  • Hans Klüber
Chapter
Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiet der Physiologie der Pflanzen und der Tiere book series (volume 1)

Zusammenfassung

Gemeinden, Kreise und Landschaftsverbände reichen als Organisationsformen nicht aus, um der Fülle der Tatbestände Genüge zu tun, die ihrem Wesen nach kommunal geregelt werden können und müssen. Denn Verkehr und Wirtschaft nehmen keine Rücksicht auf Gemeinde- und Kreisgrenzen, sondern greifen im Zuge der Entwicklung immer weiter über diese hinaus und schaffen damit Verhältnisse, die dringend einer einheitlichen Regelung bedürfen, einer solchen aber weder von einer Gemeinde noch von einem Kreise unterzogen werden können, weil die Satzungsbefugnis dieser Körperschaften an ihrer Gebietsgrenze endet. Eine Regelung durch Landschaftsverbände kommt aber in der großen Mehrzahl der Fälle nicht in Betracht, weil solche Verbände nur in einzelnen Ländern des Bundesgebiets bestehen1, weil, wo sie bestehen, ihre Zuständigkeit auf bestimmte Sachgebiete beschränkt ist, und weil sich schließlich die Landschaftsverbände über ein viel zu großes Gebiet erstrecken, als daß sie sich in jedem Fall mit örtlichen Fragen, die wenige Kreise oder Gemeinden berühren, befassen könnten.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. Naunin: In Komm. Hdb. Bd. 1 Kap. 10.Google Scholar
  2. 1.
    Vgl. Pfundner-Neubert: Zweckverbandsgesetz, Einführung S. 2.Google Scholar
  3. 2.
    Vgl. hierzu Blaum: in DVBl. 1951 S. 167ff.Google Scholar
  4. 3.
    Pfundner-Neubert: a. a. O. S 3Google Scholar
  5. 4 § 126 Abs. 4 pr. Gesetz v. 11. März 1850 (GS S. 213); über die Parallelen in den verschiedenen Gemeindeordnungen vgl.Willing: Verwaltungsprobleme des städtischen Großraums, 1954 S. 79f; ferner Schöne: in Jahrb. f. Kommunalwissenschaft 1936 S. 13ff.Google Scholar
  6. 1.
    Über die Entwicklung in den anderen deutschen Ländern vgl. Schöne: a. a. O. S. 19ff.Google Scholar
  7. 2.
    Vgl. Hensel: Kommunalrecht und Kommunalpolitik in Deutschland 1928, S. 109.Google Scholar
  8. 3.
    Hensel: Kommunalrecht und Kommunalpolitik in Deutschland 1928A.a.O. S. 2f. Ebenso Stier-Somlo: in Handbuch des kommunalen Verfassungsrechts in Preußen 1928 S. 180.Google Scholar
  9. 4.
    Vgl. auch Willing: a. a. O. S. 81.Google Scholar
  10. 5.
    Vgl. Staub: Typische Entwicklungsformen übergemeindlicher Zusammenarbeit auf öffentlich-rechtlicher Grundlage (in Preußen) und ihre Bedeutung im Aufbau des neuen Staates. Kölner Diss. 1935 S. 13.Google Scholar
  11. 6.
    Gegenwartsfragen der Kommunalverwaltung 1929 S. 53.Google Scholar
  12. 7.
    § 26 a. a. O.Google Scholar
  13. 8.
    § 25 a. a. O.Google Scholar
  14. 1.
    Die Vierteljahrshefte zur Statistik des Deutschen Eeichs, Berlin 1936, abgedruckt bei Schöne, a. a. O. S. 23f., geben die Zahl der Zweckverbände für 1933 mit 15106 und die Zahl ihrer Mitglieder mit 62448 Gebietskörperschaften an. Pfundner-Neubert sprechen a. a. O. S. 3 von etwa 14000.Google Scholar
  15. 2.
    Vgl. Klüber: in DÖV 1952 S. 12.Google Scholar
  16. 3.
    In Dsverw. 1948 S. 187.Google Scholar
  17. 4.
    A. a.O. S. 68.Google Scholar
  18. 1.
    Vgl. Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. zu § 25 Abs. 1.Google Scholar
  19. 2.
    Vgl. z. B. die Wasserverbandsordnung vom 3. September 1937.Google Scholar
  20. 3.
    Vgl. Kirdorf: in DÖV 1953 S. 50ff.Google Scholar
  21. 4.
    Vgl. die Aufzählung bei Willing: a. a. O. S. 68; für Bayern: Masson: in DVBl. 1952 S. 299ff.Google Scholar
  22. 5.
    Vgl. z. B. den Entwurf des Deutschen Städtetages zu einem Zweckverbandsgesetz vom 28. August 1947.Google Scholar
  23. 6.
    Vgl. Giese: Kommentar zu Art. 70 GG, Anm. 2.Google Scholar
  24. 7.
    Vgl. Giese: Kommentar zu Art. 129 GG Anm. 4; vgl. hierzu auch die in § 65 S. 570 Anm. 3 aufgeführte Literatur.Google Scholar
  25. 1.
    Vgl. §§ 1 und 3 ZweckVerbG von 1939.Google Scholar
  26. 2.
    Pfundner-Neubert: a.a.O. Anm. la zu §1; vgl. auch Gerth: in DVBl. 1952 S. 426ff.Google Scholar
  27. 3.
    Vgl. Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 1 zu § 3.Google Scholar
  28. 4.
    Ursprünglich: „Reichsminister des Innern“.Google Scholar
  29. 5.
    Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 3 zu § 3. — Einen Vorläufer dieser Regelung finden wir bereits im sächsischen Recht, das seit der Novelle zur sächs. Gemeindeordnung vom 15. Juni 1925 auch juristischen Personen des Privatrechts mit ministerieller Genehmigung die Mitgliedschaft in Zweckverbänden gestattet. Vgl. Schöne: a. a. O. S. 19 und S. 32ff.Google Scholar
  30. 1.
    Vgl. Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 5 zu § 1, der allerdings den Ausschluß der Zweckverbandsform für wasserwirtschaftliche Fragen nicht für zwingend hält. Die Ansicht von Pfundner-Neubert wird meines Erachtens durch die Ausführungen von Bochali in DVBl. 1950 S. 427 ff. überzeugend widerlegt. Über die Wasser- und Bodenverbände vgl. im übrigen weiter unten § 65 S. 569 ff.Google Scholar
  31. 2.
    Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 6 zu § 1.Google Scholar
  32. 3.
    Vgl. Pfundner-Neubert: a. a. O. Ann. 2 zu § 1.Google Scholar
  33. 4.
    Nach dem pr. Zweck Verb G vom 19. Juli 1911 gab es auch Zweckverbände, die nicht den Charakter einer öffentlichen Körperschaft hatten. Vgl. Neuwiem: Die kommunalen Zweckverbände in Preußen 1919 S. 33;Google Scholar
  34. 4a.
    Schöne Die kommunalen Zweckverbände in Preußen 1919 a. a. O. S. 39f.Google Scholar
  35. 5.
    Schöne Die kommunalen Zweckverbände in Preußen 1919 A. a. O. Anm. 1 zu § 4.Google Scholar
  36. 1.
    Vgl. Pfundner-Neubert: Die kommunalen Zweckverbände in Preußen 1919 a. a. O. Anm. 1 zu § 4;Google Scholar
  37. 1a.
    Schöne: Die kommunalen Zweckverbände in Preußen 1919 a. a. O. S. 40f.; a. A. mit völlig verfehlter Begründung Staub, a. a. O. S. 6.Google Scholar
  38. 2.
    Vgl. hierzu weiter unten Ziff. 5 lit. c.Google Scholar
  39. 3.
    Vgl. oben unter Ziff. 3 lit. a Absatz aa.Google Scholar
  40. 1.
    Vgl. oben Ziff. 2.Google Scholar
  41. 2.
    Vgl. unten § 66 III Ziffer 3 KommHdb.Google Scholar
  42. 3.
    Vgl. Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 1 zu § 8.Google Scholar
  43. 1.
    Vgl. Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 8 zu § 9.Google Scholar
  44. 2.
    A. a. O. Anm. 1 zu § 9.Google Scholar
  45. 3.
    Vgl. Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 1 zu § 11; Schöne: a. a. O. S. 41.Google Scholar
  46. 1.
    Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 5 zu § 12.Google Scholar
  47. 2.
    Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 7 zu § 21.Google Scholar
  48. 1.
    Vgl. unten Ziff. 4 lit. b Absatz aa.Google Scholar
  49. 2.
    Vgl. Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 1 zu § 15.Google Scholar
  50. 3.
    Vgl. Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 2 zu § 16.Google Scholar
  51. 4.
    A. a. O. Anm. 2 zu § 17.Google Scholar
  52. 1.
    Vgl. oben Ziff. 4 lit. a Absatz bb.Google Scholar
  53. 2.
    Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 1 Abs. 4 zu § 6.Google Scholar
  54. 3.
    Vgl. Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 1 zu § 25.Google Scholar
  55. 1.
    Daß in der Regel die Organisation der Aktiengesellschaft Vorbild sein soll, wie Pfundner-Neubert, a. a. O. Anm. 1 zu § 26, meinen, findet im Gesetz keine Stütze.Google Scholar
  56. 2.
    Vgl. oben unter II Ziff. 3 lit. a.Google Scholar
  57. 3.
    Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 2 zu § 27.Google Scholar
  58. 4.
    Nach heutigem Gemeinderecht kann auch eine kollegiale Leitung in Frage kommen.Google Scholar
  59. 1.
    Vgl. Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 5 zu § 27.Google Scholar
  60. 2.
    Vgl. oben unter II Ziff. 3 lit. b.Google Scholar
  61. 3.
    Pfundner-neubert: a. a. O. Anm, 8 zu § 29.Google Scholar
  62. 4.
    Vgl. § 65 II Ziff. 2 lit. c.Google Scholar
  63. 1.
    Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 1 zu § 2.Google Scholar
  64. 2.
    Vgl. Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 3 zu § 2.Google Scholar
  65. 3.
    Vgl. Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 2 zu § 35.Google Scholar
  66. 4.
    Vgl. oben II Ziff. 3 lit. b.Google Scholar
  67. 1.
    Vgl. Pfundner-Nettbert: a. a. O. Anm. 1 zu § 31; Bochalli in DVBl. 1950 S. 178.Google Scholar
  68. 2.
    „Gesetz über die gemeinschaftliche Wahrnehmung von Aufgaben der Gemeinden und Gemeindeverbände (Zweckverbandsgesetz)“, Bad Godesberg am 25. August 1947.Google Scholar
  69. 1.
    Vgl. §§ 12, 13, 19 ZweckVerbG. Das Rechtsinstitut der „öffentlich-rechtlichen Vereinbarung“ wird weiter unten (§ 65 III) behandelt.Google Scholar
  70. 2.
    Über dieses, erstmalig im Ruhrumgemeindungsgesetz vom 29. Juli 1929 enthaltene Rechtsinstitut vgl. unten § 65 II Ziff. 1 lit. c.Google Scholar
  71. 3.
    Vgl. oben II Ziff. 5 lit. d.Google Scholar
  72. 4.
    Vgl. § 65 IV.Google Scholar
  73. 1.
    Vgl. Komm. Hdb. Bd. I, 10. Kapitel.Google Scholar
  74. 2.
    Pr. GS. 1920 S. 286; vgl. hierzu Imhoff: Der Ruhrverband 1928;Google Scholar
  75. 2a.
    Bühler-Kerstiens: Die Behördenorganisation des Ruhrgebiets 1926;Google Scholar
  76. 2b.
    Bühler: Der heutige Stand der Verwaltungsreform 1931 S. 77 ff.Google Scholar
  77. 3.
    Insbesondere durch Gesetz vom 29. Juli 1929 (GS. S. 91) und 17. Juli 1933 (GS. S. 257).Google Scholar
  78. 4.
    Ebenso, allerdings mit abwegiger Begründung, Staub: Typische Entwicklungsformen übergemeindlicher Zusammenarbeit auf öffentlich-rechtlicher Grundlage, Kölner Dissertation 1935 S. 7.Google Scholar
  79. 5.
    Vgl. § 2 Abs. 5 RuhrVerbO.Google Scholar
  80. 6.
    Vgl. § 15 Abs. 1 a. a. O.Google Scholar
  81. 7.
    Vgl. § 15 Abs. 1 a. a. O.Google Scholar
  82. 8.
    Vgl. § 15 Abs. 5 a. a. O.Google Scholar
  83. 9.
    Vgl. § 22 a. a. O.Google Scholar
  84. 1.
    Blunck: Aufgaben des Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk, Essen, 1953 (unveröffentlicht).Google Scholar
  85. 1.
    Hess. Gesetz über die Mittelstufe der Verwaltung und den Landeswohlfahrtsverband Hessen (Land Wohlf Verb G.) vom 7. Mai 1953 (GVBl. S. 93ff.).Google Scholar
  86. 2.
    Schubert, A.A.: Das Gesetz über die Mittelstufe der Verwaltung und den Landeswohlfahrtsverband Hessen, Frankfurt a. M., 1953 S. 10f.Google Scholar
  87. 1.
    Vgl. Klüber: in Deutsche Verw.-Praxis 1953 Nr. 21 S. 33ff.Google Scholar
  88. 2.
    Vgl. oben § 65 II Ziff. 1 lit. a Absatz aa.Google Scholar
  89. 3.
    Auch die technischen Vorschriften über die Durchführung der Wahl (§ 7 Abs. 4) lassen den Willen, ein echtes parlamentarisches Organ und nicht die Mitgliederversammlung eines normalen Zweckverbandes zu schaffen, klar erkennen.Google Scholar
  90. 1.
    Da die Begriffe „Kommissionen“ und „Deputationen“ in den verschiedenen Landesteilen unterschiedlich verwendet wurden und der Gesetzgeber sich nicht auf eine Bezeichnung festlegen wollte, verwendet er beide Worte synonym.Google Scholar
  91. 2.
    Der ausdrückliche Hinweis in § 16 auf § 72 Abs. 2–4 Hess. GO bedeutet das Anerkenntnis, daß es „Bürger“ des Landeswohlfahrtsverbandes gibt — eine weitere Bestätigung für den oben behandelten Charakter einer Gebietskörperschaft.Google Scholar
  92. 3.
    Vgl. § 6 Reichs VO. vom 8. Dezember 1919 (RGBl. I S. 187) verbunden mit § 9 DVO zu § 26 Bundesversorgungsgesetz vom 10. Dezember 1951 (BGBl. I S. 951) und § 27 Schwerbeschädigten-Gesetz vom 16. Juni 1953 (BGBl. I S. 389).Google Scholar
  93. 1.
    Hauptsatzung vom 23. Oktober 1953 in der Fassung vom 23. Januar 1954 (Hess. Staatsanzeiger 1954 S. 398).Google Scholar
  94. 2.
    Einen Überblick über die unterschiedlichen Verhältnisse in den einzelnen Ländern gibt Schöne im Jahrb. f. Kommunalwissenschaft 1936 S. 13ff., insbesondere S. 18ff. und S. 36f.Google Scholar
  95. 3.
    Sächs. Gesetz über Gemeindeverbände vom 18. Juni 1910, zitiert bei Schöne: a. a. O. S. 19.Google Scholar
  96. 1.
    Anhaltisches Gesetz vom 14. Mai 1927, zitiert bei Schöne: a. a. O. S. 21.Google Scholar
  97. 2.
    Hess. Gesetz vom 8. Mai 1953 (Hess. GVBl.S. 99ff).Google Scholar
  98. 3.
    Vgl. Schöne: a.a.O. S. 20.Google Scholar
  99. 4.
    Satzung des Hanseatischen Sparkassen- und Giroverbands vom 3. Januar 1952.Google Scholar
  100. 5.
    Satzung des Deutschen Sparkassen- und Giro Verbands e. V. in der Fassung vom 9. Oktober 1953; vgl. unten § 66 III Ziff. 2.Google Scholar
  101. 6.
    Vgl. § 61 Abs. 2 a. a. O.Google Scholar
  102. 7.
    § 41 Abs. 2 Einf G zum pr. Gesetz vom 29. Juli 1929 (pr. GS S. 137ff.).Google Scholar
  103. 8.
    Vgl. unten § 66 III Ziff. 1.Google Scholar
  104. 9.
    Verw. Arch. Bd. 36 S. 294ff. Vgl. auch Ahl in Der Städtetag 1929 Sp. 1400.Google Scholar
  105. 1.
    Vgl. Staub: a. a. O. S. 25; Kornatzky: Im Verw. Arch. Bd. 36 S. 271.Google Scholar
  106. 2.
    Vgl. v. Leyden in Gegenwartsfragen der Kommunalverwaltung 1929 S. 52ff.; Pagenkopf in Gemeindetag 1934 S. 616.Google Scholar
  107. 3.
    Vgl. Pagenkopf in Jahrb. f. Kommunalwissenschaft 1934 Bd. II S. 618; Willing: Verwaltungsprobleme des städtischen Großraums 1954 S. 63.Google Scholar
  108. 4.
    Vgl. Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 2 zu § 35.Google Scholar
  109. 5.
    Vgl. oben § 64 III.Google Scholar
  110. 1.
    Vgl. Willing: a. a. O. S. 79ff., Staub: a. a. O. S. 4ff., Schöne: a. a. O. S. 13ff.Google Scholar
  111. 2.
    OVG Hamburg vom 14. Oktober 1948 in DVBl. 1949 S. 416 spricht geradezu von einer „Verdinglichung“ der Mitgliedschaft und schließt sich damit der Formulierung in §2 Nr. 9 der 1. Ausf. Vorschr. zur 1. WasserVerbO (LwRMBl. v. 19. Jan. 1938 Sp. 28) an.Google Scholar
  112. 3.
    Vgl. oben § 64 II Ziff. 1.Google Scholar
  113. 1.
    Bochalli-Linckelmann: Wasser- und Bodenverbandsrecht 1949 S.20; Erlaß des niedersächs. Min. f. Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vom 20. Juni 1947 und des Hess. Min. f. Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vom 26. September 1947. Dagegen Klüber: in DÖV 1952 S. 12ff.Google Scholar
  114. 2.
    Vgl. Klüber: Wasser- und Bodenverbandsrecht a. a. O.; derselbe in DSt 1951 S. 217f; ebenso im Ergebnis Wüsthoff: Gutachten über die Rechtsstellung der Wasserverbandsgesetzgebung in der Bundesrepublik Deutschland, erstattet für die Industrie- und Handelskammer Frankfurt a. M. 1951; derselbe in Betriebsberater 1954 S. 877 ff.; Larenz in DVBl. 1952 S. 357f; 1953 S. 293 ff.; 1954 S. 455ff.; a. A. Linckelmann: in DVBl. 1954 S. 148ff. u. S. 194ff.; ferner derselbe: Untersuchungen zum Wasser- und Bodenverbandsrecht, Rechtsgutachten, Bielefeld 1954, abgedruckt in DVBl. 1955 S. 103; Blaum: in DVBl. 1953 S. 9; Kirdorf: in DÖV 1953 S. 50ff, der sogar die Vorschrift, daß die Verwaltung des Wasserverbands „im Einklang mit den Zielen der Staatsführung stehen muß“ auch im demokratischen Staat für „eine Selbstverständlichkeit“ hält!Google Scholar
  115. 3.
    Vgl. die oben in Fußnote 2 aufgeführte, teils zustimmende, teils ablehnende Literatur; ferner Niehuss in D. Wasserwirtschaft 1951 S. 399; Schulte in DÖV 1952 S. 403; Schmidt-Brücken in DÖV 1954 S. 257f.Google Scholar
  116. 4.
    Über die konkurrierende Möglichkeit, in bestimmten Fällen die Form eines Zweckverbandes oder eines Wasser- und Bodenverbandes zu wählen, vgl. Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 5 zu § 1.Google Scholar
  117. 1.
    Vgl. z. B. §§ 84ff. Hess. GO vom 25. Februar 1952 (GVBl. S. 11ff.).Google Scholar
  118. 2.
    So z. B. § 84 Abs. 4 Hess. GO a. a. O.Google Scholar
  119. 3.
    Vgl. Komm. Hdb. Bd. I Kapitel 4–7.Google Scholar
  120. 4.
    Vgl. oben § 64 II Ziff. 5.Google Scholar
  121. 5.
    Vgl. Willing: a. a. O. S. 67ff.Google Scholar
  122. 6.
    Pfundker-Neubert: a. a. O. Anm. 1 zu § 13.Google Scholar
  123. 7 Vgl. hierzu Wegner: Im Kommunalpol. Informationsbrief 1952 S. 380.Google Scholar
  124. 8.
    Vgl. Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 1 zu § 13.Google Scholar
  125. 1.
    Im Entwurf des Deutschen Städtetags für ein neues Zweck Verb G vom 28. August 1947 nimmt die öffentlich-rechtliche Vereinbarung bereits eine bevorzugte Stellung ein. Vgl. auch Willing: a.a.O. S. 68f.Google Scholar
  126. 2.
    Auch alle zur Durchführung der Satzung auf dem Gebiet der Beteiligten erforderlichen Maßnahmen kann die beauftragte Gemeinde treffen. Nur die Erhebung von Steuern ist ausgeschlossen (§ 14 Abs. 2). Vgl. Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 2 zu § 14.Google Scholar
  127. 3.
    Vgl. Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. 1 zu § 14; Willing: a. a. O. S. 67f.Google Scholar
  128. 4.
    Vgl. oben § 64 II Ziff. 4 lit. b.Google Scholar
  129. 5.
    Vgl. Pfundner-Neubert: a. a. O. Anm. zu § 23.Google Scholar
  130. 1.
    Vgl. Willing: a. a. O. S. 105ff.; Institut zur Förderung öfftl. Angelegenheiten, Aktuelle Probleme des Verfassungsrechts im Landkreis, 1953 S. 51ff.; Blaum in RVB1. 1941 S. 669; derselbe in DVBl. 1953 S. 8; Klüber in DÖV 1953 S. 117; Reschke: in DVBl. 1954 S. 413; derselbe in Kommunalpolitische Blätter 1952 S. 146ff.; Strölin: Raumprobleme im Bereich der Großstadt, unveröffentlichte Denkschrift, 1941; Klüber in Raumforschung und Raumordnung 1954 S. 74ff.; Klöpper in Raumforschung und Raumordnung 1953 S. 209ff.Google Scholar
  131. 2.
    Vgl. zur Nieden in Constantin-Stein: Die deutschen Landkreise Bd. I S. 141ff.; Pagenkopf in Jahrb. f. Kommunalwissenschaft 1934 Bd. II S. 94 ff.; v. Turegg in Demokratische Gemeinde 1951 S. 160; vgl. ferner: Die Selbstverwaltung 1951 S. 240.Google Scholar
  132. 3.
    So mit Recht Willing: a. a. O. S. 107ff.Google Scholar
  133. 4.
    Vgl.Rappaport in Der Städtetag 1952 S. 197 ff.; Pfeil: Großstadtforschung, 1950 S. 111; Willing: a. a. O. S. 107f.Google Scholar
  134. 1.
    Vgl. Kottenberg in Der Städtetag 1949 S.103; Schöne in DÖV 1950 S. 163 ff.; Peters: Aktuelle Probleme des Verfassungsrechts im Landkreis a.a.O. S. 11 ff.; aber auch v. Leyden: Gegenwartsfragen der Kommunalverwaltung, 1929 S. 41 ff.Google Scholar
  135. 2.
    a. a. O. S. 160.Google Scholar
  136. 3.
    Vgl. „Pforzheim und sein natürlicher Lebenskreis“, Denkschrift der Stadt Pforzheim, 1950 S. 40.Google Scholar
  137. 4.
    Blaum: Im RVB1. 1941 S. 669ff. verwendet statt der Bezeichnung „Stadtkreis“ für diese Konstruktion den Begriff „Stadtlandschaft“. Vgl. im übrigen hierzu Willing: a. a. O. S. 116ff. — Gegen den Vorschlag des „Stadtkreises“ v. Leyden in Selbstverwaltung 1949 S.80.Google Scholar
  138. 5.
    Vgl. Willing: a. a. O. S. 132.Google Scholar
  139. 6.
    Vgl. Bauer: Dezentralisation der Großstadverwaltung, 1951 S. 14;Google Scholar
  140. 6a.
    Pünder: Die Deutschen Gemeinden, 1948 S. 133.Google Scholar
  141. 7.
    Vgl. Strölin: Raumprobleme im Bereich der Großstadt, uuveröffentlichte Denkschrift, 1941.Google Scholar
  142. 8.
    Ebenso Schroll: Eingemeindungsprobleme der deutschen Großstädte, Breslauer Dissertation 1933 S. 42; dagegen Pünder: a. a. O. S. 132.Google Scholar
  143. 1.
    a. a. O. S. 115f.Google Scholar
  144. 2.
    DÖV 1953 S. 117.Google Scholar
  145. 3.
    Vgl. Aktuelle Probleme des Verfassungsrechts im Landkreis a. a. O. S. 91.Google Scholar
  146. 4.
    Vgl. oben § 64 II Ziff. 5 lit. b.Google Scholar
  147. 1.
    Vgl. Ges. über Aktiengesellschaften und Kommanditgesellschaften auf Aktien vom 30. Januar 1937 (RGBl. 1937 I S. 107ff.).Google Scholar
  148. 2.
    Vgl. Ges. betr. GmbH vom 20. April 1892 (RGBl. 1892 S. 477 ff.).Google Scholar
  149. 3.
    Vgl Ges. betr. die Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften vom 1. Mai 1889 (RGBl. 1889 S. 55ff.).Google Scholar
  150. 4.
    Vgl. §§161 ff. HGB.Google Scholar
  151. 5.
    Vgl. Eigenbetriebs VO. vom 21. November 1938 (RGBl. 1938 I S. 1650ff.).Google Scholar
  152. 1.
    Vgl. §§21 ff. BGB.Google Scholar
  153. 2.
    Komm. Hdb. Bd. I Kapitel 13.Google Scholar
  154. 3.
    Satzung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes e. V. in der Fassung vom 9. Oktober 1953.Google Scholar
  155. 4.
    Vgl. Satzung des Hanseatischen Sparkassen- und Giroverbandes vom 3. Januar 1952.Google Scholar
  156. 1.
    Vgl. oben § 64 II Ziff. 2.Google Scholar
  157. 2.
    § 3 der Satzung der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Rhein-Neckar GmbH.; vgl. hierzu Reschke: in Sonderbeilage zum Staatsanzeiger für Baden-Württemberg, vom 13. November 1954 S. 23f.; derselbe in KommpolBl. 1952 S. 146ff.; derselbe in DVBl. 1954 S. 413ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • Hans Klüber
    • 1
  1. 1.Deutschland

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