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Ansatzpunkte zur Fragestellung

  • Hans Ch. Dechêne

Zusammenfassung

Überblickt man die dargestellten Ansätze zur Erhellung der Geschwister-Beziehungen, so ist festzustellen, daß von seiten derjenigen Autoren, die deklariert Geschwisterforschung treiben, die eigentliche Aufmerksamkeit zumeist der gegenseitigen charakterprägenden Wirkung der Geschwister gewidmet wird. Allenfalls interessiert sie darüber hinaus noch die Abstek-kung des »charakterologischen Umfeldes« (Ph. Lezsch, 125) einzelner entdeckter typischer Eigenschaften. In relativ seltenen Fällen hingegen verfolgen sie expressis verbis unter dem Geschwisteraspekt die kindliche Genese auch in den Bereich möglicher seelischer Fehlhaltungen und Fehlentwicklungen hinein bis hin zu manifesten Neurosen (als Ausnahmen vgl. 14, 40, 111, 178, 181, 182, 185). Der Nachteil liegt allerdings auch bei dieser Gruppe von Arbeiten in der überwiegenden Beschränkung auf die Berücksichtigung des positionstypologischen Aspekts.

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© Johann Ambrosius Barth, München 1967

Authors and Affiliations

  • Hans Ch. Dechêne

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