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Produktionskraft und Produktion der Waldregionen

  • Johannes Weck
Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 67)

Zusammenfassung

Der jährliche Zuwachs der Waldbäume tritt in Erscheinung als ein sich am lebenden Stamm und an seinen Ästen, Zweigen und Wurzeln in jeder Vegetationszeit bildender Mantel von neuen, aus dem zwischen Holz und Borke liegenden Bildungsgewebe entwickelten Holzzellen nach innen und Rindenzellen nach außen. Gleichzeitig erfahren in jeder Vegetationszeit alle ober- und unterirdischen Sproß- bzw. Wurzelenden eine mehr oder weniger große Verlängerung. Die durch die Wurzel aufgenommenen, in Wasser gelösten Mineralsalze und der durch die Blätter aufgenommene Kohlenstoff werden aber nicht nur zu Holz- und Rindenzellen „assimiliert“, sondern auch zum Aufbau der Blätter, Blüten, Früchte und Inhaltsstoffe verwendet und schließlich zur Schaffung der Substanz, die wieder veratmet wird. Das, was wir von der gesamten assimilierten Substanz aus einem Wald nachhaltig als Holz ernten können, ist selbst bei sorgsamster Wirtschaft nur ein weit unter 50% liegender Anteil.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1957

Authors and Affiliations

  • Johannes Weck
    • 1
    • 2
  1. 1.Universität HamburgDeutschland
  2. 2.Bundesforschungsanstalt für Forst- und HolzwirtschaftReinbekDeutschland

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