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Der Stoffwechsel, von der Nahrung bis zur Ausscheidung des nicht Verwendbaren

  • Richard Goldschmidt
Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 3/4)

Zusammenfassung

Wenn wir uns in der Tierwelt ein wenig umschauen und überlegen, wovon sich die verschiedenen Tierarten ernähren, so glauben wir eine sehr große Mannigfaltigkeit anzutreffen. Das Heu, das die Kuh verzehrt, das Blut, das die Schnake saugt, der Nektar, den die Biene schlürft, der Pflanzensaft, den die Blattlaus aufsaugt, das Fleisch, das der Geier aus dem Aas hackt, all dies sind doch verschiedene Nahrungsarten. Verschieden, ja und nein. Wenn der Chemiker an all diese Dinge herangeht und ihre wirkliche Zusammensetzung erforscht, so findet er, daß fast alle Nahrungsmittel der Tiere, wenigstens der Teil, der wirklich verdaut wird, außer Wasser und Salzen fast nur aus drei Arten von Stoffen bestehen. Die erste Art sind Stoffe, die aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff aufgebaut sind — wir erinnern uns ja noch, wie wir uns den chemischen Aufbau des Zuckers an einem Mosaikbaukasten klarmachten — und als Stärke und Zucker bekannt sind. Es gibt deren natürlich mancherlei Arten, Reisstärke, Maisstärke und tierische Stärke, Rohrzucker, Milchzucker, Traubenzucker und andere. Aber allen ist jene chemische Zusammensetzung aus den drei Elementen gemein. Insgesamt nennt man sie mit einem griechisch-deutschen Mischwort, die Kohlehydrate.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1954

Authors and Affiliations

  • Richard Goldschmidt
    • 1
  1. 1.Zoologisches InstitutUniversity of CaliforniaBerkeleyUSA

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