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Systematik der Mischphasen

  • G. Kortüm
  • H. Buchholz-Meisenheimer

Zusammenfassung

Um das ebenso umfangreiche wie mannigfaltige und verwickelte Gebiet der flüssigen Mischungen und Lösungen einigermaßen ordnen und übersehen zu können, hat man versucht, die Gesamtheit der Mischungen in verschiedene Mischungstypen einzuteilen. Zur Charakterisierung dieser Typen dienen die empirisch gefundenen thermodynamischen Mischungseffekte bzw. die daraus ableitbaren partiellen molaren Zustandsgrößen der Mischungskomponenten. Da letztere sich stets aus den chemischen Potentialen gewinnen lassen, kann man bestimmte Grenztypen von Mischungen festlegen, die durch eine bestimmte Temperatur- und Konzentrationsabhängigkeit der chemischen Potentiale der Komponenten definiert sind, und die wir in der Natur — mehr oder weniger angenähert — verwirklicht vorfinden. Auf diese Weise gelangt man zu einer zwar formalen, aber doch praktisch brauchbaren Einteilung der Mischungen, die die Übersichtlichkeit und auch die rechnerische Behandlung der zahlreichen Einzelfälle wesentlich erleichtert.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1952

Authors and Affiliations

  • G. Kortüm
    • 1
  • H. Buchholz-Meisenheimer
    • 2
  1. 1.Universität TübingenDeutschland
  2. 2.HeidelbergDeutschland

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