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Zusammenfassung

Die Formale Begriffsanalyse hat seit ihrer Entstehung Ende der siebziger Jahre zunehmend als Methode der Datenanalyse und der Wissensstrukturierung an Bedeutung gewonnen. Sie bietet inzwischen sowohl eine elaborierte mathematische Theorie als auch erfolgreiche Anwendungsbeispiele in vielfältigen Bereichen, etwa Psychologie, Medizin, Politikwissenschaften, Fertigungsprozesse, Information Retrieval, um nur einige zu nennen. Für diese in zahlreichen Veröffentlichungen [5] dokumentierte Reichhaltigkeit spielt eine breite philosophische Grundlegung der Theorie und ihrer Anwendungen eine zentrale Rolle (siehe dazu [3, 24, 23, 26]). Ausgangspunkt der Formalen Begriffsanalyse ist ein philosophisches Verständnis, nach dem ein Begriff eine aus zwei Teilen bestehende Denkeinheit ist: Ein Begriff besteht aus seinem Umfang, der von allen Gegenständen, welche unter den Begriff fallen, gebildet wird, sowie seinem Inhalt, welcher alle dem Begriff zugehörigen Merkmale enthält. Dieses Verständnis wird in der Formalen Begriffsanalyse durch ein mengensprachliches Modell formalisiert, welches mit sehr geringen Voraussetzungen auskommt und daher breit anwendbar ist.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • Frank Vogt
    • 1
  1. 1.Arbeitsgruppe Allgemeine Algebra und Diskrete Mathematik Fachbereich MathematikTechnische Hochschule DarmstadtDarmstadtGermany

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