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Bearbeitungsmöglichkeiten auf Mehrspindelautomaten

  • Hans H. Finkelnburg
Chapter
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Part of the Werkstattbücher book series (WERKSTATTBÜCHER, volume 71)

Zusammenfassung

Die Durchführung von Arbeiten auf Automaten ist abhängig von der Anordnung der Werkzeuge und deren Bewegungsmöglichkeiten. Entsprechend den Werkzeugträgern lassen sich Vorschübe längs und quer zur Werkstückachse ausführen, je nachdem die Werkzeuge auf den Querschlitten oder dem Längsschlitten sitzen. Durch Zusammenfassung beider Bewegungen in einem Werkzeug erreicht man Kegelflächen, in der gleichen Art werden Kurven erzielt. Bei allen diesen Arbeitsgängen ist die Drehgeschwindigkeit der Werkstücke stets gleich. Nur bei sehr großen Halbautomaten lassen sich für die verschiedenen Stellungen der Werkstückspindeln verschiedene Drehgeschwindigkeiten entsprechend den vorzunehmenden Arbeiten einstellen. Ist eine größere oder kleinere Drehgeschwindig-keit erforderlich, wie etwa bei der Gewindeherstellung, so muß das Werkzeug auch noch eine Drehbewegung ausführen. Dann ist für die Schnittgeschwindigkeit das Drehzahlverhältnis zwischen Werkzeug und Werkstück maßgebend. Läßt man also das Werkzeug dem Werkstück entgegendrehend laufen, so ist die nutzbringende Drehzahl die Summe beider. Diese Anordnung wird bei Schnellbohreinrichtungen für sehr kleine Bohrer benutzt. Ist die Werkzeugdrehung der Werkstückdrehung gleichgerichtet, so ist der Unterschied beider maßgebend, man kann also kleine Schnittgeschwindigkeiten für das Gewindeschneiden erreichen. Es kann nun die Werkzeugdrehung noch langsamer oder schneller als das Werkstück sein.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1949

Authors and Affiliations

  • Hans H. Finkelnburg
    • 1
  1. 1.BremenDeutschland

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