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Bindungspolarisierbarkeitstheorien

  • Josef Brandmüller
  • Heribert Moser
Part of the Wissenschaftliche Forschungsberichte book series (WIFO, volume 70)

Zusammenfassung

Aus der Tatsache, daß die Polarisierbarkeit bei heteropolarer Bindung gegenüber Abstandsänderungen nur wenig empfindlich ist, läßt sich die Berechtigung eines von Silberstein (414) erdachten Verfahrens („Methode der induzierten Momente“) entnehmen, das näherungsweise die Polarisierbarkeit eines Ionenmoleküls aus den Polarisierbarkeiten der einzelnen Ionen desselben zu berechnen gestattet. Dabei wird das an den einzelnen Ionen angreifende Feld aus dem Außenfeld und den (in der Näherung als homogen gedachten) Dipolfeldern der Nachbarionen zusammengesetzt gedacht. Die Stärke der letzteren am Ort des erstgenannten Ions hängt vom gegenseitigen Ionenabstand ab, so daß dieser schließlich der entscheidende Parameter wird. Insbesondere haben Cabannes u. Rousset (95) und später Matossi (303, 304, 305) den Silbersteinschen Gedanken insofern verallgemeinert, als sie zur Berechnung der Molekülpolarisierbarkeit von Atompolarisierbarkeiten an Stelle von Ionenpolarisierbarkeiten ausgingen.

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff, Darmstadt 1962

Authors and Affiliations

  • Josef Brandmüller
    • 1
  • Heribert Moser
    • 2
  1. 1.Phil.-theol. Hochschule BambergDeutschland
  2. 2.Universität MünchenDeutschland

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