Der Börsenpreis und das Maklerwesen

  • Heinz Bremer
Part of the Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft book series (ENZYKLOPÄDIE)

Zusammenfassung

Als Börsenpreis ist nach § 29 Abs. 3 derjenige Preis festzusetzen, der der wirklichen Geschäftslage des Verkehrs an der Börse entspricht. Der Börsenpreis ist damit der Verkaufswert einer Ware oder eines Wertpapieres, der von besonderen persönlichen Beziehungen und sonstigen besonderen Umständen unabhängig ist. Er ergibt sich aus der Vergleichung der Gesamtheit der an einer Börse zu bestimmter Zeit bewirkten Geschäftsabschlüsse, die zu übereinstimmenden Bedingungen vorgenommen werden (RG in RGZ Bd. 34 S. 118). Daß nur eine erhebliche Zahl von Geschäftsabschlüssen einen „Börsenpreis“ bewirkt, ist unzutreffend. Oftmals ergibt sich ein Börsenpreis aus geringen Umsätzen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1969

Authors and Affiliations

  • Heinz Bremer
    • 1
  1. 1.Berliner BörseDeutschland

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