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Disease-Management in der Gefäßchirurgie

  • R. T. Grundmann
Conference paper

Zusammenfassung

Dies ist ein Thema, das Sie vielleicht zunächst nicht ganz verstehen werden. Sie werden sagen, was soll denn das ganze Disease-Management, was soll da Neues sein? Zunächst übersetzt heißt es: Behandlung einer Erkrankung. Da werden Sie mit Recht sagen, das ist etwas, was jeder Arzt schon seit langem macht. Nun, es steht etwas Neues dahinter und es werden auch einige Fragen beantwortet, die Herr Stelter gerade aufgeworfen und als nicht lösbar bezeichnet hat. Wenn man von der wörtlichen Übersetzung ausgeht, heißt Management auch „geschickte Handhabung der Mittel“. Und das bedeutet, daß wir im Zeitalter zunehmend eingeschränkter Ressourcen darauf aus sein müssen, die Kosten zu senken. Vielleicht kommt das Programm nicht zufällig aus Californien, wo die Arbeitslosenrate nur bei 3 % liegt und wo man die Qualität keineswegs senken will. Das Ziel ist eine ganzheitliche Betrachtung der Behandlung (Abb. 1). Wir streiten uns hier über die Therapiekosten — soll man interventionell, soll man konventionell behandeln? — in Wirklichkeit geht es für die Gesellschaft um etwas ganz anderes. Es geht um drei Ziele, zuerst um die Prävention, denn das ist das billigste. Dann die eigentliche Behandlung und schließlich um die Folgen der Behandlung, Rehabilitation, Lebensqualität, Arbeitsfähigkeit. Ich will zunächst ein Beispiel zeigen, welches Ihnen dies verdeutlichen soll (Tabelle 1). Wir haben hier eine neue Statistik über den Schlaganfall in den USA und das ist etwas, was jeden Gefaßchirurgen.

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag, GmbH & Co. KG, Darmstadt 1998

Authors and Affiliations

  • R. T. Grundmann
    • 1
  1. 1.Medizinische WissenschaftStabsabteilung Vorstand B. Braun MelsungenMelsungenDeutschland

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