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Das psychosoziale Vorgehen des Hausarztes

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Part of the Patientorientierte Allgemeinmedizin book series (NEUE ALLGEMEIN., volume 2)

Zusammenfassung

Mit „psychosozialem Handeln“ meinen wir die Fähigkeit des Hausarztes, dem gesamten Funktionieren des Patienten Aufmerksamkeit zu widmen und somatische sowie psychische Aspekte in gegenseitiger Abstimmung in den Prozeß ärztlicher Hilfeleistung einzubeziehen. Diese Fähigkeit hat genauso wie das somatische Handeln einen Bezug zum Inhalt der Hilfeleistung, d. h. es geht um diejenigen ärztlichen Maßnahmen in der Sprechstunde, die eine Antwort liefern sollen auf Fragen wie: Was ist mit diesem Patienten los? Was fehlt ihm? Wie sieht sein Problem aus? Wie kann der Patient sein Problem angehen beziehungsweise lösen? Diese Fähigkeit kann man, wie bereits erwähnt, nicht isoliert vom medizinischen Vorgehen sehen, von der Art und Weise, wie der Hausarzt seine ärztliche Hilfe strukturiert (gezieltes und systematisches Vorgehen) und von der Art und Weise, in der er eine Beziehung zum Patienten aufbaut (Umgang mit der Arzt-Patienten-Beziehung). Das psychosoziale Handeln als besondere Fähigkeit haben wir in verschiedene Teilaspekte unterteilt, die wir zur besseren Übersicht entsprechend den wichtigsten Schritten beim Patientenkontakt geordnet haben (Eingabe, gezielte Problemklärung, Problemdefinition, Therapieplan). Wenn auch bestimmte Fähigkeiten bei einer speziellen Phase der Konsultation aufgeführt sind, so bedeutet dies nicht, daß sie nicht auch in anderen Phasen von Bedeutung sein können.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1985

Authors and Affiliations

  1. 1.Allgemeinärztlichen InstitutsUniversität NijmegenDie Niederlande

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