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Ausführungsformen der Elektrowärmeanlagen

  • O. Wundram
Part of the Werkstattbücher book series (WERKSTATTBÜCHER, volume 69)

Zusammenfassung

24. Allgemeines. Wir beginnen die Beschreibung der industriellen Elektrowärmegeräte mit den Schmelzöfen, weil für die Fertigung in der Werkstatt das Schmelzen der Metalle einschließlich des Eisens irgendwie den Anfang bezeichnet, sei es, daß Metalle aus Erzen erschmolzen werden, oder sei es, daß sie durch Umschmelzen gereinigt und veredelt oder durch Zusammenschmelzen mit anderen Metallen zu Legierungen gemischt werden, wobei auch Nichtmetalle wie Silizium, Kohlenstoff, Mangan usw. mit ihnen in Verbindung gebracht werden können, sei es, daß sie durch Flüssigmachen lediglich in einen gießfähigen oder sonst verarbeitungsfähigen Zustand gebracht werden sollen. Arten und Abmessungen der Schmelzöfen sind sehr verschieden, sie hängen ab vom Schmelzpunkt der Metalle und der Größe des Einsatzes. Leichtmetalle schmelzen von 250° C an, bei legierten Stählen und Ferrosiliziumverbindungen übersteigen die Temperaturen 1500° C; der Größe nach erstrecken sich die Schmelzöfen von einigen Kilogramm Inhalt bei wenigen Kilowatt Anschlußwert bis zu Großöfen mit 50000 kg Einsatz und vielen tausend Kilowatt Leistungsaufnahme. Als Beheizungsart kommen die in Kap. I D beschriebenen Möglichkeiten: Widerstands-, Lichtbogen- und Induktionserhitzung in ihren verschiedenen Unterarten in Betracht. Die folgende Beschreibung behandelt nach Umfang und Bedeutung die Schmelzöfen in der Reihenfolge Lichtbogenöfen, Induktionsöfen und Widerstandsöfen, wobei jeweils von der geringeren bis zur höheren Schmelzleistung (Temperatur, Menge und Art des Einsatzes) fortgeschritten wird.

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© Springer-Verlag GmbH Berlin Heidelberg 1952

Authors and Affiliations

  • O. Wundram
    • 1
  1. 1.HamburgDeutschland

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