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Embryopathien pp 162-265 | Cite as

Andere Virusembryopathien

  • Gian Töndury
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Part of the Pathologie und Klinik book series (PATHOLOGIEKE, volume 11)

Zusammenfassung

Die Beweise für die schädigende Wirkung des Rubeolenerregers auf menschliche Embryonen sind derart schlagend, daß es nicht überrascht, viele Arbeiten zu finden, die sich mit der Frage nach der Wirkung anderer Viren auf den menschlichen Keimling befassen. Schon seit langem weiß man, daß eine Virusinfektion der Mutter in der Frühschwangerschaft Ursache eines Abortes sein kann, während das Neugeborene bei Infektionen in der Spätschwangerschaft typische klinische Krankheitssymptome zeigen kann. Die Zusammenhänge, Virusinfektion der Mutter — Schädigung des Keimlings, hat man auf verschiedenem Wege zu eruieren versucht. Nur in ganz wenigen Fällen anderer Viruserkrankungen war eine solche Infektion in der Frühschwangerschaft mit den für eine Embryopathia rubeolica charakteristischen Symptomen verbunden. Die meisten Berichte befassen sich leider mit Einzelbeobachtungen; viele Berichte zeichnen sich durch eine erstaunliche Naivität und eine vollständige Unkenntnis der embryologischen Grundgesetze aus. Aus diesem Grunde werden Virusinfektionen für Mißbildungen (Genu valgum, Taupes equinovarus, Pylorusstenose, Mongolismus, Naevi u. a.)

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG / Berlin · Göttingen · Heidelberg 1962

Authors and Affiliations

  • Gian Töndury
    • 1
  1. 1.Medizinischen FakultätUniversität ZürichSchweiz

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