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Zusammenfassung

Die vorliegenden Untersuchungen zeigen, daß man mit den heute zur Verfügung stehenden Informationen über die Stratosphäre in Verbindung mit photochemischen Theorien in der Lage ist, die groben Zusammenhänge über den Ozonkreislauf theoretisch zu erfassen. Im Detail gesehen ist der heutige Wissensstand aber noch zu lückenhaft, um quantitativ den Ozonhaushalt zu simulieren. Dies gilt ganz besonders für die mittleren stratosphärischen Zirkulationsvorgänge. Diese spielen offenbar in der unteren polaren Stratosphäre eine ganz hervorragende Rolle, was die Ausbildung der polaren vertikalen Ozonprofile betrifft. Es hat nach den vorliegenden Rechnungen den Anschein, als ob in hohen Breiten mit äquatorwärts gerichteten Windkomponenten zu rechnen ist. Nur durch diese Annahme können die Diskrepanzen zwischen Modell und Beobachtungen gedeutet werden.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1973

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Jessen

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