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Embryopathien pp 265-288 | Cite as

Zusammenfassung und Diskussion

  • Gian Töndury
Chapter
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Part of the Pathologie und Klinik book series (PATHOLOGIEKE, volume 11)

Zusammenfassung

In den vorausgehenden Abschnitten haben wir unsere Untersuchungsbefunde an Keimlingen beschrieben, in deren Anamnese eine Virus -erkrankung der Mutter in graviditate figurierte. In diesem Abschnitt handelt es sich darum, die gewonnenen Erkenntnisse zu einer Gesamtschau zusammenzufassen und insbesondere die Frage zu diskutieren, ob Viren als teratogene Faktoren anzusehen sind oder nicht. Da die Keimlinge bereits fixiert in unseren Besitz kamen, war es uns in keinem Falle möglieh, das Virus aus den geschädigten Organen zu isolieren. Aus diesem Grunde sind Experimente mit Übertragung von Viren auf sich entwickelnde tierische Keimlinge von großer Bedeutung, erlauben sie doch allgemein gültige Rückschlüsse auf Wirksamkeit und Wirkungsmechanismus der Krankheitserreger auf sich entwickelnde Organe verschiedener Differenzierungsstadien. Die meisten erfolgreichen Versuche wurden am Hühnerkeim vorgenommen; beim Säuger sind nur solche Viren für Experimente brauchbar, die für das Muttertier nicht ausgesprochen pathogen sind. Im ganzen gesehen, eignete sich nur eine kleine Zahl von Viren, darunter das Influenza A-, das Newcastle disease-(NDV), das Herpes simplex- und das Mumpsvirus, für Experimente (vgl. S. 9, 11 und 12).

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG / Berlin · Göttingen · Heidelberg 1962

Authors and Affiliations

  • Gian Töndury
    • 1
  1. 1.Medizinischen FakultätUniversität ZürichSchweiz

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