Die frühe Rechtsentwicklung und Organisation der deutschen Börsen

  • Heinz Bremer
Part of the Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft book series (ENZYKLOPÄDIE)

Zusammenfassung

An der Spitze der Städte, die Ende des 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts zu den größten Handelsstädten Deutschlands zählten, stehen Augsburg, Nürnberg und Ulm. Von diesen Städten bildete sich Nürnberg am frühesten als führende Handelsstadt aus, da sie bereits vor der Verbindung mit Italien den Donausverkehr benutzen konnte und zugleich mitten im Herzen Deutschlands lag. Nürnberg war ein Hauptmarkt für verschiedene holländische Produkte und machte zugleich mit den eigentümlichen Erzeugnissen seines Gewerbe- und Kunstfleißes einen beträchtlichen Umsatz. Frühzeitig hatte Nürnberg auch vorzügliche Handwerksordnungen und gewerbepolizeiliche Einrichtungen. Von den Kaisern mit bedeutenden Rechten und Privilegien ausgestattet, schloß die Stadt selbst mit fremden Staaten, wie Frankreich und Flandern, Verträge ab, um ihrem Handel Freiheiten und Vorteile aller Art zuzuwenden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1969

Authors and Affiliations

  • Heinz Bremer
    • 1
  1. 1.Berliner BörseDeutschland

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