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Physiologie der Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gehirns

  • H. Gänshirt
Chapter
Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie book series (MONOGRAPHIEN, volume 81)

Zusammenfassung

Im Blut ist der Sauerstoff in 2 Formen vorhanden, einmal an Hämoglobin gebunden, zum andern physikalisch gelöst. Dem gebundenen Sauerstoff kommt für die Versorgung nur mittelbare Bedeutung zu, er stellt den Vorrat dar, aus dem der physikalisch gelöste Sauerstoff, der in die Zellen abwandert, ersetzt wird. Da nur das frei gelöste Gas zu diffundieren vermag, ist nur dieses von unmittelbarer Bedeutung für die Versorgung der Zelle. Die Menge des physikalisch im Blut gelösten Gases — etwa 0,3 Vol.-% — ist proportional dem Sauerstoffdruck. Sauerstoffdruck und SauerstoffSättigung stehen in Abhängigkeit voneinander (Sauerstoffbindungskurve). Der o2-Druck (po2) ist für die Sauerstoffversorgung der Zelle die wichtigste Größe. Er läßt sich errechnen aus der prozentualen o2-Sättigung des Hämoglobins und dem pH des Blutplasmas mit Hilfe der Henderson-Nomogramme (Dill, Edwards u. Consolazio 1937, Dill, Graybiel, Hurtado u. Taquini 1939, Opitz u. palme 1944, Opitz u. Schneider 1950) oder mittels polarographischer Methodik direkt messen (Bartels u. Laue 1951, Bartels, Burger, Eschweiler u. Laue 1951).

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© Springer-Verlag OHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1957

Authors and Affiliations

  • H. Gänshirt

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