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Allgemeines über Chemie und Technik der Lebensmittel-Zusätze

  • Fritz Eichholtz
Conference paper

Zusammenfassung

Zu den altbewährten, durch lange Übung eingebürgerten und als weitgehend unschädlich erwiesenen Konservierungsverfahren mittels Kälte, Wärme, Wasserentziehung oder Einsäuern und zu den einfachen küchentechnischen Verfahren wie Salzen, Pökeln, Räuchern oder Zusatz von Zucker, Essig, Weingeist, Speisefetten und -ölen traten vor einem Halbjahrhundert die sogenannten chemischen Konservierungsmittel. Im Gegensatz zu den alten Konservierungsverfahren, durch die eine typische, für jedermann kenntliche Konserve erzeugt wird, sollen diese modernen Verfahren die ursprüngliche Beschaffenheit der Waren möglichst erhalten. Dieses kann aus lauteren und soliden Beweggründen erfolgen, und insofern bestehen bedeutende volkswirtschaftliche Interessen, denn in vielen Ländern hungern heute noch — gemäß Mitteilung der Weltgesundheitsorganisation — Millionen von Kindern. Die Verfahren können aber gleichzeitig zur Folge haben, daß sie den Nährwert der Lebensmittel vermindern, daß sie schädlich auf die Gesundheit einwirken oder daß sie eine bessere Beschaffenheit der so behandelten Lebensmittel vortäuschen; daher wurde es notwendig, daß der Gesetzgeber sich einschaltete.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • Fritz Eichholtz
    • 1
  1. 1.Universität HeidelbergHeidelbergDeutschland

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